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06 Sep, 2011
von Elietta Becker

In letzter Zeit fällt mir auf, dass im Internet Artikel über Pornos, Werbeanzeigen für Sex und erotische Dienste sowie recht unseriöse Offerten diesbezüglich immer häufiger zu finden sind. Dabei spreche ich nicht von den Erotikseiten wie Youporn oder RedTube, sondern von ganz normalen Informations- und Spieleseiten.

Dieses Phänomen ist zwar nicht neu, aber mir persönlich kommt es so vor, als ob sich seit kurzem fast ausschließlich alles um Sex dreht. Vor allem, wenn ich meinen Werbeblocker ausgeschaltet habe, werde ich regelrecht mit Anzeigen und Angeboten sexueller Art bombardiert. Ob „willige 19-Jährige macht´s dir, wie du willst“, „ich bin feucht und geil“ oder noch wesentlich eindeutigere Offerten – teilweise kommen so viele Angebote auf einmal, dass ich sie alle gar nicht so schnell wegklicken kann, wie ich es möchte. Mich stören derartige Anzeigen zwar nicht, aber teilweise sind sie so penetrant, dass sie einfach nicht von meinem Bildschirm verschwinden wollen. Nervig…

Aber generell scheint alles, was auch nur im Entferntesten an Sex erinnert, interessant für einige Mitmenschen zu sein; selbst bei Browsergames benutzen die Spieler teilweise Accountnamen wie „Sex-ist-geil“, „Dauerlatte“ oder „Geile Tussi“. Niemand scheint daran Anstoß zu nehmen, dass derartige Namen doch ein wenig seltsam anmuten. Ich habe allerdings den Verdacht, dass diese Freizügigkeit vor allem im Schutze des Internets ausgelebt wird. Beispielsweise hatte ich mal einen Bekannten, der „Sack“ hieß. Es war ihm immer unsagbar peinlich, seinen Namen zu nennen, obwohl ich persönlich diesen nicht so dramatisch finde. Jedenfalls schämte er sich extrem; im wahren Leben wohlgemerkt. Wenn wir im Internet gezockt haben, nannte er sich voller Stolz „Hodensack“…

Na ja, jedenfalls brachte mich die Flut von sexuellen Eindrücken auf den Gedanken, diesbezüglich mal Schlagwörter zu googeln. Eine wirkliche Überraschung brachte das Ergebnis nicht: „Sex“ ergab 2.750.000.000 Treffer, „Porno“ 736.000.000. Unter „nackte Frauen“ erhielt ich knapp eine Million Treffer, aber was mich richtig schockierte, war das Ergebnis für „nackte Männer“: 5.670.000. Mehr als fünf Mal so viel Treffer für unbekleidete Männer als für Frauen! Ich konnte es kaum glauben. Wenn man bedenkt, dass die Nachfrage das Angebot bestimmt, würde das bedeuten, dass meine Geschlechtsgenossinnen wie verrückt nach nackten Männern googeln… Da soll noch mal jemand behaupten, Männer hätten nur das eine im Kopf! Offenbar sind Frauen viel, viel krasser. Aber was haben sie davon, einen nackten Mann im Internet zu sehen? Vor allem: warum wollen sie das? Ich beschloss, mir die Trefferergebnisse ein wenig näher anzusehen. Neben pornographischen und künstlerischen Aktfotos gab es Callboys, die ihre Dienste anboten, sowie generelle Sexofferten für Homosexuelle und Frauen. Einem Angebot wird wohl niemand widerstehen können: „Ich zeige meinen Penis.“ Was soll man dazu noch sagen? Das Internet ist ein Tummelplatz der Lüste; vielseitig – und vor allem anonym.

18 Nov, 2009
von Miguel Palacios

Der Orgasmus ist wohl so ziemlich das intimste was einem Menschen passieren kann. Daher gibt es kaum Menschen die darüber reden oder dabei gesehen werden. Was eigentlich auch als völlig normal betrachtet wird.

Was ist aber, wenn es Menschen gibt, die diesen Höhepunkt gerne teilen möchten? Einfach um der ganzen Welt zu zeigen, wie sie sich beim Orgasmus fühlen?

