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07 Jan, 2012
von Elietta Becker

Der heutige „Spot der Woche“ ist zwar schon etwas älter, aber dennoch sehr sehenswert: die TV-Werbung für die DentaStix von Pedrigree.

In einer Sequenz aus witzigen Bildern wird dem Zuschauer zunächst suggeriert, es gäbe „dritte Zähne“ nun auch für Hunde. Eigentlich relativ glaubwürdig… Doch dieser Irrtum wird schnell aufgeklärt, und dem interessierten Tierliebhaber wird eine Möglichkeit gezeigt, Zahnerkrankungen bei Hunden vorzubeugen: man füttert besagte DentaStix. Also braucht man keinen Zahnersatz für seinen Vierbeiner zu besorgen, sondern nur diese Leckerli…

Ein wirklich witzig gestalteter Werbespot, nicht nur für Hundeliebhaber. Deswegen: Spot der Woche.

15 Dez, 2011
von Elietta Becker

Was macht ein anständiger amerikanischer Hund, der nicht auf den Cent schauen muss und sich mal ganz gepflegt entspannen möchte? Richtig: Urlaub! Ganz besonders in Kalifornien werden dem erschöpften Vierbeiner hierfür diverse Möglichkeiten geboten. Und ich spreche nicht etwa von „Urlaub mit Hund“, wie es vielerorts üblich ist (à la Ferien auf dem Bauernhof), sondern vom „Urlaub für den Hund“; das heißt, Wuffi, Bello und Co verbringen die schönste Zeit des Jahres von Herrchen und Frauchen getrennt.

Das Rundumsorglospaket für den Vierbeiner startet mit einem Transfer vom Flughafen in einer Stretchlimousine; schließlich soll hund es ja bequem haben… In einem der zahlreichen Hundehotels angekommen, erhält jeder „Gast“ ein eigenes Zimmer, welches durchschnittlich 100,- $ (circa 83,- €) kostet (natürlich inklusive Flat-TV). Überflüssig zu erwähnen, dass beim Anblick der Betten sowie der Sofas manch ein Mensch neidisch werden könnte…

Doch die Hunde sind ja nicht zum Schlafen hier, sondern um ein Wellnessprogramm zu absolvieren. Dies kann zum einen zur Verbesserung der körperlichen Fitness dienen: ein personal trainer übernimmt die Aufgabe, die Hunde individuell und optimal zu coachen und sie etwas beweglicher zu machen (auf dem Laufband, im Schwimmbecken,…). Dabei dürfen die edlen Tiere allerdings nicht überanstrengt werden.

Zum anderen werden die Hunde mit Massagen, Vitaminbädern und Kurpackungen fürs Fell verwöhnt (wobei ich am liebsten das Wort „verwöhnen“ durch „drangsalieren“ ersetzen möchte…), danach erreicht das Beautyprogramm seinen Höhepunkt: Hundehaare werden gefärbt und gestylt, Krallen geschnitten und lackiert, Zöpfe geflochten… Die fertigen Hunde erinnerten mich persönlich mehr an Barbiepuppen als an Tiere. Mal ehrlich: wozu braucht ein weißer Pudel blaue Ohrspitzen und ein Dobermann goldfarbene Krallen? Das ist nicht nur lächerlich, sondern grenzt in meinen Augen schon an Tierquälerei. Glauben die Halter ernsthaft, sie tun ihren Vierbeinern einen Gefallen? Oder benutzen sie sie nur als Statussymbol, nach dem Motto: „Seht her, wie reich ich bin; sogar mein Hund war auf einer Beautyfarm…“

Generell ist es mir völlig egal, was Leute mit ihrem Geld machen. Hierbei finde ich diese Verschwendung aber in zweierlei Hinsicht schade. Zum einen bedauere ich die vierbeinigen Hotelgäste, die sicherlich viel lieber mit Herrchen und Frauchen gemeinsam Urlaub machen würden, anstatt sich in diesen Hundehotels im wahrsten Sinne des Wortes zum Affen machen zu lassen. Zum anderen gibt es überall so viele notleidende und herrenlose Tiere. Für den Preis einer einzigen Übernachtung in einem Beautyhotel könnte ein solches Tier mehr als einen Monat lang versorgt werden. Richtig versorgt, wohlgemerkt…

21 Nov, 2011
von Elietta Becker

Das Drama um die Massentötung von Straßenhunden in der Ukraine hat (vorerst) ein Ende gefunden: ab sofort dürfen Medienberichten zufolge die Tiere nicht mehr ermordet werden; stattdessen sollen Tierheime gebaut beziehungsweise eingerichtet werden.

