Die erste DSDS Staffel habe ich fast komplett und die zweite hin und wieder gesehen. Da ich damals einen musikbegeisterten Teenager im Haushalt hatte, kam ich da nicht dran vorbei. Und die Show hatte ja auch ihre unterhaltsamen Seiten. Die Musik gefiel mir oft gut und manche Kandidaten hatten wirklich gute Stimmen. Die Art und Weise, wie die Entscheidungen verkündet werden, gefiel mir schon damals nicht. Zunächst musste man eine lange Zeit abwarten, bis verkündet wurde, wer ausschied und wer dabeiblieb. Dann wurde der Vorgang dermaßen dramatisiert und mit Schmalz versehen, dass es schon peinlich war.
Hin und wieder zappte ich auch mal in spätere Staffeln hinein. Thomas Godoj hat mir sehr gut gefallen. Es war richtig, dass er gewann. Als ich aber die CD hörte, die mit ihm danach produziert worden war, war ich entsetzt. Von der tollen Stimme war kaum noch etwas wahrzunehmen, weil sie in nichtssagenden Liedchen weggemischt worden war. Bei seinen DSDS- Auftritten hatte das noch ganz anders geklungen.
Dass es in diesen Shows nicht mal in zweiter Linie darum geht, gute Sänger mit guter Musik zu präsentieren, sondern nur um Profit und Kommerz, hat mir das Anschauen gründlich vermiest.
Da werden junge Menschen verheizt, die mit Träumen von Berühmtheit und Reichtum in die Castings kommen. Durch überzogene Kulissen wird ihnen eine Grandiosität vorgegaukelt, die die meisten von ihnen niemals haben werden. Ich hoffe nur, dass im Kantinenessen der Sender nicht auch noch Drogen ins Essen der Kandidaten gemischt wird, damit sie bestens funktionieren und so die Kassen von Bohlen und Co. füllen.
Ich bin auch davon überzeugt, dass die Entscheidungen über das Ausscheiden nicht von den Zuschauern getroffen werden, sondern dass diese von Marketingexperten getroffen werden nach Angebot und Nachfrage. Das, was sich gut verkauft und die Einschaltquoten sichert, bleibt, das nicht publikumswirksame muss gehen, auch wenn das Talent zum Singen groß ist.
Nicht anders ist zu erklären, warum jemand wie Daniel Küblböck, dessen „Gesang“ man kaum ertragen konnte, der aber mit seiner seltsamen Art viel Aufmerksamkeit erregte, es immerhin auf den dritten Platz geschafft hatte.
Schade um die Teilnehmer, die auf anderem Wege ihren Traum von einer Künstlerkarriere vielleicht auf solide Füße stellen könnten.
Kommentare (0)Kurz gesagt funktioniert das ganze wie ein Agentenauftrag. Ich suche mir einen Song aus und der Anbieter besorgt ihn mir. Ist dieser nun verfügbar werde ich benachrichtigt. Schon kann ich den Download meines gewünschten Songs starten ohne das mir zusätzliche Kosten entstehen. Ich meine der Jahresbeitrag liegt bei etwas über 100 Euro. Eigentlich angemessen wenn man bedenkt, dass man dafür alles mögliche an Musik legal runterladen kann.
Zurück zumn Titel: Kostenlos geht das ganze auch. Denn einige Anbieter eines solchen Dienstes sind gerade in der Startphase und müssen natürlich selber erst testen, wie gut ihr System denn funktioniert. Daher werden beim Start solcher Plattformen oft einige “Beta”-Zugänge benötigt. Das sind vollwertige Zugänge, die in vollem Umfang benutzt werden können. Ntürlich kann man für einen Beta-Test kein Geld verlangen, daher werden diese Accounts kostenlos für ca. einen Monat angeboten. Und auch wenn es nur zwei Wochen funktionieren würde, so könnte man in diesem Zeitraum eine Menge Musik aus dem Internet laden, meint ihr nicht?
