Die Nebenkosten für Gas und Strom steigen weiter! | Welche Möglichkeiten hat man?

Nebenkosten für Gas und Strom steigen Nebenkosten für Gas und Strom steigen
Nebenkosten für Gas und Strom steigen

Nebenkosten für Gas und Strom steigen

Da ab dem nächsten Jahr nicht nur die Stromkosten, sondern vor allem auch die für Gas weiter steigen sollen, graut es jetzt schon einigen Mietern vor den Mehrkosten.

Der Grund dafür ist wohl im Kern, dass sich schon jetzt einige die Wohnkosten kaum noch leisten können. Unentwegt steigen die Kosten für die Miete, den Strom und auch für das Heizen.

Dadurch wachsen die Ausgaben auf ein solch hohes Level, dass sich das Heizen und den Strom manche wirklich nicht mehr leisten können. Alleine im Jahr 2011 wurden bereits rund 800 000 Stromleitungen kurzweilig gekappt, weil die Verbraucher die Abschläge nicht mehr bezahlen konnten. Auch in anderen Bereichen wachsen in so manchen Haushalten die Schulden auf das Höchste, weil die Preise steigen und steigen.



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Nebenkosten für Gas und Strom | Tarife wechseln!

Da im Allgemeinen die Preise leider so oder so steigen werden, ist es natürlich recht schwer, dieser Situation auch komplett zu entkommen. Wer als Eigenheimbesitzer schon in der Klemme sitz, kann sich wohl kaum noch Umrüstungen und Modernisierungen leisten.

So bleiben einem nur kleine Schritte um den Verbrauch etwas zu minimieren. Wer das jedoch anstrebt, sollte zunächst dafür sorgen, dass die günstigen Anbieter genutzt werden.

Diese kann man mittlerweile sehr schnell und einfach im Internet ermitteln. Selbst große Anbieter gestalten inzwischen die Internetseiten so, dass man diese auch ohne Kenntnisse verstehen und bedienen kann. Zum Beispiel kann man den Gastarif auf yellostrom.de ermitteln, ohne lange suchen zu müssen. Lediglich die PLZ und den Jahresverbrauch muss man angeben. Die weiteren Schritte sind ebenfalls selbsterklärend und einfach. Beim Wechseln aber immer die Augen offen halten, welche Tarife einem genau angeboten werden.

Steigende Gaspreise – Vorsicht beim Wechsel

Darüber hinaus lohnen sich übrigens auch die Vergleichsportale im Internet, wo man gleichzeitig mehrere Anbieter miteinander vergleichen kann. Ist man sich unsicher, worauf man achten sollte und ob es Besonderheiten in seiner Region gibt, kann sich auch an seine Verbraucherzentrale wenden. Diese helfen in der Regel gerne weiter.

Nebenkosten für Gas und Strom | Technik hilft!

Hat man den ersten Schritt gemacht und alle Tarife sind umgestellt, geht es daran die eigene Wohnung als solches zu optimieren. Wenn man mit dem aktiven Stromsparen anfangen möchte, ist es sehr ratsam, vor allem auf Steckdosen mit Kippschalter zurückzugreifen.

So kann man nach dem Gebrauch der Geräte die Stromzufuhr direkt stoppen, damit diese im Stand-by-Modus nicht noch weiterhin betrieben werden.

Da ist es schon sehr sinnvoll, diese an alle Geräte bis auf dem Kühlschrank anzuschließen und jeden Abend vor dem Schlafen spätestens auszuschalten. Wenn man etwas Wärme und Energie sparen möchte, muss man jedoch etwas intensiveren Maßnahmen treffen. Eine wäre zum Beispiel, dass man hinter jeder Heizung etwas Styropor platziert. So kann über die Wand hinter der Heizung schon mal keine Wärme verloren gehen.

Regelmäßig Lüften hilft

Regelmäßig Lüften hilft

Dann ist regelmäßiges Lüften auch eine Maßnahme, um nicht unnötig Energie zu verschwenden. Wer zuletzt noch darauf achtet, dass in jedem Raum eine gewisse Grundtemperatur herrscht, kann auch hier wieder sparen.

Man verschwendet nämlich mehr Heizluft, wenn man ausschließlich einen Raum heizt und die anderen kalt lässt. So kann die Wärme viel schneller verschwinden und man muss die Heizung wieder höher drehen.

Letztendlich sind diese Maßnahmen jedoch eigentlich nur ein Tropfen Wasser auf dem heißen Stein. Es ist schon jetzt so, dass sich viele Deutsche das einfache Leben in ihrer Wohnung kaum mehr leisten können. Kommen die ganzen Preissteigerungen nun noch dazu, wird es besonders für viele Familien wirklich eng.

Das Kartell – Deutschland im Griff der Stromkonzerne

Es ist an der Zeit, dass die Regierung endlich eingreift. Es kann nicht sein, dass die Konzerne alle Erneuerungen auf den Rücken der Verbraucher finanzieren und sich dann wundern, dass sich manche damit verschulden.

Eine Kostensperre wäre angebracht, damit die Preise nicht mehr wahllos erhöht werden können. Man kann nur hoffe, dass die Regierung hier bald endlich etwas verändert.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!



Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Erwin Wodicka
Mitte-Links: ©panthermedia.net Sergei Popov

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