Schöne Aussichten – allerdings kommt dieser Plan der ukrainischen Regierung für die meisten der ehemals circa 200.000 streunenden Hunde zu spät. Auf grausamste Art und Weise wurden sie aufgeschlitzt, betäubt, in fahrbaren Krematorien verbrannt und sogar lebendig in Massengräbern begraben – so lauten übereinstimmende Medienberichte verschiedenster Nationen. Fakt ist, dass auf ukrainischen Straßen kaum noch streunende Hunde zu sehen sind, und dass die Tiere alle spontan eines natürlichen Todes gestorben sein könnten, ist mehr als unwahrscheinlich.

Grund für die Massentötung ist die im kommenden Jahr stattfindende Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Ausländischen Besuchern sollte ein schönes, sauberes Straßen- beziehungsweise Stadtbild geboten werden, in welches streunende Hunde nach Meinung der Verantwortlichen nicht gepasst hätten. Diese Einstellung hat leider schon Tradition. Bereits 2004, im Vorfeld der Olympischen Spiele, hat Athen ebensolche Tötungsaktionen durchgeführt; 2008 (Olympia) Peking auch.

Ich persönlich kann zwar keinen Grund erkennen, warum Tiere, die schon ewig so leben, einer sportlichen Großveranstaltung im Weg sein sollen, aber offenbar sehen die Veranstalter dies anders. Wie dem auch sei: die Massenermordung der Straßenhunde in der Ukraine hat für weltweite Empörung und Proteste gesorgt, nicht nur von Seiten diverser Tierschutzorganisationen. Auf sozialen Netzwerken wie Facebook wurde sogar zum Boykott der EM aufgerufen.

Offensichtlich wurde der Druck der Öffentlichkeit zu groß auf die ukrainische Regierung – mit sofortiger Wirkung dürfen seit vergangenem Donnerstag keine Hunde mehr ermordet werden. Wohl um ein Zeichen zu setzen, wurde auch gleich ein 19-Jähriger verhaftet weil er ganz besonders grausam die Hunde aufgeschlitzt hatte…

Die Entscheidung, die Tötungen zu stoppen, löst in mir widersprüchliche Gefühle aus. Natürlich freue ich mich, dass wohl die letzten übrig gebliebenen Streunet überleben dürfen; klar. Allerdings finde ich, dass dieses Tötungsverbot viel zu spät ausgesprochen worden ist. Jetzt, wo kaum noch Hunde übrig und die Straßen mehr oder weniger „sauber“ sind, stellen sich die ukrainischen Politiker demonstrativ als Tierschützer und –beschützer hin, richten Tierheime ein und bestrafen Hundemörder. Alle Welt kann sehen, wie (tier-) lieb sie sind… Aber warum haben sie genau dieses Verhalten nicht an den Tag gelegt, als vor einigen Wochen das Massenmorden begann? Warum mussten erst so viele Hunde einen grausamen und sinnlosen Tod sterben, bis die Herren Politiker tätig wurden? Es kursiert ja sogar das Gerücht, dass der Bürgermeister von Kiew für jeden toten Hund ein Kopfgeld von 25,- € gezahlt hat…

Auf mich wirkt diese plötzliche Tierliebe der Politiker wie eine Farce. Ich würde es sehr begrüßen, wenn besagte Politiker, die bis dato so diskret ihre Augen vor der Massentötung von Straßenhunden verschlossen haben, obwohl diese seit Wochen bekannt ist, ebenfalls bestraft werden würden… Darüber hinaus dürfte kein Tourist zur EM in die Ukraine reisen und dort Geld ausgeben – nur zu den Spielen nach Polen. Denn dass dort ebenso mit streunenden Tieren verfahren wird, ist nicht bekannt…

 

03 Okt, 2011
von Elietta Becker

Der deutsche Nobelpreisträger Albert Einstein (1875-1965) sagte: „Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit“. Schon vor vielen Jahren erkannte er, wie wichtig es ist, dass wir uns um das Wohlergehen der Tiere kümmern müssen – und selbst auch charakterlich davon profitieren. Ob aktiv (beispielsweise bei ehrenamtlichen Tätigkeiten in Tierschutzvereinen) oder passiv (Geld- oder Sachspenden) – es gibt genug Möglichkeiten, Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen.

