Aggressionsabbau mit Sport

Welche Sportarten eignen sich um Wut und Energie abzubauen?

Aggressionsabbau Aggressionsabbau

Es gibt Menschen die mit Problemen im Alltag weniger gut fertig werden wie andere. Sie kennen oft keine Möglichkeiten Hürden zu bewältigen, wodurch sich der Stress anstaut und zunehmend zu Aggression und Wut wird. Das ist ein sehr ungesunder Zustand, der vor allen Dingen die Psyche der Betroffenen stark belasten kann. Stellt man diese Tendenz bei sich fest, sollte man nach einer Lösung suchen.

Aggressionsabbau

Aggressionsabbau

Häufig erkennen Personen, die oft unter Zeitdruck stehen oder immer wieder bestimmten Situationen begegnen, Tendenzen von unbegründeter Aggression bei sich. Es gilt dann, nach der Ursache zu suchen und diese gezielt anzugehen. In einigen Fällen kann schon ein vernünftiges Zeitmanagement Abhilfe schaffen. Sollte dem nicht so sein, müssen andere Methoden gefunden werden. In der heutigen Zeit hat sich vor allem die sportliche Aktivität als Ventil für Stress- und Aggressionsabbau bewährt.

Es gibt verschiedene Sportarten, die dafür in Betracht gezogen werden können. Doch eins müssen sie gemeinsam haben: die körperliche Verausgabung. An mindestens einem Tag in der Woche sollte man dieser sportlichen Betätigung nachgehen, mit dem konkreten Ziel, seine negativen und aggressiven Gefühle abzuarbeiten. Gerade nach einem anstrengenden und aufreibenden Arbeitstag können 1 bis 2 Stunden Sport wahre Wunder wirken.



Ringen zum Abbau von Aggressionen

Ringer

Ringer

In den vergangenen Jahren gab es viele Demonstrationsveranstaltungen, in denen über den Nutzen des Ringens informiert wurde. Dieser Sport gilt als essenziell zum Aggressionsabbau und zur Gewaltprävention. Nicht nur für Kinder aus Kindergärten und Grundschulen hat diese Sportart eine besondere Relevanz, auch erwachsene Menschen können sie als effektives Ventil benutzen.

Man lernt beim Ringen nicht nur Grifftechniken zum Bewältigen seines Gegners, sondern auch bestimmte Verhaltensformen sowie die Rücksichtnahme auf seinen Trainingspartner. Vertrauen zum Partner ist ein Grundbaustein beim Ringen, denn hier wir nicht gegeneinander, sondern miteinander gerungen.

Zwingend ist hier übrigens auch die absolute Regelbeachtung. Somit stellt das Ringen nicht nur eine hervorragende Methode zum Abbau von Aggressionen dar, sondern bietet auch eine enorme Körperbildung.

Fitness für den gesamten Körper

Fitness

Fitness

Es gibt viele Menschen, die zwar eine Aggressionstherapie durch Sport gebrauchen könnten, sich aber nicht für eine bestimmte Sportart entscheiden können. In solchen Fällen gewinnt das allseits bekannte Fitnessstudio an Relevanz.

Die Teilnehmer bestimmter Kurse oder Trainingsprogramme beschränken sich auf nichts Bestimmtes, sondern durchlaufen effektive und für den gesamten Körper ansprechende Programme.

Wichtig dabei ist nicht, sich mit anderen zu messen, sondern primär an sich selbst zu arbeiten und über sich selbst hinauszuwachsen. Ein durchdachtes Fitness-Programm kann auf Vieles hin ausgelegt sein.

Die einen möchten sichtbare Erfolge, andere wiederum eher persönliche Grenzen überschreiten. Ein Fitness-Programm kann eher die Ausdauer oder die Kraft ansprechen oder beides kombinieren. Jeder Teilnehmer kann die Schwerpunkte nach seinen eigenen Vorlieben ausrichten.

Eines bleibt aber gleich: Die angestaute aggressive Energie kann im Verlauf des Trainings abgebaut werden. Man investiert seine Kraft an einer anderen, weitaus sinnvolleren Stelle und erreicht somit sogar sportliche Erfolge. Somit kann ein 1-stündiges Hanteltraining ebenso effektiv sein, wie das Abarbeiten verschiedener Cardio-Geräte. Solang man sich am Ende wohlfühlt und seine Aggressionen im Keim ersticken konnte, war das Training in jedem Fall erfolgreich.

