Immer wieder für eine Überaschung gut – Google plant den Einstieg in das Musikgeschäft. In engen Kreisen heisst es im Moment, das Google eine Musiksuche Plant. Mit dieser Suche könnte es unter anderem möglich sein, bestimmte Titel zu suchen und direkt runterzuladen. Wie genau Google sich dies vorstellt und was genau überhaupt geplant ist, will die Firma nächste Woche vorstellen.
Denkbar wäre, dass dies für Google eine Art Ersatz werden soll, nachdem youtube inhaltlich durch die Gema und die GVL ein wenig zurückstecken musste.
Ich bin gespannt, wie genau diese Idee wirklich umgesetzt wird und was genau damit möglich sein soll. Bislang sind die meisten Ideen von Google ja immer ziemlich gut angenommen worden. Abgesehen davon, haben sie dem Konzern immer mehrere Millionen in die Kasse gespült.
Verknüpft werden soll das Projekt mit den Musikanbietern “lala” und “iLike” – Entweder kann die Musik direkt von dort aus runtergeladen werden oder man kann sich die Musik auf Live als Stream anhören.
Grundsätzlich eigentlich keine schlechte Idee, allerdings frage ich mich gerade, ob es nicht vielleicht schon zuviele Musikanbieter gibt. Ein weiterer, auch wenn er Google heisst, könnte genau einer zuviel sein.
Bevor man nun jedoch spekuliert, sollte man erst abwarten, was Google da genau plant. Außerdem habe ich irgendwie etwas läuten hören, dass die Musiksuche vorerst nur in den USA möglich sein soll.
Kommentare (0)Sachen gibts… anscheinend wartet jeder der irgendwie eine Internetseite besitzt auf den nächsten Google Dance. Nachdem man im September bereits dachte, dass ein Pagerank Update bereits läuft, ist jeder nun ganz scharf drauf.
Ich verstehe das ganze nicht so recht, denn der Pagerank hat doch nun wirklich nichts mit dem Traffic zu tun. Und wer einen Blog betreibt, der sollte doch eher darauf achten, dass er einen guten Inhalt bietet und nicht nur dem PR hinterher sein.
Ich würde mich auch freuen, wenn SegaPro einen höheren PR bekommt, aber deswegen flippe ich trotzdem nicht gleich aus und werde nervös.
Man munkelt ja bereits, dass Google den Pagerank abschaffen will, nämlich deswegen, weil die SEO´s damit anscheinend zuviel Geld verdienen und dieses nicht im Sinne von Google war. Würde Google den Pagerank abschaffen oder zumindest für die normalen Internetbenutzer verstecken, dann gäbe es vermutlich wirklich ein Chaos. Zudem verdienen ja wirklich viele Seiten ihr Geld mit dem PR. Unerklärlich ist, wieso Seiten mit einem PR von 3 oder 4 bei den Sponsoren besser bezahlt werden wie Seiten mit einem PR von 1.
Als beispiel kann ich folgendes nennen. SegaPro hatte in den letzten 30 Tagen 33.678 Besucher bei einem Pagerank von 1. Ich kenne diverse Seiten, die mit einem Pagerank von 3 wesentlich weniger Besucher haben. Allerdings haben die Anfragen von Sponsoren bekommen, da kann ich nur den Kopf schütteln. Alles wegen dem Pagerank? Mir egal, ich bleibe SegaPro treu. Es ist kein Geheimnis, dass ich an SegaPro auch den einen oder anderen Euro verdiene, dies sind aber (je nach Monat) unter hundert Euro im Monat. Kalkuliert man nun die Zeit hinzu, die Jessi und ich in SegaPro stecken, dann kann man sich ausrechnen, ob sich das lohnt. Für uns ist wichtig, dass wir die Serverkosten decken, alles andere ist uninteressant, denn wir schreiben hier, weil es uns Spaß macht. Unser Geld verdienen wir mir unseren Jobs und da soll so auch bleiben.
Jedenfalls gibt es nun eine Seite, die 100$ springen lässt, wenn man das richtige Datum für das nächste PR-Update tippt. Werdaran interesse hat, der sollte dort einmal vorbei schauen. Viel Spaß beim tippen.