Anlässlich des morgigen Welttierschutztages möchte ich die kommende Woche den Tieren widmen. Beginnen möchte ich heute mit einem Verein, auf den ich durch eine sehr liebe Kollegin aufmerksam geworden bin, die neben ihrem Vollzeitjob jede Menge Zeit, Gefühle und Geld in ihre ehrenamtliche Tätigkeit dort steckt: UngarnPfoten e.V..

Circa 80 Kilometer südöstlich von der ungarischen Hauptstadt Budapest entfernt liegt der 40.000-Seelen-Ort Cegled. Das dortige Tierheim wurde 1996 gegründet; acht Jahre später waren erstmals deutsche Tierschützer vor Ort, um zu helfen. Zum damaligen Zeitpunkt befanden sich etwa 120 Hunde im Tierheim; heute sind es fast doppelt so viele. Dies bedeutet, dass die Aufnahmekapazität bei weitem überschritten ist. Unter anderem hängt dies auch mit der an für sich positiven Tatsache zusammen, dass im Jahre 2007 die Tötungsstation (ja, so etwas gibt es wirklich: Tiere, die kein Zuhause haben beziehungsweise finden, werden GETÖTE) geschlossen wurde. Im Gegenzug dazu musste sich das Tierheim verpflichten, Hunde aus den umliegenden Gemeinden aufzunehmen, was wiederum dazu führte, dass die Tiere in viel zu großen Gruppen leben müssen. Seit 2008 erhält das Tierheim in Cegled keinerlei staatliche Unterstützung mehr und ist dadurch dringend auf Hilfe angewiesen.

Darüber hinaus sind die Zustände in diesem Tierheim unwürdig und absolut verbesserungswürdig. Beispielsweise gibt es dort nur eine Kaltwasserleitung, die im Winter zufriert. UngarnPfoten e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Tierheim in Cegled so viel zu unterstützen, wie es nur möglich ist. Diese Hilfe ist zusammenfasend in drei Kategorien einzuordnen: kurz-, mittel- und langfristige Ziele.

Kurzfristige Ziele:

  • Überleben der abgeschriebenen Hunde sichern
  • Kastrationen durchführen, um eine weitere Vermehrung zu verhindern
  • Impfen, Chippen und die Tiere tierärztlich versorgen
  • Auslandsvermittlung (nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz), wobei der Verein betont, dass generell der Handel mit Hunden aus Osteuropa nicht unterstützt wird
  • Inlandsvermittlung erweitern (derzeit circa 200 Hunde jährlich)

Mittelfristige Ziele:

  • Tierheim Cegled weiter ausbauen, um eine tiergerechte Unterbringung zu ermöglichen
  • viele Futterpatenschaften bekommen, um das Leben schwer vermittelbarer Hunde zu sichern

Langfristige Ziele:

  • Tierheimleiterin Kati Soltesz helfen, das Tierheim finanziell unabhängig zu führen

 

Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich, was Ihr für diesen Verein tun könntet. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfach:

  • Pflegestellen bieten (das bedeutet, Ihr bietet einem Hund vorübergehend ein Zuhause, bis er vermittelt werden kann)
  • Fahrten nach Ungarn (Ihr fahrt nach Cegled, egal ob am Wochenende oder im Urlaub, und holt Tiere nach Deutschland)
  • Ihr spendet Geld oder dringend benötigte Materialien (Trocken- oder Welpenfutter, Medikamente, Halsbänder, Decken, Müllsäcke etc.) – aber bitte nicht planlos, sondern nach Rücksprache mit dem Verein
  • Ihr übernehmt eine Futterpatenschaft (das heißt, Ihr spendet monatlich eine bestimmte Summe, die das Überleben eines bestimmten Tieres sichert)
  • Ihr werdet Mitglied (Jahresbeitrag: 50,-€ für eine Einzelperson; 80,-€ für Paare)