Besser ist es natürlich, wenn man kostenlos Musik aus dem Internet runterladen kann. Dies ist aber in den meisten Fällen verboten und ist daher also eher schwierig. Wenn man sich eine Weile mit dem Thema beschäftigt, dann wird man sehr schnell feststellen, daß man immer auf illegalen Seiten landet, wenn man nach einem bestimmten Titel sucht. Illeggale Seiten sagen wir deswegen, weil auch das Anbieten solcher kostenlosen Musikdateien nicht erlaubt ist.
Etwas anders sieht es aus, wenn die Künstler ihre eigenen Lieder selbst zum kostenlosen Download anbieten. Dies kommt zwar leider nicht so häufig vor, ist aber grundsätzlich möglich. Immerhin kann der Künstler selbst entscheiden, welche seiner Werke er wie anbietet.
Da man nun aber nicht ständig alle möglichen Webseiten nach kostenloser Musik absuchen kann gibt es im Netz einige Seiten, die sich selbst auf die Suche nach kostenloser Musik machen. Ein Beispiel hierfür ist www.tonspion.de – hier werden ständig nach neuen MP3´s gesucht und diese dann auch entsprechend angeboten. Der Download ist kostenlos und zum Teil sind da wirklich echte Leckerbissen dabei.
Wer auf solchen Seiten nicht passendes findet, der muss halt wirklich mal in die Tasche greifen und ein paar Cent für seinen Lieblingstitel investieren. Immerhin leben die Interpreten davon. Wenn mir ein Lied gefällt dann schaue ich einfach nach dem Namen des Liedes und suche dies entsprechend bei mp3.amazon.com. Hier zahle ich dann für den Titel oftmals nur 99 Cent, was ich völlig angemessen finde.
Dieses Problem gehört nun aber der Vergangenheit an, denn das Nokia N900 bietet eine Lösung, mit der sogar eingefleischte Technikfreaks ins staunen kommen. Via einem kleinen UKW-Sender ist es möglich, die Musik von N900 auf einer freien UKW-Frequenz zu senden. Die Frequenz kann hierbei frei gewählt werden. Und nicht nur die eigenen MP3´s sondern auch Dinge wie ein Livestream sind dabei möglich. Verbindet sich das N900 also zu einem Internetradio, so kann das empfangene ganz bequem auf UKW gesendet werden.
Natürlich hat der Sender nur eine sehr geringe Reichweite. Reicht aber völlig aus, um die Lieblingsmusik auf dem Autoradio zu hören. Zudem ist es gerade deswegen praktisch, weil man hierfür keinerlei Kabel benötigt.
Mit dieser Technik ist wohl wieder ein großer Schritt in Sachen Multimedia getan. Auch wenn es dieses Prinzip schon länger gibt (Autokinos) so ist diese Technik in einem Handy völlig neu.
Die Polizei – Dein Freund und Helfer – so wird sie gern genannt. Nach meiner heutigen Erfahrung ist dieser Titel aber völlig ungerechtfertigt. Die Bundestagswahlen stehen vor der Tür und jede Partei versucht möglichst viel gutes zu tun, damit das Wahlergebnis zum eigenen Gunsten fällt. Der Polizei ist dabei alles egal, denn egal wer die Wahl gewinnt und wer nicht. Die Polizisten sitzen ja immer in schönen Streifenwagen, gekleidet mit einer feinen Uniform.
Dieser Artikel hier soll einmal deutlich machen, was Jessi und ich seit heute von der Polizei halten. Dieser Artikel soll in keinem Sinne der Polizei schaden sondern lediglich einmal aufzeigen, wie es eben auch gehen kann.
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Fangen wir nun also mit dieser Geschichte an:
Ich bin vor rund einem Jahr hier her an die jetzige Anschrift gezogen. Jessica wohnte schon eine Weile länger hier. Unter uns wohnt ein Typ, der ständig auf der Suche nach Stress ist. Jessica hatte mich vorab irgendwann einmal davor gewarnt, weil der Typ versucht mit jedem Stress anzufangen der sich darauf einlässt. Ich hatte mir dabei nichts gedacht, denn ich habe mit den Leuten sowieso nicht am Hut, ich wohne hier, halte die Musik in Zimmerlautstärke und führe mein Leben ganz normal. Also kein Grund mich irgendwie schräg von der Seite an zu machen.