Bild.de hat darüber vor längerer Zeit einen Bericht veröffentlicht. Der Bericht handelt darüber, dass Männer und Frauen auf http://www.beautyfulagony.com ihr eigenes Video vom Orgasmus ins Internet stellen können. Klingt irgendwie seltsam und ich hatte anfänglich gedacht, dass dies bestimmt sowieso keiner macht.

Anscheinend gibt es aber doch eine Menge Menschen die ihren Höhepunkt gerne einmal der ganzen Welt zeigen möchten. Dieses Thema ist so prickelnd, dass auch viele Blogs bereits darüber berichtet haben. So findet man unter anderem auf Netbarry ebenfalls einen Bericht dazu.

Der Dienst ist allerdings nicht kostenlos. Wer sich die Videos von mastubierenen Mädchen und Jungen ansehen möchte, der kommt um eine Mitgliedschaft nicht herum. Man muss also schon ein wenig Geld auf den Tisch legen, wenn man Menschen beim Orgasmus sehen möchte.

Anscheinend sind nicht nur für Blogs die Keywords wie “Sex,Marstubieren,Orgasmus oder Erotik” wichtig sondern auch Bild.de hat interesse daran, unter diesen Keywords irgendwie gefunden zu werden.

Ich bin ernsthaft darüber erstaunt was es alles gibt. Im Bereich Sex gibt es im Internet kein Tabu und man findet zu jedem Thema eigentlich das was man gerade sucht. Interessant dabei ist vor allem, dass immer wieder neue Ideen entstehen womit man die Menschen zum staunen bringen kann.

20 Mai, 2009
von Miguel Palacios

Da viele Leute (aus welchen Gründen auch immer) auf dieser Seite nach Alternativen zu Youporn suchen, um sich mit Pornos oder ähnlichem zu versorgen (wer es braucht), habe ich einmal eine Liste zusammen gestellt, von Seiten die eine Alternative zu Youporn sind.

Da man hier aber Altersschutz meist vergeblich sucht, werde ich die Seiten weder verlinken, noch dazu raten diese zu benutzen.

  • Pornotube
  • tubesearch
  • Pornotbe
  • Pornofever
  • Porno Tube
  • red tube
  • redtube
  • timtube
  • blablatube (?)
  • pornfish
  • pornflag
  • pornhub
  • crocotube
  • xtube
  • uporn
  • stripfire
  • gexo
  • pornfullscreen
  • fucktube
  • lubetube
  • Ich denke diese Auswahl der Seiten sollte den Bedarf an Porno-Videos, Nacktbilder  und ähnlichem decken. Ich kenne keine dieser Seiten, muss ich auch nicht. :-) Ich wünsche euch viel Spaß bei anschauen der teils kostenlosen Pornos und übernehme kein Haftung für die Inhalte der Seiten.

    Seiten wie diese haben hier eigentlich nichts zu suchen, ich erhoffe mir dadurch ansich eher, dass die Leute die hier soetwas suchen auch fündig werden. In 2 – 3 Tagen verschwindet dieser Beitrag im Archiv und kann dann auch keinen Schaden mehr anrichten.  ;-)

    13 Mai, 2009
    von Miguel Palacios

    Eine seltsame Sache die mir da passiert ist. Ich sitze abends auf dem Sofa und möchte mir einen Film anschauen. Was also tun? Nach einigem überlegen dann die Idee, zur Videothek habe ich keine Lust, also nutzen wir doch unseren Account bei Videoload um uns schnell mit einem Film zu versorgen.

    Nach 10 Minuten suchen dann die entscheidung, Max Payne will ich mir anschauen, also wähle ich diesen Film aus.

    Dann erhalte ich eine Meldung: ” Dieser Film ist ab 18 freigegeben, eine Altersprüfung ist daher erforderlich. ” – Okay denke ich mir, was solls. Dann stehen 2 Möglichkeiten zur Auswahl, zum einen über T-Online und zum anderen über einen Dienst namens “X-Check”. Ich probiere also natürlich erstmal die Telekom aus, denn die kennt man ja und vertraut daauf, dann aber die schlechte Nachricht: die Telekom braucht einige Werktage zum prüfen. Okay, bleibt ja noch dieser Dienst namens “X-Check”. Also melde ich mich da an und schaue was mich erwartet.

