Das Geschäft mit den Druckerpatronen

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Das Angebot ist verlockend. Ein neuer Drucker mit integriertem Scanner, Fax und einer WLAN-Funktion für nur 49,90 Euro. Und wenn man jetzt kauft, gibt es noch das erste Paket Papier obendrauf. So oder so ähnlich sieht man es dutzendfach in der Werbung.

Ein unbedarfter Käufer, der gerade auf der Suche nach einem günstigen Gerät ist, wird hier wohl zuschlagen. Doch die vermeidlich günstigen Drucker entpuppen sich spätestens bei dem ersten Patronenwechseln schnell als wahre Geldfresser, da gerade bei den Billigdruckern die Patronen meist sehr teuer sind.

Das Ganze ist Umsatz mit System. Endgeräte werden teilweise sogar unter den eigentlichen Produktionskosten verkauft und in den Markt gebracht, nur um bei möglichst vielen Kunden die Drucker zu platzieren. Das eigentliche Geld wird später erst mit den Patronen verdient. Die Unternehmen nutzen die Endgeräte also eigentlich nur als Plattform, um die hohen Umsätze generieren zu können. Die ersten Druckerpatronen, die mitgeliefert werden, sind meistens auch nur zur Hälfte gefüllt. So erreicht man schnell die ersten gewinnbringenden Verkäufe mit den Patronen und kann im Zweifel bereits beim ersten Nachkauf des Kunden in die Gewinnzone fahren. Ein lohnendes Geschäft, doch seid einigen Jahren bekommen die Hersteller immer mehr Mittbewerber.




Tonerkartuschen aus Asien und die Recycler

Neben den eigentlichen Herstellern von Druckern und dessen Zubehör wie Canon, HP oder Epson, haben sich mittlerweile auch andere Dienstleister hinzugesellt. Sie wollen ebenfalls ein Stück von dem Umsatz abbekommen und schaffen dies auch. Konkret geht es um die Replikation der Druckerpatronen.

Große Fabrikationshallen im Fernen Osten können die Patronen-Klone wesentlich billiger produzieren als die Hersteller selbst. Die zum Teil unschlagbaren Preise werden auch mit patentverletzende Nachbauten erzielt. Wenn solch eine Ware nach Deutschland oder in die EU eingeführt wird, passiert dies meist ohne das Wissen des Importeurs. Einfache „Alternativ-Patronen“ sind ja gestattet, aber halt eben auch nur dann, wenn Sie den strengend Auflagen des Gesetzes standhalten. Da der Verkauf von Replikawaren zwar sehr gewinnbringend, jedoch auch mit hohen Risiken verbunden ist, nutzen daher immer mehr Shops auch andere Wege, Sie wenden sich an die sogenannten Recycler.

100% Ökologisch

Ökologisch wertvoll, ein Gewinn für die Natur und den Kunden gefällt es aufgrund der niedrigen Preise ebenfalls. Nur die Originalhersteller dürften nicht erfreut sein, da immer weniger Patronen aus der eigenen Produktion gekauft werden.

Dabei leisten die Recycler einen echten Mehrwert. Sie sammeln und verwerten unter hohem Aufwand bereits verwendete Originalpatronen und bringen sie nach entsprechender Aufbereitung wieder auf den Markt.

Gute Beispiele, wie solche Produkte aussehen, bieten die Verkäufer meist selbst an. Will man beispielsweise die passenden Toner bei HQ-Patronen.de finden, einer der bekanntesten Anbieter am Markt, muss man sich ein wenig durch die Angebote klicken. Doch man kann auch ganz einfach die Google- und Bingsuche nutzen, um die entsprechenden Angebote zu finden.

Gerade Kartuschen für Laserdrucker besitzen ein enormes Einsparpotenzial. Bis zu 50-60 Euro pro Austausch lassen sich hier spielend einsparen. Je nachdem was natürlich das Original kostet. Kauf man im Internet bei einem seriösen Händler ein, braucht man sich auch keine Gedanken mehr über die Qualität machen. Die Branche ist so routiniert und professionell geworden, dass Garantieversprechungen von bis zu 3 Jahren keine Seltenheit mehr ist.


Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net Stuart Miles
Oben-Links: © panthermedia.net Stuart Miles
Mitte-Links: © panthermedia.net Marcel Swetik

Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Das Angebot ist verlockend. Ein neuer Drucker mit integriertem Scanner, Fax und einer WLAN-Funktion für nur 49,90 Euro. Und wenn man jetzt kauft, gibt es noch das erste Paket Papier obendrauf. So oder so ähnlich sieht man es dutzendfach in der Werbung.

Ein unbedarfter Käufer, der gerade auf der Suche nach einem günstigen Gerät ist, wird hier wohl zuschlagen. Doch die vermeidlich günstigen Drucker entpuppen sich spätestens bei dem ersten Patronenwechseln schnell als wahre Geldfresser, da gerade bei den Billigdruckern die Patronen meist sehr teuer sind.

Das Ganze ist Umsatz mit System. Endgeräte werden teilweise sogar unter den eigentlichen Produktionskosten verkauft und in den Markt gebracht, nur um bei möglichst vielen Kunden die Drucker zu platzieren. Das eigentliche Geld wird später erst mit den Patronen verdient. Die Unternehmen nutzen die Endgeräte also eigentlich nur als Plattform, um die hohen Umsätze generieren zu können. Die ersten Druckerpatronen, die mitgeliefert werden, sind meistens auch nur zur Hälfte gefüllt. So erreicht man schnell die ersten gewinnbringenden Verkäufe mit den Patronen und kann im Zweifel bereits beim ersten Nachkauf des Kunden in die Gewinnzone fahren. Ein lohnendes Geschäft, doch seid einigen Jahren bekommen die Hersteller immer mehr Mittbewerber.


Tonerkartuschen aus Asien und die Recycler

Neben den eigentlichen Herstellern von Druckern und dessen Zubehör wie Canon, HP oder Epson, haben sich mittlerweile auch andere Dienstleister hinzugesellt. Sie wollen ebenfalls ein Stück von dem Umsatz abbekommen und schaffen dies auch. Konkret geht es um die Replikation der Druckerpatronen.

Große Fabrikationshallen im Fernen Osten können die Patronen-Klone wesentlich billiger produzieren als die Hersteller selbst. Die zum Teil unschlagbaren Preise werden auch mit patentverletzende Nachbauten erzielt. Wenn solch eine Ware nach Deutschland oder in die EU eingeführt wird, passiert dies meist ohne das Wissen des Importeurs. Einfache „Alternativ-Patronen“ sind ja gestattet, aber halt eben auch nur dann, wenn Sie den strengend Auflagen des Gesetzes standhalten. Da der Verkauf von Replikawaren zwar sehr gewinnbringend, jedoch auch mit hohen Risiken verbunden ist, nutzen daher immer mehr Shops auch andere Wege, Sie wenden sich an die sogenannten Recycler.

100% Ökologisch

Ökologisch wertvoll, ein Gewinn für die Natur und den Kunden gefällt es aufgrund der niedrigen Preise ebenfalls. Nur die Originalhersteller dürften nicht erfreut sein, da immer weniger Patronen aus der eigenen Produktion gekauft werden.

Dabei leisten die Recycler einen echten Mehrwert. Sie sammeln und verwerten unter hohem Aufwand bereits verwendete Originalpatronen und bringen sie nach entsprechender Aufbereitung wieder auf den Markt.

Gute Beispiele, wie solche Produkte aussehen, bieten die Verkäufer meist selbst an. Will man beispielsweise die passenden Toner bei HQ-Patronen.de finden, einer der bekanntesten Anbieter am Markt, muss man sich ein wenig durch die Angebote klicken. Doch man kann auch ganz einfach die Google- und Bingsuche nutzen, um die entsprechenden Angebote zu finden.

Gerade Kartuschen für Laserdrucker besitzen ein enormes Einsparpotenzial. Bis zu 50-60 Euro pro Austausch lassen sich hier spielend einsparen. Je nachdem was natürlich das Original kostet. Kauf man im Internet bei einem seriösen Händler ein, braucht man sich auch keine Gedanken mehr über die Qualität machen. Die Branche ist so routiniert und professionell geworden, dass Garantieversprechungen von bis zu 3 Jahren keine Seltenheit mehr ist.




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Artikelbild: © panthermedia.net Stuart Miles
Oben-Links: © panthermedia.net Stuart Miles
Mitte-Links: © panthermedia.net Marcel Swetik

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