Jessi war ein paar Tage nicht da und ich stand unten vor den Garagen um eine zu rauchen. Da kam der Typ auf mich zu und meinte “Ey, wirfst Du hier immer Deine Scheiss Kippen hin?” – Ich konnte dies schlecht abstreiten und sagte ihm, dass dies in Zukunft nicht wieder vor kommt.
Am nächsten Tag laberte er mich morgens wieder an, warum ich eigentlich immer so laut bin und er hätte schon wieder Kippen vor seiner Garage gefunden. Gut diese konnten nicht von mir sein und ich bin keinesfalls laut. Also habe ich ihm klar meine Meinung gegeigt und bin dann mit dem Auto fortgefahren. Wenn wir uns dann gesehen haben, dann kamen immer nur böse Blicke rüber, passiert ist nichts weiter.
Nun haben wir vor einigen Wochen erfahren, dass er auszieht. Die Freude war natürlich groß und wir wussten, dass nun endlich ein Spinner weniger im Hause ist. Herr B. (Namen gekürzt) war nur noch Abends da um Sachen zu packen. Diese Abende hatten es aber in sich, denn der hatte dabei immer schön die Musik so laut gemacht, dass man den eigenen Fernseher nicht mehr verstanden hat. Kein Problem, denn man lässt sich ja nicht provozieren, also war schnauze halten angesagt.
Seit ca. 3 Wochen gibt es hier so einen Radiowecker. Dieser schaltet sich morgens um 4.30 Uhr an und gegen 8.00 Uhr wieder ab. Das ganze geht, wie bereits beschrieben, seit drei Wochen so. Ihn selbst stört es natürlich nicht, denn er ist ja nicht im Haus, da er anscheinend bei seiner Freundin oder ähnlichem hockt. Nachdem uns das nun langsam nach 3 Wochen auf den Wecker ging haben wir überlegt, was wir machen. Wir wussten, dass er vor wenigen Tagen den Kühlschrank bereits aus der Wohnung geholt hatte, also ist Jessica nachts runter und hat die Sicherungen raus gedreht. Dies war übrigens die Nacht von Samstag auf Sonntag. Gestern, also Sonntag, stand ich dann vor der Garage und hab an meinem Motorrad geschraubt. Man kann sich denken, wer dann auf den Garagenhof kam, richtig, der liebe Herr B. (übrigens Triathlon-Mitglied bei Hannover 96). Er ging hoch und kurze Zeit später stand er hinter mir… “Ey.. hast Du bei mir die Sicherungen rausgedreht?” Dann fielen viele Worte und letzten Endes drohte er dann mit Schläge und sagte, dass man dies ja auch gleich auf der Straße klären könnte.
Er beruhigte sich dann wieder und ging nach oben, Jessi kam gerade nach Hause und ich erzählte ihr davon. Die klingelte bei ihm und fragte, was er eigentlich für ein Problem hat und das er doch sie ansprechen soll und nicht mich, da sie es war, die die Sicherungen raus gedreht hat. Er beschimpfte sie und sagte, dass der laute Radiowecker ein Racheakt ist, weil wir immer so laut gewesen wären.
In der Nacht war es dann wieder soweit. Die Wecker tat wieder sein bestes und ich stand auf und rief die Polizei, deinen Freund und Helfer. Haha das ich nicht lache……
Nach gut 20 Minuten kamen die Freunde und Helfer dann auch. Stellten aber dann sehr schnell fest, dass ja gar keiner zuhause ist und dass man dann gar nichts machen kann. Ich soll einfach wieder anrufen, wenn er mal wieder da ist und Stress macht.
