Die Versicherungsserie: Berufsunfähigkeitsversicherung

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In dem heutigen Teil der Versicherungsserie geht es um die Berufsunfähigkeitsversicherung. In Zeiten von Hartz IV, Wohngeld, Kinderzuschlag und den anderen staatlichen Leistungen, macht sich nämlich schleichend eine Art Vollkaskomentalität in der Bevölkerung breit. Frei nach dem Motto, dass der Staat es schon richten wird, wenn es eng ist. Doch das ist ein gefährlicher Irrglaube, wenn es um die eigene Gesundheit und damit verbunden auch um die eigene finanzielle Absicherung geht.

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Wer will denn schon ernsthaft vom Arbeitslosengeld 2 (auch unter dem Namen Hartz IV bekannt) leben, wenn man nicht mehr arbeiten kann. Zwar wird man in Deutschland sicherlich nicht verhungern, doch würde man mit dem ALG 2 erhebliche Einschnitte in seiner Lebensqualität hinnehmen müssen. Natürlich auch zurecht, da diese Leistung nur eine Grundabsicherung darstellen. Da einer der Hauptgründe für eine drohende Arbeitslosigkeit in den gesundheitlichen Einschränkungen liegt, sollte man sich auch versichern.

Natürlich kann man sich auch gegen vielerlei anderer Dinge absichern, doch meines Erachtens ist die Berufsunfähigkeitsversicherung mit die wichtigste Versicherungsform für Privatpersonen. Andere Versicherungen können zwar auch ihre Daseinsberechtigung besitzen, doch wenn man sein ganzes hartverdientes Geld nicht nur für Versicherungspolicen ausgeben möchte, muss man halt auch Kompromisse machen.



Auch sollte man akzeptieren, dass das Leben an sich natürlich ein Risiko ist und man sich nicht gegen alles absichern kann. Das wäre wohl auch nicht normal. Doch die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte in jedem Fall abgeschlossen werden, da diese vor wirklich großen finanziellen Schaden bewahren kann. Warum das so ist, würde ich gerne anhand eines Beispiels deutlich machen– die Gelddruckmaschine.

Wiso-Aufklärungsvideo

Die Gelddruckmaschine

Stell dir mal vor, Du hast in deinem Keller eine Gelddruckmaschine stehen. Diese druckt dir Monat für Monat 3000 €. Das Einzige, was du zu tun hast ist sicherzustellen, dass diese immer am Laufen gehalten wird. Du musst dich also um sie kümmern, sie pflegen, warten und auch mal zur Reparatur bringen. Aber sie bringt dir ja auch jeden Monat konstant immer 3000 € ein. Da macht man das ja gerne. Stell dir jetzt jedoch mal weiter vor, diese Maschine geht kaputt und kann keine 3000 € mehr im Monat produzieren.

Der Mechaniker sagt dir, dass deine Gelddruckmaschine erst wieder in 6 Monaten funktionieren wird. Du hast dich jedoch darauf verlassen, dass jeden Monat 3000 € ausgedruckt werden. Also hast jetzt ein Problem, oder? Wenn es die Möglichkeit geben würde, für nur 50 oder für 100 € im Monat deine Gelddruckmaschine soweit abzusichern, dass im Falle eines Defekts Du trotzdem deine 3000 € im Monat bekommst, würdest Du’s machen? Ich denke ja. Alles andere wäre wohl nicht besonders klug.

Gelddruckmaschine

Gelddruckmaschine

Ich denke jeder weiß, was mit diesem Beispiel gemeint ist. Die Gelddruckmaschine, die in diesem Beispiel in deinem Keller stand, bist natürlich Du.

Genauer gesagt handelt es sich hier um deine Arbeitskraft. Jeden Monat erwirtschaftest Du selbst dein eigenes Einkommen. Ich empfehle daher, sich zumindest einmal im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung beraten zu lassen.

Im Zweifel kann man im Vorfeld auch einen online Vergleich der BU-Versicherungen machen, wie z.B hier, den ich direkt mit verlinkt habe. Hat man dann seine 2 oder 3 besten Anbieter herausgesucht, empfiehlt es sich dann auch noch das persönliche Gespräch zu suchen. Dabei gibt es jedoch noch ein paar Kleinigkeiten zu beachten, die ich in meinem letzten Absatz mit aufführen möchte.

Interessantes Video von DAF

Fazit

Meines Erachtens sollte jeder seine persönliche Gelddruckmaschine absichern. Auch wenn 50 oder 100 € im Monat als reine Risikoprämie natürlich viel Geld ist, so ist das Risiko eines Totalausfalls wirklich nicht unbegründet. Viele denken dabei an eine schlimme Krankheit oder an einen klassischen Arbeitsunfall. Oftmals sind die Gründe für eine Berufsunfähigkeit aber in der Psyche des Menschen zu finden. In der heutigen Gesellschaft bekommen wir immer mehr Druck, immer mehr Zeitstress baut sich auf und damit verbunden reagiert auch unser Körper irgendwann einmal mit Warnsignalen. Ignoriert man diese oder kommen sie zu spät, kann es zu schwersten Gesundheitsfolgen wie dem Burnout-Syndrom kommen. Ein völliger Arbeitsausfall ist dann nicht mehr zu vermeiden.

Existenzangst

Existenzangst

Muss man sich dann noch zusätzlich um seine Existenz Sorgen machen, weil man keine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzt, wird dies sicherlich nicht der Genesung beitragen. Ich für meinen Teil kann wirklich nur empfehlen, sich zumindest einmal ausführlich beraten zu lassen. Wie oben bereits kurz angedeutet, gibt es aber noch weitere wesentliche Punkte, auf die es zu achten gilt. Schaut drauf, dass die folgenden Punkte wirklich immer erfüllt werden.

Von allen anderen Angeboten würde ich die Finger lassen.

  • Verzicht auf konkrete Verweisung
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung
  • Versicherungsdauer bis mind. 65 Jahren
  • Keine Ansparung mitvereinbaren | zu teuer
  • Ist der richtige Beruf in dem Antrag?
  • Alle Gesundheitsfragen richtig angegeben worden?

Sollten noch Fragen auftreten, stehe ich dir hier gerne zu Verfügung. Du musst lediglich nur einen Kommentar schreiben.

Sehr gutes Informationsvideo:

Ich hoffe, dass ich das Thema ohne Fachchinesisch zu benutzen einmal anreißen konnte. Mir ist das Thema wirklich wichtig, daher würde ich mich auch über Feedback auch sehr freuen.

Bildquellen
Artikelbild:
Oben-Links: ©panthermedia.net Dominik Diesing
Mitte-Links: ©panthermedia.net walter zerla
Unten-Links: ©panthermedia.net Ron Sumners



Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Die Versicherungsserie: Berufsunfähigkeitsversicherung
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1 Kommentar zu Die Versicherungsserie: Berufsunfähigkeitsversicherung

  1. Den Vergleich mit der Gelddruckmaschine finde ich gut, den Vorwurf der Vollkaskomentalität jedoch nicht. Wie sollen sich beispielsweise Bauhandwerker eine solche Versicherung leisten können? Sie erhalten meist einen deutlich geringeren Lohn als Akademiker und sollen aber für die Versicherung das 3 bis 4-fache bezahlen. Braucht unser Land etwa keine Handwerker mehr?

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