Was bringt er eigentlich, der beliebte PR von Google und wann gibt es das nächste Update? Ich habe mich in den letzten Tagen einmal etwas verstärkt damit beschäftigt und wollte einmal wissen, wozu der PR eigentlich dient, was er macht und wie oft er im Schnitt neu vergeben wird.
Das lustige an dem Thema ist, dass ich nicht sehr viel schlauer wie vorher bin. Der PR von Google ist und bleibt ein Geheimnis. Man streitet sich immer wieder darüber, was er eigentlich bringt und wie wichtig er ist, daher möchte ich einmal (neue) Meinung dazu äussern.
Der PageRank von Google wird ca. alle 4 Monate neu vergeben. Dabei legt Google neu fest, wie wichtig bestimmte Webseiten einzuschätzen sind. Unter anderen werden dabei Backlinks berücksichtigt. Zudem mag es Google auch nicht, wenn eine Seite vollgestopft mit Links ist, denn dann ist davon auszugehen, dass diese gekauft sind und demnach auf einer, für Google wichtigen Seite, nur wegen dem Geld sind. Wenn Google dies mehrk oder vermutet, dann wird auch schnell mal etwas vom PR abgezogen. Was vermutlich nicht beachtet wird sind Links mit dem Zusatz “nofollow” dabei scheint Google im Moment die einzige Suchmaschine zu sein, die sich an diese Aufforderung hält. Yahoo und Bing verfolgen die Links dann trotzdem zurück und bewerten diese auch.
Das nächste PR-Update könnte übrigens diesen Monat sein, denn das letzte war im Juni.
Und die große Frage belibt: Was bringt der PR eigentlich? – Meiner Meinung nach bringt er rein vom Traffic her nichts. Ich kenne Seiten mit einem PR von 2 oder 3 und diese haben das dreifache an Traffic wie eine Seite mit einem PR von 5. Ich denke dass der PR eher eine rein statistische Angabe ist aber nichts mit dem eigentlichen Traffic auf der Seite zu tun hat. Bis vor kurzem hatte ich echt noch gedacht, dass ein hoher PR absolut wichtig ist, aber ich denke nun, dass dem nicht so ist.
Sollte sich am PR für SegaPro nun irgendetwas ändern, werde ich einmal genau drauf achten ob und was sich am Traffic ändert und es dann hier entsprechend mit einer kleinen Statistik veröffentlichen.
Natürlich ist ein hoher PR immer etwas besonderes. Aber ich denke, dass dies eher so in Richtung “Ansehen” geht und nichts mit dem eigentlichen Traffic einer Seite zu tun hat.
bing.de – bing.com und bing.net – unter dieses URL´s ist die neue Suchmaschine von Microsoft zu erreichen. Erst vor wenigen Tagen hatte ich darüber berichtet, dass Microsoft mit der Suchmaschine Bing in den Startlöchern steht. Nun ist es soweit und Bing hat die Tore geöffnet. Der Kampf mit Google dürfte nun also begonnen haben. Ich habe mir Bing einmal etwas genauer angeschaut und muss wirklich sagen, dass man hier an sehr viele nette Dunktionen gedacht hat, welche bei google nicht vorhanden sind. So finde ich die Videosuche von Bing ziemlich gelungen, denn man hat dort auch gleich eine kleine Vorschau.
Die Suchanfragen geschehen schnell und sauber. Und das, obwohl Bing.de sich nun gerade erst in der Beta befindet. Was mich allerdings etwas wundert ist die Tatsache, dass das Ranking von Bing, sehr dem von google ähnelt. Sucht man Beispielsweise nach SegaPro, so werden der Blog und der Chat unter segapro.de genau in der selben Reihenfolge wie bei google aufgelistet. Auch wenn man nach Suchbegriffen sucht, die unbekannt sind, findet man sehr oft die gleichen Ergebnisse auf unterschiedlichen Seiten. Man könnte fast meinen, dass bing.de die Datenbank von google.de nutzt (was natürlich quatsch ist).
Die Frage wäre an dieser Stelle, ob bing.de sich zumindest für den Start an google orientiert. Zumindest macht es auf den ersten Moment so den Eindruck.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie die Suchmaschine von Microsoft ankommt. Betrachtet man diese Suchmaschine genauer wird man sehr schnell feststellen, dass Microsoft es dieses mal wirklich ernst meint. Es wurde nicht zuviel versprochen und bing.de ( ich kann ja zur abwechslung auch mal bing.com oder bing.net schreiben) hält eindeutig, was zuvor versprochen wurde.
