Outdoor-Navigation: So wandern Sie zielsicher

Sicher zum Ziel mit Wander-Navi

Wandern

Outdoor-Navigation zeigt den Weg abseits der Straßen, man kann damit entweder zu Fuß wandern oder auf dem Rad benutzen. Die Aktivität alleine bestimmt, ob man sich über Pfade, Kletterstiege oder feste Wanderwege oder Flüsse zum Ziel leiten lässt. Wanderer werden sich beispielsweise für andere Wege entscheiden als Radler oder Kletterer. Outdoor-Navi scheint zwar universell zu sein, man muss aber mehr Arbeit investieren, damit man davon profitieren kann.

Outdoor-Navi als App fürs Smartphone

[sws_green_box box_size=”618″]Auf dem Markt gibt es zahlreiche Wander-Apps, die mit Geländekarten, Wegeaufzeichnung und Tour-Vorschlägen ausgestattet sind. Man soll aber bedenken, dass nach drei Stunden Benutzung der Akku von dem Smartphone leer bleibt. Dazu kommt noch, dass die meisten Smartphones ziemlich empfindlich gegen Regen und Stürze sind. Daher ist die Kombination Outdoor-Navi + Smartphone für Spaziergänge ok, aber für ausgedehnte Wandertouren eher ungeeignet. [/sws_green_box]

Welche Vorteile Wander-Navis haben

Spezielle Navigationsgeräte für Wanderer überstehen Stürze ohne Probleme, sie können auch bis zu 30 Minuten in einem Meter tiefem Wasser bleiben, ohne Schäden davon zu tragen. Eine Akku-Ladung reicht vollkommen aus, um mit dem Wander-Navi einen Tag lang auf der Piste zu  sein. Wenn der Empfang schwierig ist, wie etwa in Schluchten, ist die Ortung dieser Geräte besser als die bei den Smartphones. Der Grund dafür ist eine bessere Antenne und die Tatsache, dass die [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Wander-Navis[/sws_highlight]  auch die russischen Glonass-Satelliten zur Positionsberechnung verwenden können.



Nur wenige Hersteller bieten Wander-Navis an

Der Marktführer auf diesem Gebiet ist der US-Hersteller Garmin, der eine Vielzahl von Geräten, und zwar nicht nur für Wanderer, in seinem Sortiment führt. Zu den weiteren Anbietern gehören unter anderem Lowrance, Medion und a-rival sowie CompeGPS.



Worauf es ankommt

Beim Kauf von einem Wander-Navi sollten Sie auf folgende Merkmale achten:

  • Display: Die Anzeige soll vor allem draußen, also auch im Sonnenlicht, gut lesbar sein. Dafür braucht das Display eine helle Beleuchtung. Weitere Möglichkeit bieten [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]transflektiven Displays[/sws_highlight] ,  die Sonne als Lichtquelle nutzen können. Für die bessere Übersicht kaufen Sie lieber Geräte mit Vierzolldisplays, wie etwa das Garmin Montana, man muss dann allerding ein größeres Gewicht in Kauf nehmen.
  • Halterung: Praktische Lösung bieten Karabiner zum Einhängen des Navis an den Rucksack. Die sind bei allen Etrex, GPSMAP- und Oregon-Geräten, aber nicht bei den Montanas und Monterras. Falk und Medion besitzen immerhin eine Handschlaufe.
  • Kompass: Wander-Navis haben in der Regel einen Magnetkompass am Bord, der dreiachsengelagert ist. Der funktioniert dann immer, und zwar egal, wie man das Gerät hält. Die meisten Navis aber zeigen die Bewegungsrichtung mithilfe der GPS-Daten an.
  • Höhenmesser: Bei Wander-Navis wird die Höhe nicht per GPS, sondern per[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Druckdose[/sws_highlight] gemessen. Das Prinzip ist einfach:  Mit der Höhe nimmt der umgebende Luftdruck ab. Noch genauer wird es, wenn Sie am Anfang und eventuell zwischendurch die richtige Höhe einstellen. Dann werden die ermittelten Auf- und Abstiegsmeter noch exakter angegeben.
  • Karten: Einsteiger-Navis sind meistens nur mit einer wenig detaillierten Basiskarte ausgestattet. Man kann aber per Micro-SD-Karte eine Karte zusätzlich installieren.

Navigationssysteme für Radfahrer im Test


Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Tyler Olson

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