 

Egal, was Ihr tun möchtet, um hier zu helfen: wie bei allen anderen Tierschutzvereinen gilt auch hier, das jede noch so kleine Spende hilft… Alles, was Ihr spendet, kommt ausschließlich den Tieren zugute – sämtliche Helfer arbeiten ehrenamtlich. Übrigens: natürlich gibt es in Cegled auch jede Menge Katzen, die auf Eure Hilfe warten…

09 Sep, 2011
von Jessica Hünger

Am 08. September 2011 wurden 5 Menschen in Bissendorf in der Wedemark bei Hannover von 2 Schäferhunden angefallen. Die Hunde waren herrenlos unterwegs.

Als ersten fielen sie einen älteren Mann an, der am Abend spazieren ging. Als ein Passant ihm helfen will, gingen die 2 Hunde auch auf diesen los. Sie ließen dann irgendwann von den Männern ab und liefen mit Ihren blutigen Schnauzen weiter, so heißt es in den Nachrichten. Eine Frau die im Auto unterwegs war und die 2 Hunde einfangen wollte, wurde ebenfalls angefallen. Sie kam anschließend sogar ins Krankenhaus. Ihre zwei Kinder die im Auto saßen haben einen Schock.

Die Polizei machte sich auf die Suche und fand die Schäferhunde auch. Als die Polizisten die 2 Hunde einfangen wollten, wurden auch diese angegriffen. Ein Polizist zögerte nicht und erschoss die beiden Hunde. Laut Angaben der Polizei haben die Hunde zwar Chipnummern aber diese waren nicht registriert. Somit konnten sie den Besitzer noch nicht auffinden. Hier fehlt jede Spur.

Jetzt muss ich meinen Senf wieder dazu geben. Mit welchem Recht wurden diese Hunde einfach erschossen? Erschießt die Polizei auch Menschen die bei einer Verfolgung auf einen Polizisten schießen? Nein, tun sie nicht. Und warum werden Hunde gleich erschossen? Es wird wohl einen Grund dafür geben, wenn ein Hund einen oder sogar mehrere Menschen anfällt. Ich bin einfach nur stinksauer darüber, dass einfach immer Tiere erschossen werden und Menschen sich Dinge leisten können und da nichts passiert. Hier heißt es dann immer „die haben psychische Probleme und alles ist gut“.

Jetzt können wir wieder tagelang in der Zeitung lesen „böse Schäferhunde fielen Menschen an“! Ja immer diese bösen Hunde. Anstatt mal hinter die Kulissen zu schauen, warum sie dies gemacht haben. Ich hoffe der Besitzer wird gefunden und zur Verantwortung gezogen. Denn ich gehe davon aus, dass dieser die Hunde abgerichtet hat und diese abgehauen sind und es somit nicht besser wussten. Denn von alleine und ohne Grund greift ein Hund keinen Menschen einfach so an und erst recht nicht gleich 5 Menschen auf einmal.

01 Sep, 2011
von Elietta Becker

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, auch nicht über den mancher Hundebesitzer, die ihre Tiere mit – in meinen Augen extrem fragwürdigen – Accessoires schmücken.

Ob Halsbänder mit Straßsteinen oder Brillanten, rosa Schleifen am Kopf oder kleine Schühchen an den Pfoten – ich finde all diese Hundedekorationsgegenstände nicht nur überflüssig und geschmacklos, sondern auch gemein den Hunden gegenüber. Als ordentlicher Tierhalter gebe ich doch meinen Vierbeiner nicht bewusst der Lächerlichkeit preis, oder? Man zieht sich ja selbst schließlich auch nicht absichtlich bescheuert an!