Es gibt sogar schon eine Rubrik für “Werbung schalten bei Bing” – allerdings finde ich diese aktuell noch etwas zu unübersichtlich. Mal sehen wann es die Möglichkeit gibt, dass man (ähnlich wie von google) Werbung von bing.de auf der eigenen Webseite anzeigen lassen kann. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Microsoft auch daran denkt, dass einige Menschen sehr interessiert daran sein könnten.
Wenn ich eine Rubrik wie “Geld mit Bing verdienen” entdecke oder irgendwo einen Forenbeitrag wie ” Wie verdiene ich Geld mit bing.de ” dann werde ich euch in jedem Fall informieren.
Der Ausfall der Dienste von Google war für viele einfach nicht zu glauben. So ging teilweise in einigen Regionen gar nichts mehr und viele dachten schon, der eigene PC hat eine Macke. In Wirklichkeit jedoch, was es nicht der eigene PC, sondern das was viele für nahezu unmöglich hielten, ist passiert. Bei Google gab es einen Systemfehler der dafür sorgte das nichts mehr geht.
Aber was ist passiert?
Ein Fehler in unserem System zwang uns dazu, einen Teil unseres Datenverkehrs über Asien zu leiten. Dies führte zu einem Stau. Als Ergebnis konnten über 14% unserer Nutzer nur sehr langsam oder gar nicht auf unsere Dienste zugreifen. Wir arbeiten stetig daran unsere Dienste ultraschnell und “immer an” zu machen. Deswegen ist ein Fehler besonders peinlich. Es tut uns sehr leid und Sie können sicher sein, dass wir jetzt noch härter arbeiten um ein ähnliches Problem in Zukunft zu vermeiden.
Dies sagte am späteren Abend Urs Hoelzle im Google-Blog.
Die Stimmen wurden laut und viele Leute beschwerten sich, dass mal ein paar Minuten gar nichts mehr ging, während andere davon nicht einmal was bemerkt haben ( so wie ich). Und doch hat uns das einmal gezeigt, wie sehr wir mittlerweile von google abhänging sind und das Internet ohne google kaum noch vorstellbar wäre. Ist doch schon irgendwie erschreckend, findet ihr nicht?
Eine seltsame Sache die mir da passiert ist. Ich sitze abends auf dem Sofa und möchte mir einen Film anschauen. Was also tun? Nach einigem überlegen dann die Idee, zur Videothek habe ich keine Lust, also nutzen wir doch unseren Account bei Videoload um uns schnell mit einem Film zu versorgen.
Nach 10 Minuten suchen dann die entscheidung, Max Payne will ich mir anschauen, also wähle ich diesen Film aus.
Dann erhalte ich eine Meldung: ” Dieser Film ist ab 18 freigegeben, eine Altersprüfung ist daher erforderlich. ” – Okay denke ich mir, was solls. Dann stehen 2 Möglichkeiten zur Auswahl, zum einen über T-Online und zum anderen über einen Dienst namens “X-Check”. Ich probiere also natürlich erstmal die Telekom aus, denn die kennt man ja und vertraut daauf, dann aber die schlechte Nachricht: die Telekom braucht einige Werktage zum prüfen. Okay, bleibt ja noch dieser Dienst namens “X-Check”. Also melde ich mich da an und schaue was mich erwartet.
Da nun schon 20 Minuten vergangen sind und ich langsam ungeduldig wurde, habe ich dann einfach mal fix drauf los geklickt. Ich gebe die persönlichen Daten ein und dann möchte man zur Prüfung meine Kontonummer. Okay, was solls, also diese auch noch eingetippert. DANN kommt der erste Hammer, ich erhalte eine Meldung mit ähnlichem Wortlaut wie “Um zu prüfen, dass dieses Konto auch wirklich Ihnen gehört, ist nun die eingabe der Online-Banking PIN erforderlich” – Bitte?? Was soll das denn sein? Naja okay, also mal eben kurz die PIN geändert, die neue PIN dem System von X-Check mitgeteilt und dann gleich wieder die PIN geändert. Dann war die Anmelung erfolgreich und man bekommt eine Software zum Download. Bei dieser Software soll man dann die PIN, welche man erhalten hat eintragen. Okay, des habe ich dann auch gemacht, war aber schon reichlich skeptisch. Was solls, man probiert ja gerne einmal etwas neues aus.