Boxen für den Seelenfrieden

Boxen

Boxen

Diese Sportart dürfte jeder aus dem Fernsehen kennen. Doch wer glaubt, es handele sich dabei nur um ein sinnloses und brutales auf den Kopf schlagen, hat sich gewaltig geirrt. Boxen ist ein hoch technischer Sport, der am allerwenigsten an Kraft, sondern viel mehr an Präzision und Ausdauer erfordert. Boxen verlangt darüber hinaus höchste Körperbeherrschung vom Athleten ab. Schließlich geht es nicht nur darum, Schläge auszuteilen, sondern sich auch verteidigen zu können. Und das funktioniert auf verschiedene Arten.

Für die einen ist Angriff die beste Verteidigung, andere probieren es auf die defensivere Art und Weise. In beiden Fällen ist eine Kombination aus Arm- und Beinarbeit gefragt. Wer sich nicht leichtfüßig bewegen kann, dem wird auch die beste Schlagtechnik nicht weiterhelfen.

Andersherum wird man nicht erfolgreich, wenn zwar die Beinarbeit stimmt, aber kein einziger Schlag platziert werden kann. Deshalb verbringen die Sportler viel Zeit damit, beide Techniken zu trainieren und nach Möglichkeit zu vereinen. Man bekommt ein ganz neues Gefühl für seinen Körper und hält sich ganz nebenbei gesund.

Ein anderer wichtiger Faktor fürs Boxen ist das Ausdauertraining. Wer schon einmal im Ring stand, der weiß, dass die Puste nach der ersten Runde weg ist. Weitermachen muss man trotzdem. Und genau hier liegt einer der Schwerpunkte des Boxtrainings. Die Sportler sollen eigene Grenzen überwinden und ihre Ausdauer stärken. Sie lernen ihre Energie bewusst einzuteilen und auf Befehl freizusetzen. Im Normalfall sind die Athleten nach einem 1,5-stündigen Boxtraining erschöpft, aber glücklich.

Aggressionen baut man insbesondere durch das Training am Boxsack ab, den man sich mittlerweile auch durchaus preiswert kaufen und zu Hause hinhängen kann. Eine Vereinsmitgliedschaft ist also nicht zwingend notwenig. Am Boxsack zu Hause können auch dolle Schläge platziert werden, ohne dass jemand zu Schaden kommt. Im Trainingskampf mit dem Partner geht es eher technischer zu und man kann zeigen, was man alles gelernt hat.

Sport zu Hause

Sport zu Hause

Sport zu Hause

Wer keine Zeit oder Lust hat, sich in einem Verein oder Fitnessstudio anzumelden, kann sein Trainingsprogramm auch zu Hause durchziehen. Gerade im Fitness und Boxen ist das weniger problematisch. Erstere Sportart schließt nahezu alle für den Körper förderlichen Übungen ein und kann sogar ganz ohne Equipment ausgeübt werden. Wem das auf Dauer nicht ausreicht, der kann sich sich Hilfsmittel holen, wie zum Beispiel Therabänder, Kurz- oder Langhanteln, Medizinbälle oder Heimtrainer.

Heimtrainer gibt es in vielen Ausführungen, sodass man bei der Auswahl aufpassen sollte. Grundsätzlich gilt, je simpler, desto besser. Daher sind Spinning-Räder und Laufbänder einem Multitrainer eher vorzuziehen. Boxen zu Hause schließt das Training mit einem Partner nicht aus. Hier kann man sich interessierte Freunde dazuholen. Sollten diese nicht vorhanden sein, so kann ohne Probleme ein Sandsack oder ein Punchingball angebracht werden. Um daran effektiv und verletzungsfrei zu trainieren, sind nur noch vernünftige Boxhandschuhe vonnöten.

Fazit zum Aggressionsabbau durch Sport

Aggressionen sind keine schönen Gefühle, weshalb sie niemand länger auf sich wirken lassen sollte. Des Weiteren ist es nicht zwingend nötig, sich professionelle Hilfe zu suchen. Wie auch viele Experten bestätigen konnten, stellt Sport eine wunderbare Methode dar, um sich abzureagieren und die angestauten negativen Gefühle loszuwerden. Wichtig ist nur, dass man diese Sportarten nicht unkontrolliert ausübt, sondern die jeweiligen Regeln beachtet und sich damit ein festes Ventil zum Abbau von Aggressionen schafft. Dabei ist es wichtig, eine regelmäßige Trainingsfrequenz von 1 bis 2 Mal die Woche einzuhalten.



Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net diego cervo
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Unten-Mitte: © panthermedia.net Arne Trautmann

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