Dass er nicht erneut kandidieren würde, hatte er bereits vorher klargestellt. Doch seine Rücktrittsankündigung sorgt bei vielen Menschen für Überraschung. Vor allem der Grund, den er als ursächlich für seine Entscheidung angab, ist für viele nicht nachvollziehbar: Zwanziger sehe „keine Herausforderung mehr“. Seltsam ist diese Behauptung schon, denn wenn man sich im deutschen Profifußball ein wenig genauer umschaut, findet man genug Baustellen, auf denen ein DFB-Präsident tätig werden könnte. Was also der wahre Grund sein mag, werden wir wohl nicht erfahren. Vielleicht hat er ja auch endgültig die Nase voll von der ständigen Kritik an ihm und seiner Handlungsweise, denn in seiner bisherigen Amtszeit hat Theo Zwanziger oft genug herbe Kritik einstecken müssen: nach den anfänglichen Querelen zwischen ihm und Meyer-Vorfelder musste er sich beispielsweise mit dem Wettskandal auseinandersetzen, sich durch die Problematik mit Amerell schlängeln und sich zuletzt mit der Steueraffäre der Schiedsrichter beschäftigen. Häufig eckte er mit seinem Verhalten an; vor kurzem noch wurde er harsch kritisiert aufgrund seines öffentlichen Ausplauderns von Details des Selbstmordversuchs von Babak Rafati (unter anderem berichtete er über die Menge Blut, die Herr Rafati verloren hatte). Es schien zwar, als pralle all diese Kritik an Theo Zwanziger ab – aber man weiß ja nicht, wie es in seinem Inneren aussieht. Immerhin ist er auch schon 66 und möchte vielleicht einen etwas ruhigeren Lebensabend genießen und nur noch in den Exekutivkomitees der FIFA und der UEFA tätig sein…
Eine spontane Aktion war seine Rücktrittsankündigung jedenfalls nicht. Eigenen Angaben zufolge (Interview) ist er bereits seit Monaten in Gesprächen mit seinem Wunschnachfolger – wohl dem einzigen Menschen auf der Welt, den er in seine Pläne eingeweiht hat. Keiner der Funktionäre hatte im Vorfeld auch nur den Hauch einer Ahnung, was ihr Präsident ihnen in seiner Rede mitteilen würde; dementsprechend waren sie brüskiert und es wollte Medienberichten zufolge keine Feierstimmung aufkommen. Nur einer behielt mal wieder den Überblick: Franz Beckenbauer. Bereits am folgenden Tag präsentierte er seinerseits seinen Wunschkandidaten, den 61-jährigen Wolfgang Niersbach, der seit 2007 das Amt des DFB-Generalsekretärs innehat. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande wäre nach Meinung des Kaisers der geeignete Mann für diesen Posten – allerdings werden uns bestimmt in den kommenden Monaten noch einige weitere Kandidaten präsentiert werden… Wir werden sehen.
Ich persönlich finde den Zeitpunkt der Rücktrittsankündigung Zwanzigers aus zweierlei Gründen sehr unpassend. Zum einen ist es nicht fair, solch eine ernste Sache auf einer Feier zu verkünden – dass danach keiner mehr in Partystimmung sein würde, dürfte ja wohl klar gewesen sein. Zum anderen war an jenem Freitag die Auslosung der Gruppen für die EM 2012 – ein Highlight für alle Fußballfreunde. Dieses Ereignis wurde nur noch in Nebensätzen erwähnt, weil Herr Zwanziger sämtliche Headlines für sich beanspruchte. Ich denke, er hätte mit seiner Ankündigung ruhig noch ein, zwei Tage warten können…
Kommentare (0)Das eigentlich Interessante bei Lahms Buch „Der feine Unterschied“ ist aber, dass es darum bereits viel Wirbel gegeben hat, noch bevor die breite Masse es gelesen hat. So soll er darin unter anderem Interna über Geschehnisse in seinen Vereinen sowie der Nationalmannschaft preisgeben sowie Trainingsmethoden seiner ehemaligen Trainer an den Pranger stellen. Seine Aussagen sorgten für große Aufruhr und Empörung beim DFB; schnell wurden Gerüchte darüber laut, dass er als Kapitän der Nationalmannschaft nicht mehr tragbar sei und abgesetzt werden sollte. Doch am gestrigen Donnerstag ließ der deutsche Fußballbund verlauten, dass er von einer Bestrafung Lahms absehen würde, zumal dieser sich in einer Pressemitteilung bei allen entschuldigt hat, über die er Negatives geschrieben hat. Mit dieser Entschuldigung ist jetzt wieder alles gut? Na ja…
Es gibt allerdings einige Aspekte bei dieser Sache, die ich mir persönlich nicht erklären kann. Zum einen, was kann einen aktiven Spieler wie Philipp Lahm dazu bewegen, seine Biographie in Form von Lästereien zu schreiben? Hat er nichts anderes über sich und sein Leben zu berichten? Falls ja, hätte er es doch tun können; falls nicht, hätte er gar kein Buch schreiben müssen.