Ich habe also erneut den Film ausgewählt und als die Meldung der Altersprüfung kam, sprang die Software von X-Check auf und ich konnte den Film anschliessend sehen. Soweit ja nicht schlecht.
Gestern habe ich auf meinem Konto eine seltsame Lastschrift entdeckt von einer Firma namens “Coolspot” diese hat sich von meinem Konto erstmal um 29,50 Euro bereichert. Nach einer kurzen Suche bei google bin ich dann auch schnell dahinter gekommen was das ist. Es handelt sich hierbei um X-Check die für die Altersprüfung spontan dann erstmal knapp 30 Euro berechnen. Die Rechnung hierfür bekommt man übrigens gleich am nächsten Tag per Mail. Zudem wird dann noch gleich ein Zugang zu einem Porno-Portal eingerichtet, wo man sich dann irgendwelchen Pornos anschauen kann. Davon dass die Anmeldung jedoch Gebührenpflichtig ist, hat weder Videoload noch X-Check zuvor etwas erwähnt, zumindest nicht deutlich genug sondern nur sehr klein gedruckt in den AGB´s.
Gut, ich bin also in die Falle getappt und habe nicht genug aufgepasst, ich muss aber ehrlich sagen, dass ich im Leben nicht damit gerechnet hätte, dass eine Seite wie Videoload es nötig hat, sich mit solchen, in meinen Augen Abzockern, verbünden zu müssen. Für mich ist nun klar: Es gibt noch andere Dienste wie Videoload, denn die sind von nun an für mich Geschichte…
Übrigens basiert dieser Bericht auf meine eigenen Erfahrungen und Meinungen. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, welche Dienste genutzt werden. Ich habe hier lediglich meine Meinungen und ansichten geäussert.
P.S. Wer wissen möchte was das ist, einfach mal X-Check besuchen oder nach Coolspot googlen.
EDIT: Ich hatte den Account daraufhin sofort gekündigt und hab immerhin gleich am nächsten Tag eine Kündigungsbestätigung per Mail bekommen. Somit hat das wenigstens geklappt. Schade trotzdem um das Geld. 30 Euro für eine Anmeldung sind echt mal nicht schlecht.
Oftmals hat man das Problem, dass man bei Youtube ist und sich ein paar seiner liebsten Stücke ansieht. Zu ärgerlich ist es, wenn man dann wieder mal nicht bei Youtube ist und den selbstgeschriebenen Hit seines Freundes oder einfach nur den Karaoke-Abend vom letzten Wochenende nicht auf seinem MP3-Player hat. Dies muss jedoch nicht sein, denn es gibt Dienste, mit denen man sehr einfach und schnell die Stücke die man so auf Youtube findet in MP3´s umwandeln kann.
Da ich nicht weiss, in wie weit das legal ist, werde ich hier keine Links zu Seiten posten, die solche Software anbieten. Es gibt Onlinedienste die dieses ermöglichen. Diese sollten über google zu finden sein. Ein Dienst nennt sich Video2MP3.
Ich wünsche euch viel Spaß beim hören des Karaoke-Gesangs auf eurem MP3 Player.
Wenn es um sexuelle Inhalte geht, denken viele Leute an redtube.com oder youporn. Und hinter diesen Portalen stecken sehr interessante Details. Genauer betrachtet, kann man einmal sehen, wie sich diese Portale entwickeln. Dies ist hier einmal mit Google-Trends deutlich gemacht worden:
(via)
Mal im Ernst. Google-Streetview ist schon wine feine Sache. Und so manche Ehefrau ist dankbar, dass es diesen tollen Service von google gibt.
Nun aber gibt es etwas völlig neues und man darf gespannt sein, wie sehr das einschlägt. Von Google-Streetview ist man ja gewohnt, dass lediglich große Straßen “abgelaufen” werden können auf denen auch ein Auto passt. Denn google fährt diese Straßen ja mit einem Kamerafahrzeug ab. Wenn ein solches Fahrzeug gegen eine Brücke fährt, sieht das dann ungefähr so aus.