Natürlich gibt es durchaus Ausnahmesituationen, in denen Hunde Kleidungsstücke oder Schuhe tragen können; beispielsweise kränkliche, alte oder extrem dünne Hunde im Winter oder nach Operationen. Dann werden diese Accessoires aus gesundheitlichen Gründen getragen, was absolut nachvollziehbar ist, während es mir bis heute nicht gelungen ist, irgendeinen Sinn in einer pinken Schleife oder einem kleinen Basecap auf Pudellocken zu entdecken.

Doch dies ist alles noch harmlos im Vergleich zu dem, was ich gestern in einem Textilladen gesehen habe: ein schwarzes Spinnenkostüm für kleinere Hunde! Das ist ehrlich kein Scherz – leider. Ihr müsst Euch das wie folgt vorstellen: eine Art Mäntelchen, welches über den Hundekörper gezogen wird und an dessen Seiten sich jeweils vier schwarze Pfeifenputzer befinden, die wohl die Spinnenbeide darstellen sollen. Zwei Fragen beschäftigen mich nun: 1.) Wie kommt ein Hersteller dazu, solch ein Kostüm zu produzieren, und 2.) was für Menschen sind das, die solch ein Spinnenkostüm kaufen und es ihrem Hund auch noch anziehen? Das ist doch krank! Abgesehen davon, dass es mit Sicherheit nicht im Sinne eines Hundes sein kann, als Spinne getarnt durch die Gegend zu laufen; wohin geht man mit einem derart verkleideten Hund? Auf Halloween- oder Faschingsparties? Zum Tierarzt? Oder einfach nur normal Gassi (wobei das Wort „normal“ in diesem Kontext absolut unpassend ist)? Und dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein Spinnen-, Marienkäfer- oder Froschkostüm handelt – lächerlich sind sie alle. Ich kann wirklich nur hoffen, dass kein vernünftiger Tierhalter solch eine Verkleidung  für seinen Vierbeiner kauft.

Eine Verwendungsmöglichkeit für dieses Kostüm ist mir allerdings spontan eingefallen: man könnte damit wunderbar eine Schlummerrolle beziehen und somit eine Halloweendekoration herstellen!

29 Jul, 2011
von Jessica Hünger

Ich habe eben mal wieder Großputz gemacht. Wie so oft eigentlich seit wir die Tier haben. Wer uns kennt und unseren Blog immer aufmerksam verfolgt, hat mitbekommen, dass wir mittlerweile einen Hund haben und zwei Katzen bzw. es sind ja Kater. Die Kater gehören Miguel und der Hund mir.

Da ich ein absoluter Hunde -Fan bin und mit Katzen nichts anfangen kann, möchte ich von euch gern folgendes wissen! Was ist so toll an Katzen? Ich möchte nun nicht den Eindruck erzeugen, dass ich keine Katzen mag. Ich würde unsere auch nicht wieder abgeben, denn sie gehören ja schließlich zur Familie aber ich frage mich, was man an den Tieren findet? Sie machen doch nur Arbeit bzw. Dreck. Ich muss nun seit die Katzen da sind viel öfter sauber machen als vorher. Und nein, der Hund macht nicht annähernd so viel Dreck wie die zwei Kater. Ich muss jeden Tag saugen, weil überall diese Katzenhaare rum liegen. Ich kann mich nicht einmal spontan aufs Sofa legen ohne das ich einen schwarzen behaarten Hintern habe. Dann fliegt überall das Katzenstreu rum und es stinkt immer. Während  ich diesen Artikel schreibe war auch grad einer auf dem Klo und ich könnte mich übergeben so ekelig ist das. Sorry dafür aber es ist so.

Ich bin ein sehr sehr sauberer Mensch und es geht mir einfach auf den Sack, dass Katzen überall drauf müssen. Es fängt doch schon an mit der Arbeitsplatte. Ich muss jedes Mal die Arbeitsplatte abwischen, wenn ich mir was zu essen machen will. Was findet ihr Katzenliebhaber also so toll daran euren ihnen hinterher zu putzen? Wenn ich mit meinem Hund raus gehe und es richtig schön geregnet hat, dann kommt sie unter den Gartenschlauch, wird abgebraust und abgetrocknet und dann war es das. Sie geht auf kein Sofa und man merkt vom Dreck fast gar nicht, dass sie da ist. Ich bin nun mit Hunden aufgewachsen und zwar mit Schäferhunden die ja bekanntlich viel Haaren aber so etwas habe ich noch nie erlebt.

