Schnurlose Telefone im Test

schnurlose Telefone

Werfen wir einen Blick auf die Absatzzahlen für das Jahr 2005, so haben wir Deutschen insgesamt 838.000 “normale” Telefone gekauft und im Gegensatz dazu 5,6 Millionen Mal zu einem schnurlosen Telefon gegriffen. Dieser Vergleich spricht eine deutliche Sprache für die schnurlose Telefonie, auf die kaum noch jemand verzichten möchte. Schnurlose Telefone haben im Handumdrehen den Markt für sich erobert. Oder können Sie sich eigentlich noch vorstellen, an Ort und Stelle zu verweilen, während Sie telefonieren? 

Schnurlos oder kabelgebunden: Wie telefoniert Deutschland?

Mit einem Schnurlostelefon in der Hand bleibt das Telefon über die Radiowellen in Verbindung zur Basisstation. Der Begriff schnurlos ist eigentlich nicht korrekt. Bedenken wir, dass es sich eigentlich um ein Kabel handelt. Auch wenn die schnurlosen Telefone in den Extras und in den Funktionen stark voneinander abweichen, sind Parallelen im Aufbau nicht von der Hand zu weisen. Das schnurlose Telefon besteht aus einem Sender, dem Telefonhörer und seiner Basisstation. Die Basisstation ist eine Telefondose, die wiederum mit dem Festnetz verbunden ist. Der Großteil der Basisstationen integriert zugleich die Ladestation. Sie stecken Ihr schnurloses Telefon in die Basisstation und es wird aufgeladen. Das erste schnurlose Übertragungsverfahren – kurz CT1 – wurde 1984 von elf verschiedenen Ländern anerkannt und hat im Sturm den gesamten Globus erobert.

Schnurlose Telefone im Test 2015

Die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen im Hinblick auf ein schnurloses Telefon haben sich in letzten Jahren stark gewandelt. Umso erfreulicher, einen umfangreichen Test schnurloser Telefone bei der Stiftung Warentest zu entdecken. Was ist bei Benutzern angesagt? In diesem Zusammenhang sollten wir die drei Produktgruppen der Stiftung Warentest aufgreifen, denn hier unterscheiden die Tester zwischen: der Basisstation für die Anschlüsse, der Basisstation für ISDN und den Telefonen ohne Basisstation für Router. Zweifelsohne macht die Basisstation für alle Anschlüsse den größten Teil der Testreihe aus. So werden wir uns diesen Ergebnissen eingehender widmen.

Statistik: Anzahl der Telefonhauptanschlüsse weltweit von 1993 bis 2008 (in Millionen) | Statista
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Der Testsieger: Panasonic KX-TGE210 für 40,00 €

Zuerst einmal können wir sagen, dass keines der schnurlosen Telefone mit einem sehr guten Ergebnis abgeschnitten hat. Der Testsieger im direkten Vergleich von insgesamt 113 Geräten mit Basisstation ist das Panasonic KX-TGE210 für doch recht sparsame 40,00 Euro. Auch ohne einen Anrufbeantworter versteht es, dieses Telefon durch Flexibilität und Zuverlässigkeit sowie einer simplen Bedienung zu überzeugen. Sie können das Gerät als Babyphone nutzen, einen speziellen Klingelton für einen Anrufer einstellen und es mit anderen Mobilteilen austauschen.

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Platz 2: Gigaset C430

Platz 2 erhält das Gigaset C430, das lediglich im Hinblick auf das Telefonieren mit 2,6 ein befriedigendes Ergebnis erhält, aber in der Gesamtbewertung für einen sparsamen Anschaffungspreis von 48,01 € auf eine gute Bewertung mit einer Note 2,1 kommt. Dieses Telefon besitzt einen Farbdisplay, lässt sich ebenso als Babyphone einsetzen und erlaubt die Stufeneinstellung der Sendeleistung.

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Platz 3: Panasonic Modell KX- TGI220

Kommen wir auf dem 3. Platz zu sprechen, treffen wir wieder auf den guten Bekannten Panasonic, doch dieses Mal mit dem Modell KX-TGI220. Dieses Gerät überzeugt durch Vielseitigkeit und eine gute Bewertung Hinblick auf die Handhabung und die Akkuleistung. Über die großen Tasten auf diesem Telefon wird die Bedienung auch für ältere Nutzer vereinfacht.

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Folgende Geräte haben ebenfalls eine gute Bewertung von der Stiftung Warentest erhalten:

  • Gigaset C430A, für 58,50 €,
  • Philips XL4901 ab 45,00 €,
  • Telekom Sinus A 206 Comfort ab 55 €,
  • das Philips D 4501 2001 für 30 €,
  • das Philips XL4951 für 50 €,
  • das moderne Panasonic KX-TGK320 ab 67 €,
  • das Gigaset SL400A Go für stattliche 123 €,
  • das Philips D4551 für 40,00 Euro
  • das Motorola CD 301 und
  • das CD 311 für 50,50 €.
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Fazit

  • Die Benutzerfreundlichkeit, die mögliche Reichweite und die Zusatzfunktionen spielen für die Kunden eine ausschlaggebende Rolle neben der Größe der Tasten und dem Display.
  • Ein schnurloses Telefon soll zuverlässig über viele Jahre hinweg seinen Dienst verrichten, mit einer ordentlichen Reichweite und Akkukapazität auf sich aufmerksam machen.
  • In vielen Haushalten entscheiden sich Nutzer für mehr als ein Mobilteil, so bietet sich eine optimale Empfangsbereitschaft nahezu jedem Raum. Zudem beanspruchen gerade Jugendliche schnell ihr eigenes Telefon in der Familie.

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https://www.test.de/Schnurlose-Telefone-im-Test-4292680-0/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/28285/umfrage/absatzzahlen-fuer-telefone-nach-jeweiligem-geraetetyp-seit-2005/

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Jürgen Hüls