Wieso ist jemand wie Herr Lahm, der für Tausende Jugendliche eine Vorbildfunktion innehat, derart respektlos gegenüber seinen ehemaligen Vorgesetzten? Vorgesetzte wohlgemerkt, die es ihm erst ermöglicht haben, eine seine erfolgreiche sportliche Karriere voran zu treiben.
Und wie dumm muss man sein, negative Äußerungen gegenüber seinem Arbeitgeber (in dem Fall der DFB) zu machen? Jeder Arbeitnehmer ist doch zur Loyalität gegenüber seiner Firma beziehungsweise seinem Chef verpflichtet; gilt dies für Fußballspieler nicht? Keiner beißt doch die Hand, die einen füttert…
Irgendwie wirkt die ganze Aktion auf mich wie eine gut aufgezogene Werbekampagne für dieses Buch. Ich hätte nicht einmal gewusst, dass ein solches Werk auf dem Markt ist. Biographien von irgendwelchen Bayernspielern sind normalerweise nicht meine Lektüre, aber durch dieses ganze Theater bin ich richtig neugierig geworden, was Herr Lahm sonst noch so alles von sich gegeben hat. Ich könnte mir vorstellen, dass es vielen Menschen ähnlich geht – schon ist das Buch ein Bestseller. In diesem Zusammenhang finde ich den Kommentar von Frank Lamers sehr interessant, der hier zu lesen ist.
Wie denkt Ihr darüber: ist Lahms Buch ein Eigentor, das seiner Karriere massiv schaden wird, oder war es dringend notwendig, dass endlich mal jemand Interna ausplaudert?
Einzig der Schiedsrichter störte etwas. Er wird offensichtlich aus gutem Grund „Kartenfreund“ genannt. Für meinen Geschmack war die rote Karte überflüssig; über die gelben kann man streiten. Eigentlich mag ich es auch nicht, wenn ein Spiel durch Schwalben und viele Fouls gestört wird. Aber so übertrieben Karten zu verteilen ist auch nicht schön.
Für ein Spiel der italienischen Mannschaft würde ich mir so einen Unparteiischen aber schon mal wünschen. Da könnte es auf dem Feld leer werden.
Die Ahndung von Verstößen im Fußball wurde übrigens 1970 bei der WM erstmals eingesetzt, um den Schiedsrichtern eine sprachunabhängige, von allen Spielern zu verstehende Ausdrucksmöglichkeit zu geben. Diese lehnt sich an die Rot-Gelb-Schaltung der Ampel an. Die erste rote Karte wurde jedoch erst bei der WM 1974 einem Spieler gezeigt.
Typisch deutsch war mal wieder die Bemerkung von irgendjemandem im TV nach dem Spiel, die Australier hätten ja schlecht gespielt und die Deutschen deshalb so hoch gewinnen können. Uneingeschränkte Freude und Lob für so eine tolle Leistung sind hierzulande leider kaum möglich. Es gehört wohl zu unserer Mentalität, dass mit Anerkennung extrem geizig umgegangen werden muß. Da läßt noch der Sparwahn der Nachkriegszeit grüßen.
Heute hörte ich im Fernsehen, dass die deutsche Mannschaft im Vorteil gegenüber anderen Teams sei, weil sie schon länger mit dem bei der WM eingesetzten Fußballtypen spiele. Wenn ich mich nicht irre, kam diese Kritik aus dem englischen Lager. Dort wurde wohl übersehen, dass man die betreffenden Bälle frei im Handel erwerben kann und somit jede Nation sich damit hätte vorbereiten können.
Aber dieser Grund für das bessere Spiel der deutschen Mannschaft ist immerhin mal neu.
In der Regel hat ja der Trainer schuld an Niederlagen. Jetzt könnte auch der Ball der Übeltäter gewesen sein.