    Da nun schon 20 Minuten vergangen sind und ich langsam ungeduldig wurde, habe ich dann einfach mal fix drauf los geklickt. Ich gebe die persönlichen Daten ein und dann möchte man zur Prüfung meine Kontonummer. Okay, was solls, also diese auch noch eingetippert. DANN kommt der erste Hammer, ich erhalte eine Meldung mit ähnlichem Wortlaut wie “Um zu prüfen, dass dieses Konto auch wirklich Ihnen gehört, ist nun die eingabe der Online-Banking PIN erforderlich” – Bitte?? Was soll das denn sein? Naja okay, also mal eben kurz die PIN geändert, die neue PIN dem System von X-Check mitgeteilt und dann gleich wieder die PIN geändert. Dann war die Anmelung erfolgreich und man bekommt eine Software zum Download. Bei dieser Software soll man dann die PIN, welche man erhalten hat eintragen. Okay, des habe ich dann auch gemacht, war aber schon reichlich skeptisch. Was solls, man probiert ja gerne einmal etwas neues aus.

     

    Ich habe also erneut den Film ausgewählt und als die Meldung der Altersprüfung kam, sprang die Software von X-Check auf und ich konnte den Film anschliessend sehen. Soweit ja nicht schlecht.

    Gestern habe ich auf meinem Konto eine seltsame Lastschrift entdeckt von einer Firma namens “Coolspot” diese hat sich von meinem Konto erstmal um 29,50 Euro bereichert. Nach einer kurzen Suche bei google bin ich dann auch schnell dahinter gekommen was das ist. Es handelt sich hierbei um X-Check die für die Altersprüfung spontan dann erstmal knapp 30 Euro berechnen. Die Rechnung hierfür bekommt man übrigens gleich am nächsten Tag per Mail. Zudem wird dann noch gleich ein Zugang zu einem Porno-Portal eingerichtet, wo man sich dann irgendwelchen Pornos anschauen kann. Davon dass die Anmeldung jedoch Gebührenpflichtig ist, hat weder Videoload noch X-Check zuvor etwas erwähnt, zumindest nicht deutlich genug sondern nur sehr klein gedruckt in den AGB´s.

     

    Gut, ich bin also in die Falle getappt und habe nicht genug aufgepasst, ich muss aber ehrlich sagen, dass ich im Leben nicht damit gerechnet hätte, dass eine Seite wie Videoload es nötig hat, sich mit solchen, in meinen Augen Abzockern, verbünden zu müssen. Für mich ist nun klar: Es gibt noch andere Dienste wie Videoload, denn die sind von nun an für mich Geschichte…

    Übrigens basiert dieser Bericht auf meine eigenen Erfahrungen und Meinungen. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen,  welche Dienste genutzt werden. Ich habe hier lediglich meine Meinungen und ansichten geäussert.

    P.S. Wer wissen möchte was das ist, einfach mal X-Check besuchen oder nach Coolspot googlen.

    EDIT: Ich hatte den Account daraufhin sofort gekündigt und hab immerhin gleich am nächsten Tag eine Kündigungsbestätigung per Mail bekommen. Somit hat das wenigstens geklappt. Schade trotzdem um das Geld. 30 Euro für eine Anmeldung sind echt mal nicht schlecht.

    02 Mai, 2009
    von Miguel Palacios

    Wenn es um sexuelle Inhalte geht, denken viele Leute an redtube.com oder youporn.  Und hinter diesen Portalen stecken sehr interessante Details. Genauer betrachtet, kann man einmal sehen, wie sich diese Portale entwickeln. Dies ist hier einmal mit Google-Trends deutlich gemacht worden:

    untitled

     

     

     

    (via)

    15 Apr, 2009
    von admin

    Der Chaos Computer Club ruft für den 17. April 2009 zu Protesten gegen die von der Bundesregierung geplanten Internetsperren auf. An diesem Tag werden sich fünf der größten deutschen Internetanbieter im Beisein von Familienministerin Ursula von der Leyen verpflichten, Kinderpornosites auf ausländischen Servern zu blockieren.