Bei Sightwalk wird die Strecke jedoch anscheinend mit einem Zweirad aufgezeichnet und aus Datenschutztechnischen Gründen werden Gesichter und Kennzeichen von Hand unlesbar gemacht. Der Vorteil an diesem Dienst ist, dass durch die Aufnahme der Strecken mit einem Zweirad selbst kleinere Fussgängerzonen sichtbar sind und somit “abgelaufen” werden können.
Köln ist der Anfang, demnächst sollen noch weitere große Städte kommen, wie Hamburg, München und Berlin.
Hier habe ich ein Foto entdeckt, welches ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Strom aus dem All im Jahr 2016? Ist zwar noch lange hin aber ich denke nicht das dies funktioniert. Aber man darf gespannt sein
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Ab 2016 sollen Kunden des kalifornischen Stromkonzerns PG&Ebereits Solarstrom aus dem Weltall erhalten können. Zumindest hat sich PG&E an die Regulierungsbehörde California Public Utilities Commission (PUC) für eine Genehmigung gewandt: Man will das Unternehmen Solaren beauftragen, eine Leistung von 200 MW ab 2016 durch eine Solaranlage im Weltraum zu liefern. Der Stromkonzern hofft, die Genehmigung bis Oktober zu erhalten. Der Vorteil von Solarkraftwerken im Weltraum wäre, dass praktisch durchgehend Energie erzeugt werden könnte.
Allerdings macht der Konzern auch in seiner Anfrage deutlich, dass für die Realisierung des Projekts noch erhebliche technische Probleme gelöst werden müssten. Jedoch würden die mit “einer neuen und ungeprüften Technik” entstehenden Probleme durch die “potenziellen Vorzüge für die Kunden” aufgewogen werden.
Vorgesehen ist, als Weltraum-Kraftwerke große Satelliten mit Solarzellen in eine geostationäre Umlaufbahn zu bringen. Das größte Problem ist, den Strom zur Erde zu bringen. PG&E stellt sich vor, dass der Strom in Form hochfrequenter Funksignale zu Satellitenschüsseln im wenig besiedelten Fresno County geschickt wird. Dort würde dann die Energie in Elektrizität umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist. PG&E erklärte, dass schon lange Satelliten Solarenergie in Hochfrequenzenergie zu verwandeln und damit Daten zur Erde zu senden. Das müsste auch mit Elektrizität möglich sein.
Neben der Übertragung des Stroms zur Erde ist ein weiteres Problem, dass die vorgesehenen vier oder fünf Satelliten, die als Kraftwerke dienen sollen, viel größer sein müssten, als die bislang verwendeten Kommunikationssatelliten. Über die erwarteten Kosten lässt sich PG&E nicht aus, sondern versichert lediglich, dass sie vergleichbar mit denen seien, die bei Verträgen über den Kauf von erneuerbaren Energien entstehen. Für die Kunden würde kein Risiko entstehen, da man nur den Strom kaufen, aber das Projekt selbst nicht mitfinanzieren werde.
Solaren-Chef Gary Spirnak rechnetmit Kosten von mehr als 2 Milliarden US-Dollar. Private Investoren, die anonym bleiben wollten, hätten angeblich schon zur Finanzierung beigetragen. Spirnak wirbt, dass das Projekt nicht nur saubere Energie liefern, sondern auch eine ganze Reihe Arbeitsplätze schaffen werde. Der hochfrequente Strahl aus dem Weltraum werde auch keine Gefahr für die Menschen oder Flugzeuge darstellen. Außerhalb der Empfangsstation sei die Strahlung bereits geringer als bei Handys. Es seien auch Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen, wenn der Strahl einmal nicht zur Bodenstation gehen, sondern anderswo auf der Erde auftreffen sollte.
Die Satelliten will Solaren mit den jetzt existierenden Raketen in die Umlaufbahn bringen. Ohne nähere technische Details zu verraten, versichertSpirnak, wohl auch um weitere Investoren zu finden, dass das Unternehmen ab 2016 tatsächlich Solarstrom vom Weltraum aus in das kalifornische Netz einspeisen kann.
(via www.heise.de)