Nun mal im Ernst, bei einem Hund hat man z.B. einen Freund fürs Leben und man kann ihm was beibringen, ihn überall mit hinnehmen. Was hat man an einer Katze? Für eine Katze ist man einfach nur der Bedienstete auf Lebenszeit. Der, der das Klo sauber macht wenn sie ihre Geschäfte erledigt haben, der Dosenöffner, der hinterher Putzer. Wenn man sie streicheln will, und es ihnen reicht muss man damit rechnen, dass man eine gescheuert bekommt. Ein Hund geht meist einfach weg oder dreht sich um.

Also ich gespannt ob ihr mir erklären könnt, warum es Leute gibt die Katzen so sehr lieben. :-)

01 Jun, 2011
von Jessica Hünger

Gestern habe ich gelesen, dass wieder grausame Tierquäler zugeschlagen haben. Man hat einen Hund gefunden der lebendig begraben wurde. Er wurde mit 14 Schüssen und zusammen gebunden Beinen in ein Erdloch gesteckt und ist dann eingebuddelt worden. Wie durch ein Wunder hat man den Hund entdeckt. Was kaum zu glauben ist, dass er sogar noch lebt. An dieser Stelle hoffe ich für ihn, dass er sich erholt und das schreckliche Erlebnis vergisst.

Ich könnte heulen wenn ich so etwas lese bzw. mir Bilder ansehe. Ich kann es nicht verstehen wieso Menschen in der Lage sind so eine abscheuliche Tat zu begehen. Wenn man keine Tiere mag ist es eine Sache aber es gibt einem dann kein Recht sie zu quälen und zu misshandelt. Man liest immer wieder Berichte wo Leute ihre Tiere von einer Autobahnbrücke schmeißen, sie in eine Mülltonne werfen oder sie einfach misshandeln indem sie ihrem Tier die Ohren abschneiden etc. 

Da ich mich sehr viel mit dem Thema „Tiere“ vor allem mit dem Thema „Hund“ beschäftige lese ich immer wieder Berichte von Tierschützern die Hunde befreit haben, die z.B. seit ihrer Geburt in einer dunklen Garage leben wo sie dann auch ihre Geschäfte verrichten und die noch nie die das Tageslicht gesehen haben. Und das ist noch ein „harmloser“- Fall. Wie kann ein Mensch in der Lage sein, so etwas zu tun? Haben diese Menschen kein gewissen? Sehen wir uns doch z.B. mal diese teuren Pelzmäntel an, die einige Leuten meinen tragen zu müssen. Den Tieren wird teilweise sprichwörtlich das Fell über die Ohren gezogen und ja sie leben meist noch. Und wir Menschen geben einen Haufen Geld für so einen Mantel aus. Und für was? Dafür das viele Tiere auf so grausame Weise sterben mussten. In China z.B. habe ich gelesen, werden eine bestimmte Art Bären in engen Käfigen gehalten die nur auf dem Bauch liegen können. Ihnen wird der Bauch aufgeschnitten und es wird ihnen immer und immer wieder Gallenflüssigkeit abgezapft, weil die Menschen das für irgendetwas benötigen. Die Bären liegen dort mit ihren offenen Bäuchen, wohlbemerkt sie leben und sind bei vollem Bewusstsein. 

Ein Tier hat genau die gleichen Gefühle und dasselbe Schmerzempfinden wie wir Menschen und nur weil sie sich nicht wehren können, gibt es uns kein Recht sie so zu behandeln. Man sollte das Selbe mit den Menschen machen die solche Taten begehen und dann schauen wir mal wie sie das finden.

 Ich würde z.B. gern einen Hund von einer Tierschutzorganisation eine Chance geben, wenn es mir zeitlich möglich wäre und das sollten auch viele viele andere tun. Denn ich kann mir nichts schöneres Vorstellen, als einem Tier, welches bis jetzt kein schönes Leben hatte, ein schönes zu Hause zu geben und ihm zu zeigen das Menschen auch anders sein können als nur grausam.

