-Anzeige-

Frühjahrsmüdigkeit – Ursachen, Symptome und Tipps

Frühjahrsmüdigkeit | © panthermedia.net /alanpoulson Frühjahrsmüdigkeit | © panthermedia.net /alanpoulson

Zum Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit gibt es bis dato überraschend wenig harte Fakten. Forschung in diesem Bereich wird kaum betrieben. Dabei tritt sie vergleichsweise häufig auf: Forscher gehen davon aus, dass ca. 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung von ihr betroffen sind.Die Wenigsten würden im Zusammenhang mit Frühjahrsmüdigkeit wohl von einer Krankheit sprechen. Die Symptome können aber durchaus negativen Einfluss auf die Gesundheit und die Lebensqualität der Betroffenen haben. Auch wenn die genaue Entstehung bisher nicht abschließend geklärt ist sind doch einige Ursachen bekannt, die für Frühjahrsmüdigkeit verantwortlich sind.

Die Ursachen von Frühjahrsmüdigkeit

Eigentlich ist der Frühling doch eine schöne Jahreszeit: Die Blumen beginnen zu blühen, man hört das vertraute Zwitschern der Vögel und auch die Gefühlswelt taut nach dem kalten Winter endlich wieder auf: Nicht umsonst spricht man im Volksmund an dieser Stelle von „Frühlingsgefühlen“. Trotzdem muss unser Körper mit dem Wetterumschwung und den steigenden Temperaturen erst einmal zurechtkommen. Sommer- und Winterzeit beeinflussen den menschlichen Körper durch unterschiedliche Sonneneinstrahlung massiv. Temperatur, Licht und die berüchtigte Sommer- und Winterzeit haben einen erheblichen Einfluss auf unsere innere Uhr. Dieser biologische Taktgeber des Menschen muss sich in der Wechselzeit von Winter auf Frühling erst einmal umstellen. Das geht bei machen Menschen schnell, bei manchen braucht es etwas länger.

Vor allem Licht hat ganz wesentlichen Einfluss auf innere Stoffwechselprozesse. Eine zentrale Rolle spielt hierbei zum einen das Hormon Serotonin, das im Hypothalamus produziert wird. Es aktiviert unseren Körper und beeinflusst die Stimmung positiv. Dabei gilt: Je mehr Licht, desto mehr wird ausgeschüttet. Die Konzentration von Serotonin steigt im Frühling im Vergleich zum Winter also deutlich an. In dem Moment, in dem diese Prozesse einsetzten, wird im Gegenzug die Produktion des Hormons Melatonin reduziert. Es wird auch als „Schlafhormon“ bezeichnet und sorgt für einen erholsamen Schlaf in der Nacht. Kurz gesagt wird der Körper also hormonell aus seinem Winterschlaf geweckt.

Symptome der Frühjahrsmüdigkeit

Schwindel und Kreislaufprobleme | © panthermedia.net /SIphotography

Schwindel und Kreislaufprobleme | © panthermedia.net /SIphotography

Diese Änderungen in der Konzentration von Serotonin und Melatonin wirkt sich massiv auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit aus. Die Menschen fühlen sich müde und abgeschlagen, vielen fällt es schwer, sich zu konzentrieren. In machen Fällen treten stärkere Symptome wie Schwindel und Kreislaufprobleme auf. Besonders stark treten diese Erscheinungen im April auf: Das wechselhafte Wetter erschwert es dem Körper zusätzlich, seinen idealen Hormonspiegel neu zu definieren.

Der Krankheit den Kampf ansagen- Was man gegen Frühjahrsmüdigkeit tun kann

Gegen das Wetter kann man leider nichts ausrichten. Letztendlich will man das ja auch gar nicht, schließlich ist der Winter endlich vorbei und Sommer, Sonne und Freibad stehen schon erwartungsvoll vor der Tür. Es gibt aber viele Möglichkeiten, der tristen Stimmung entgegenzuwirken. Frühjahrsmüdigkeit ist keine unheilbare Krankheit. Mit einfachsten Mitteln kann man ihr den Kampf ansagen und auch die ersten Wochen des Frühlings in vollen Zügen genießen.

Viel Bewegung tut gut. Gerade bei den wieder steigenden Temperaturen bieten sich Spaziergänge oder Radtouren an, um den Hormonhaushalt anzukurbeln. Am besten also die Müdigkeit einfach ignorieren und raus in die Natur. Das Sonnenlicht wirkt hierbei wie eine Art biologischer Wecker, der unseren Körper wachrüttelt.

Fazit zur Frühjahrsmüdigkeit

Ein gesundes Maß ist dabei das a und o. War man tagsüber sehr aktiv, sollte man den Abend eher entspannt ausklingen lassen. Übrigens: regelmäßige sportliche Betätigung hilft dabei, dem großen Gähnen im Frühling vorzubeugen. Wer körperlich fit ist, kommt mit den wechselnden Temperaturen deutlich besser zurecht. Auch Wechselduschen oder Saunagänge kurbeln den Hormonhaushalt ordentlich an und helfen dem Körper bei der Umstellung. Gerade bei anhaltender Müdigkeit kann die Ernährung viel bewirken: Mageres Fleisch, Gemüse und Obst sind nicht nur gut für die Gesundheit und liefern Energie, sondern lassen auch den lästigen Winterspeck, der im Bikini nichts mehr zu suchen hat, wieder verschwinden.

Artikel bewerten

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die neusten Artikel jetzt per eMail!

Die aktuellsten Artikel per eMail! Probiere es jetzt aus - komplett kostenlos!