Heute stellt übrigens adidas den neuen Ball vor, der ab demnächst in der Bundesliga gespielt wird. Das werde ich mir nicht entgehen lassen, wenn Beckenbauer (oder ein beliebiger anderer Promi) vor die Kameras tritt und sagt:“Darf ich vorstellen- der Ball…“ Und dann vielleicht zum Ball: „Darf ich Dir vorstellen, Ball– das Publikum…“
So wie es im Moment aussieht könnte es bald bereits einen neuen Vampir-Film geben. Allerding heissen die Hauptdarsteller dann nicht Robert Pattinson und Kristen Stewart sondern eher Brad Pitt und Johnny Depp. Diese beiden Schauspieler planen nun nämlich ihren eigenen Vampir-Film und haben dies bereits angekündigt.
Allerdings handelt es sich dabei nur um erste Pläne. Etwas festes gibt es noch nicht. Allerdings scheint es den beiden ziemlich ernst zu sein, denn sie haben beim Gespräch über ihre Pläne vor Begeisterung gestrahlt. Es ist nicht auszuschließen, dass der Streifen vielleicht ebenfalls sehr gut werden wird, denn aktuell scheinen die Kinofans in einem wahren Vampirrausch zu sein. Allerdings vergeht bis zur fertigstellung noch sehr viel Zeit und dann wäre es doch auch schon fast wieder Zeit für einen neuen Teil von Twilight.
Robert Pattinson und Kristen Stewart nehmen das eher gelassen. Zudem sind sie ja auch ohne den Film ein beliebtes Gesprächsthema, denn noch immer ist nicht so ganz klar, wie die beiden privat zueinander stehen. Auch wenn es schon mehrere Versuche gab, dieses Wissen zu erlangen so sind die beiden wahrlich Künstler der Geheimnisse. Dies ist vielleicht auch der Grund für den großen Erfolg in den Kinofilmen. Ein wenig geheimnisvoll muss ein Vampir doch schließlich sein.
Die Nasa ist kurz nach dem Kinostart von 2012 am verzweifeln. Gerade ist der Film von Roland Emmerich angelaufen, geraten die ersten Menschen bereits in Panik. 2012 handelt, wie sollte es auch anders sein, vom Weltuntergang. Aber auf eine ganz besondere Art, denn der Film baut auf der Idee auf, dass nach dem Maya-Kalender die Welt im Jahr 2012 untergehen wird. Diese “Geschichte” ist gar nicht so weit her geholt, denn immerhin haben die Maya was ihre Prognosen angeht einen ziemlich guten Ruf. Denn sie haben bereits ihren eigenen Untergang im 9. Jh. v. Chr. vorausgesagt. Dieser ist auch tatsächlich eingetroffen.
Die Maya glaubten, dass die Welt sich am 22. Dezember 2012 dem Ende nährt. Als Grund wird genannt, dass die Sonne bei der Wintersonnenwende in einer Ebene mit dem “Sternentor” im Zentrum unserer Galaxis stehen wird. Dies geschieht nur alle 25800 Jahre und wäre somit das erste mal seit der Geschichtsschreibung. Die Maya prophezeiten, dass dieses Ereignis eine Reihe von gigantischen Naturkatastrophen auslöst. Diese Naturkatastrophen würden dann die Erde auslöschen.
Eine ähnliche Handlung spielt sich in dem Film 2010 ab. Mit viel Mühe und Aufwand wurde der Film so gestaltet, dass alle Ereignisse ziemlich echt wirken. Aber was hat die Nasa damit zu tun?
Nachdem die Menschen den Film 2012 gesehen hatten, waren viele Leute besorgt, ob das was sie gerade im Film gesehen haben wirklich möglich ist. Daher riefen sie in ihrer Verzweifelung bei der Nasa an um sich Informationen zu den eben gesehenen Bildern zu beschaffen. Die Nasa meldet, dass teilweise nahezu alle Telefonleitungen belegt gewesen sind, weil sich die Anrufe immer mehr häuften. Ein Ende ist noch nicht in SIcht, denn der Film ist ja nun gerade erst angelaufen.
Man sieht wie realistisch ein Film werden kann. Wenn die richtigen Macher am Werk sind und die Geschichte stimmt, dann versetzt man sich sehr schnell direkt in den Film und wird nach diesem darüber nachdenken, ob soetwas nicht wiklich passieren kann. Für die Nasa ist das sicherlich sehr ärgerlich, daran darf man wohl keine Zweifel haben.
Neugierig? Hier ist der Trailer von 2012:
Mal sehen ob die alten Maya Recht haben…