    Unter dem Motto “Zu Besuch bei Zensursula” ruft die Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) am 17. April 2009 zu Protesten gegen Internetsperren auf. “Wir wollen dabei und präsent sein, wenn die größten deutschen Internetprovider händchenhaltend mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Vertrag unterzeichnen werden, mit dem sie sich ohne jegliche gesetzliche Grundlage verpflichten, unliebsame Inhalte nach Gutdünken des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sperren und zu filtern”, heißt es in dem Aufruf.

    Bei den Internetsperren soll es vorerst nur um die Erschwerung des Zugangs zu strafbaren Inhalten gehen. Die Erweiterung des Systems auf die Zensur beliebiger anderer Webseiten sei aber durch eine Anpassung der geheimen Filterliste des BKA jederzeit möglich, mahnt der Hackerclub.

    Die Provider würden dabei “knallhart erpresst”, da sie im Falle einer Weigerung in einem Atemzug mit Kinderschändern erwähnt werden. Von der Leyen hatte wörtlich erklärt, wer ihrem Plan widerspreche, wolle “weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen”. Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen hatte Golem.de erklärt, dass das Unternehmen die Absicht habe, am 17. April 2009 den Vertrag zur Sperrung von Kinderpornografie-Seiten zu unterzeichnen. “Aktuell werden noch die letzten Vertragsdetails mit dem Bundesfamilienministerium geklärt”, sagte er. Deutsche-Telekom-Sprecher Frank Domagala wollte sich nicht äußern und verwies auf das zuständige Ministerium.

    Der CCC führt an, dass Kindesmissbrauch nicht mit geheimen BKA-Sperrlisten bekämpft werden könne. Denn “die Verbreitung von Bildern und Filmen missbrauchter Kinder ließe sich einfacher verhindern: Ginge es ihr wirklich darum, könnte Zensursula die Betreiber der Server mit den Mitteln des Rechtsstaats belangen”. Die Strafverfolgungsbehörden könnten die Anbieter und Produzenten von Kindesmissbrauchsvideos zwar effektiv verfolgen, täten dies aber nicht. Auch sei keine bessere Ausstattung und Zusammenarbeit der Ermittler geplant.

    Treffpunkt am 17. April 2009 um 09:00 Uhr ist das Presse- & Besucherzentrum der Bundesregierung in Berlin-Mitte.  (via)

    05 Apr, 2009
    von admin

    Hab gerade auf meetinx etwas geiles entdeckt. Wenn Frauen über Pornos sprechen, dann wirkt das schon etwas anders, wie wenn Männer dies  tun. Wenn man dies dann noch in eine Comedy-Show einbringt, dann kann da wahrlich ein richtig guter Lachflash draus werden. Daumen hoch für Carolin Kebekus.

     

    httpv://www.youtube.com/watch?v=ygTIKI7ULHc

    26 Mrz, 2009
    von admin

    Laut Aussage vom Vorstandsvorsitzende des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco), Michael Rotert,  bringt eine Sperrung Kinderpornografischer Seiten im Internet nichts.

    “Die Provider tun sich deshalb so schwer mit der Sperre, weil sie nicht hilft”, sagte Rotert der Berliner Zeitung, “man muss kein Profi sein, um Schlupflöcher zu finden.” Er befürchte, dass schon bald die entsprechenden Anleitungen im Internet kursieren würden, wie man ungefiltert surfen könne, meinte der eco-Chef.

    (via)

    25 Mrz, 2009
    von admin

    Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung über Blockaden kinderpornographischer Webseiten beschlossen.

    Demnach haben sich 75 %  der großen Provider dazu bereit erklärt einen Vertrag über eine freiwillige Zugangserschwernis für solche Seiten zu unterzeichnen. Dies wurde von der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bereits vor Monatengefordert worden.

    So seien die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, O2 und Kabel Deutschland nun bereit, die Selbstverpflichtung abzugeben.Die aus den Verhandlungen ausgestiegenen Zugangsanbieter Freenet, Versatel und United Internet (1&1) würden im zweiten Schritt mit dem angestrebten Gesetz gezwungen, “Seiten, die Vergewaltigungen zeigen, zu sperren”.

    Ich finde dies eine prima-Idee die ansich schon viel früher hätte umgesetzt werden müssen. Allerdings ist mir nicht so ganz einleuchtend, wieso es da trotzdem noch Provider gibt, die sich da quer stellen.

     

     

    (via)

     

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