Wie sinnvoll sind Antivirensoftware für den Mac

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AntivirenscannerNach dem Kauf des ersten Mac fragen sich die meisten, ob ein Antivirenprogramm installiert werden soll. Die Antwort sollte eigentlich „Jein“ lauten. Computerviren stellen auf dem Mac zwar keine Bedrohung dar, in manchen Situationen ist jedoch die Benutzung einer Antivirensoftware sehr sinnvoll. Alte Mac-Benutzer benutzen jedoch ein Antivirusprogramm sehr selten, OS X ist dank integrierter Sicherheitsfunktionen wie Gatekeeper und Sandbox auch ohne speziellen Antiviren-Schutz gut gegen Malware und Schadstoffware geschützt. 

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hält Virenscanner für Macs für nicht erforderlich

Trotz dieser Entwarnung haben solche Programme wie Kaspersky oder Avira ihre Berechtigung, auf einem Mac installiert zu werden. Bei der Heimanwendung ist dieser Schritt nicht unbedingt erforderlich, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind jedoch viel mehr verschiedenen Risiken und Bedrohungen aus dem Internet ausgesetzt. Bei manchen Firmen und Universitäten sind Antivirenprogramme auf den Rechnern eine Pflicht. Meistens sind die Gründe dafür rechtlicher Natur, die Institutionen sind allerdings dadurch auch besser gegen Gefahren gerüstet. Im Zusammenhang mit dem Mac sollte man nicht von den Viren sondern besser von einer Malware, also einer Schadsoftware, sprechen. Echte Viren stellen nur einen kleinen Teil der Malware dar.

Virenscanner aus dem App-Store

[sws_green_box box_size=”730″]Im Apple-Store können die Anwender einige gute Virenscanner beziehen. Dazu gehören zum Beispiel solche Programme wie Kaspersky Virus Scanner, Virus Barrier Plus oder das kostenlose Bitdefender. Damit solche Programme im App-Store überhaupt angeboten werden können, müssen die Anbieter auf einige wichtige Funktionen verzichten. Die wichtige Funktion bei einem Virenscanner – die automatischen Updates – sind hier beispielsweise untersagt, deswegen liefern einige Hersteller die Mac-Versionen ihrer Antivirenprogramme ohne diese Funktion aus. Die neuen Versionen bekommen einfach aktuellste Virensignaturen und sind deshalb auf dem neuesten Stand. Zu empfehlen sind jedoch solche Scanner nicht, weil ein solches Programm eben die aktuellen Virendefinitionen haben muss, um optimalen Schutz vor neuen Bedrohungen aus dem Web bieten zu können. [/sws_green_box]



Windows-Viren als Mac-Bedrohung?

Der wichtigste Grund, [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]wieso man einen Virenscanner auf dem Mac nutzen soll, [/sws_highlight]  ist die Gefährdung der Windows-Plattform. Die Netze sind heutzutage gemischt und es kann durchaus dazu kommen, dass Viren oder Malware von einem Mac auf einen PC übertragen werden. Auch ein Mac-User kann nichtswissend eine Malware an einen PC-Nutzer senden. Damit die PC-User geschützt werden, müssen die Mac-Benutzer einige Nachteile in Kauf nehmen. Der Hauptproblem ist die schlechtere Performance.

Damit ein Echtzeit-Schutz zustande kommt, wird jeder Dateizugriff von dem zuständigen Antivirenprogramm geprüft, was die Mac-Leistung erheblich bremsen kann. Damit nicht tausende Schädlinge abgefragt werden müssen, sollte man den Virenscanner so einstellen, dass [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]nur nach gefährlichen Windows-Viren gesucht wird [/sws_highlight] , was auch die Mac-Leistung nicht negativ beeinträchtigt.

Brauche ich einen Virenschutz für meinen Mac?



Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Benoit aetb

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