Bereit fürs Campen: Was Sie an Ausrüstung brauchen

So bereiten Sie sich auf einen Camping-Urlaub vor

Zelten

Camping im Freien ist ein besonderes Erlebnis. Egal, ob man einige Tage im Gebirge oder am Meer verbringt – die Nähe zu Natur ist beim Campen kaum zu übertreffen. Camping-Neulinge brauchen neben einen Plan auch entsprechende Ausrüstung, damit der Camping-Urlaub zu einem unvergesslichen Abenteuer wird.

Gute Vorbereitung als Voraussetzung

Damit man schöne Tage im Zelt verbringen kann, muss die Vorbereitung auf den Urlaub im Freien optimal sein. Vor allem das Thema Ausrüstung sollte im Vorfeld eingehend diskutiert werden, wenn man am Zielort keine bösen Überraschungen erleben will. Zunächst soll geklärt werden, wie viele Personen mitgenommen werden.

Dadurch weiß man, wie groß der Zelt sein soll, damit sich alle darin wohlfühlen können. Je größer der Zelt, desto mehr Gewicht muss getragen werden. Für Trekking-Touren zu Fuß ist deswegen ratsam, kleinere Zelten für maximal zwei Personen mitzunehmen, weil sie in der Regel weniger als drei Kilogramm wiegen.



Auf Qualität achten

Die Wahl des Zeltes hängt auch davon ab, wo die Reise hingehen soll. Rechnet man mit stürmischen Wetterbedingungen, sollte man dafür sorgen, dass das Stoffdach besonders windsicher ist. Empfehlenswert sind hier Tunnel- oder Kuppelzelte mit möglichst vielen Befestigungspunkten, die den Zelt bei stürmischem Wetter am Boden halten werden.

In Gegenden, in denen besonders viel regnet, sollten Zelte mit einer gut verarbeiteten und atmungsaktiven Außenhaut besorgt werden. Zahlen Sie lieber ein Paar Euro mehr und achten Sie auf Qualität, wenn Sie eines Morgens nicht im Wasser aufwachen wollen.

Richtige Schlafunterlage wählen

Die Nächte können in manchen Regionen kalt sein, wenn man im Zelt übernachtet. Deswegen sollte der Schlafsack gut Wärme speichern können. Auf dem Markt gibt es Schlafsäcke, die speziell für die Winter- oder Sommermonate hergestellt wurden. Sommerschlafsäcke oder 3-Jahreszeiten-Schlafsäcke haben den Vorteil, dass sie leicht sind und bequem transportiert werden können.

Die Schlafunterlage wird je nach Geschmack entweder etwas härter – wie Isomatte – oder weicher – wie z.B. eine Luftmatratze – gewählt. Für besonders angenehmen Schlafgenuss können Klappbetten mitgenommen werden. Einen Kompromiss zwischen einem harten und weichen Schlafuntergrund bieten aufblasbare Isomatten, die zwar etwas teurer sind, dafür aber ganz leicht in der Bedienung. Diese gibt es im Handel schon ab 50 Euro. Ungefähr genauso viel muss man für einen robusten Campingstuhl bezahlen, ein solider Aluminiumtisch kostet dagegen mindestens 80 Euro.

Was man für die Küche braucht

Die Küchenausstattung rundet die Campingausrüstung fürs Erste ab. Wenn auf dem Campingplatz keine große Gemeinschaftsküche existiert, muss man einen Kocher mitnehmen. Solche Kocher werden mit Esbit, Gas, Spiritus oder Benzin betrieben. Das Gewicht spielt beim Campen eine wichtige Rolle, deswegen sollte das Geschirr möglichst aus Aluminium sein.



Reiseapotheke, Kühlbox oder Taschenlampe gehören zu den anderen 1000 Dingern, die man zum Campen mitnehmen soll.

Die Campingausrüstung


Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Cathy Yeulet

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