10 Mai, 2009
von Jessica Hünger

Im Gegensatz zum Muttertag ziehen viele Männer mit Ihren Kumpels und einem Bollerwagen, gefüllt mit Alkohol durch die Gegend um sich zu betrinken. Und das Lustige daran ist auch noch, dass viele davon nicht mal Väter sind, sondern den Tag nutzen um sich zu betrinken. Ich denke wenige ausnahmen verbringen den Tag mit ihrer Familie.

Aber die Bedeutung des Vatertages könnt ihr hier lesen:

Die Bedeutung des Vatertags und das genaue Datum sind im deutschsprachigen Raum regional verschieden. Als offizieller Feiertag hat er seine Wurzeln in den USA. Dort wird der Vatertag als ein Ehrentag für Väter ähnlich wie der Muttertag gefeiert. Zurückzuführen ist der Feiertag auf Louisa Dodd, deren Vater im Sezessionskrieg 1861–1865 gekämpft hatte. 1910 rief sie eine Bewegung zur Ehrung von Vätern ins Leben. Präsident Calvin Coolidge gab 1924 eine Empfehlung für die Einführung eines besonderen Feiertages an die Einzelstaaten der USA heraus. Präsident Richard Nixon erhob ihn 1974 in den Rang eines offiziellen Feiertages für den jeweils dritten Sonntag im Juni.

Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag “Christi Himmelfahrt” gefeiert, dem zweiten Donnerstag vor Pfingsten. Er wird auch als Männertag oder, vor allem in Ostdeutschland, als Herrentag bezeichnet. Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland gesetzlicher Feiertag (in der DDR war der Tag nur bis 1966 und im Jahr 1990 ein gesetzlicher Feiertag).

Die heutige Form des Vatertagfeierns ist Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung aufgekommen und erfreut sich bei Männern immer noch großer Beliebtheit. Kernelement war dabei die „Einweihung“ der Jüngeren in die Sitten und Unsitten von “Männlichkeit”.

Der Herrentag ist vor allem in Ostdeutschland durch die sogenannte Herrenpartie gekennzeichnet. Die Teilnehmer (traditionell ausschließlich männlich – jung und alt) machen dabei meist eine Wanderung oder eine gemeinsame Ausfahrt, bei denen oftmals viel Alkohol konsumiert wird. Dabei hat man häufig traditionelle Ausflugspunkte als Ziel oder man tourt von Gaststätte zu Gaststätte. Bei Wanderungen werden häufig Handwagen, Bollerwagen oder Schubkarren mitgeführt, um die Getränke besser transportieren zu können. Für die Ausfahrten werden meist Fahrräder (zum Teil mit Hänger), Kutschen oder ältere Traktoren mit Hänger genutzt. Die Fahrzeuge oder Wagen werden dabei teilweise nur an diesem Tag genutzt und dafür speziell umgebaut, z.B. besondere Fahrradtandems oder Fahrräder mit mehr als einem Dutzend Sitzplätzen. Häufig werden die Gefährte mit Flieder und Birkenzweigen geschmückt.

Aufgrund des erhöhten Alkoholkonsums und den häufig durchgeführten Massenveranstaltungen (hierzu zählen u. a. gemeinschaftliche Ausflüge, z.B. Grillausflüge, Ausflug an den Angelsee) gibt es, wenn man die Statistik betrachtet, am Vatertag erheblich mehr Schlägereien als an gewöhnlichen anderen Tagen.

Heutzutage wird der Vatertag zunehmend als Familienfest gefeiert, etwa um gemeinsame Tagesausflüge zu gestalten, auch um über das verlängerte Wochenende (mit Freitag als Brückentag, der in vielen Schulen freigegeben wird) in Kurzurlaub zu fahren.

(via)

01 Mai, 2009
von Jessica Hünger

Also ich dachte die Menschen wären komisch aber das was ich hier gefunden haben übertriftt alles was ich je in der Welt der Tiere gesehen habe. Vielleicht macht euer Hund das auch nur ihr wisst es nicht  :-)

httpv://www.youtube.com/watch?v=aizoYrOPj-g

 

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