Geile Aktion. Wieso fährt die Polizei überhaupt raus? Ich habe am Telefon geschildert worum es geht und das keiner Zuhause ist. Naja wenigstens waren sie auch da. Allerdings hätte ich genau so einen Pannendienst rufen können, der wäre genau so schnell da gewesen und hätte das Selbe machen können.
Wir haben also wieder die Sicherung rausgedreht und sind ins Bett.
Heute Mittag war ich dann eine rauchen vor der Garage. Dabei habe ich dann festgestellt, dass ein Sender von der Wetterstation weg ist, dieser war aber am Abend zuvor noch da, denn ich hatte die Batterien noch überprüft gehabt. Tja, wer kann das wohl gewesen sein? Auf einem Garagenhof der zu einem Privatgrundstück führt? Ein kleiner Sender über dem Garagentor, den man so nichtmal sehen kann, wenn man nicht direkt vor der Garage steht?
Jessica und ich also zur Polizeidirektion in Berenbostel. Dort hatte man uns dann freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass man da gar nichts machen könnte und auch dass dieses Radio so laut spielt ist kein Grund für die Polizei, da es sich dabei nicht um eine Straftat sondern nur um ein Vergehen handelt. Auch eine Anzeige würde nichts bringen, aber dafür können sie auch nichts, so sind eben die Gesetze.
Wir wollten uns damit aber nicht zufrieden geben, also sind wir zur Polizeidirektion Garbsen gefahren. Der Polizist dort hatte uns nicht einmal aussprechen lassen. Sagte dann ebenfalls, dass man nichts machen könnte, eine Anzeige würde nichts bringen, die Polizei würde sich ja lächerlich machen, wenn die wegen einer solchen Kleinigkeit ausrücken würden. Und was wir gesehen haben, dass Herr B. um die Garage schleicht reicht nicht, denn dies ist nicht verboten auch wenn der Verdacht nahe liegt, dass er es gewesen ist.
Zudem meinte der Polizist zu mir, dass er gar nicht versteht was ich eigentlich von ihm will, denn die Polizei könnte mich ja nun nicht Tag und Nacht bewachen. Als ich ihn darauf aufmerksam machte, dass ich dies auch gar nicht wollte meinte er nur “Ja ich sag auch nur so, denn das glauben die Leute immer, die schauen alle zuviel fern. Wir machen ja schon viel und vollbringen auch Wunder, aber alles können wir halt auch nicht”
HAHA – das ich nicht lache. WAS macht die Polizei denn? Verkehrskontrollen? Hausdurchsuchungen? Und was noch? Selbst wenn eine Gewalttat angedroht wird, dann macht die Polizei nichts. Muss also erstmal jemand ins Krankenhaus oder totgeschlagen werden, damit man was tun kann. Danke liebe Polizei, dann braucht man euch auch nicht mehr.
Ich sagte dem Polizisten dann, dass ich es ja total erstaunlich finde. Dann könnte ich ja machen was ich will, mir passiert ja nichts, weil es dann alles nur Vergehen und keine Straftaten sind. Daraufhin antwortete der Polizist “Sie können alles machen was sie möchten, dies ist in Deutschland nunmal so, Sie dürfen sich nur nicht erwischen lassen”.
Okay liebe Polizei in Garbsen, Berenbostel oder auch die Polizeidirektion in Hannover. Gut zu wissen, dass ich nun tun kann was ich möchte. Solange ihr mich nicht erwischt passiert mir sowieso nichts. Und mit ein wenig Übung ist man auch so fit, dass man genau weiss wie man es anstellen muss, dass man nicht erwischt wird.
Dieses Erlebnis mit der Polizei Garbsen und der Polizei in Berenbostel hat nun tatsächlich meine Meinung verstärkt. Letzte Woche stand in der Zeitung, dass es in Garbsen einen Stromausfall gegeben hat. In einem Haus war ein Mann im Rollstuhl vor dem Fahrstuhl. Er wollte nach oben in seine Wohnung. Ein Nachbar rief die Polizei und bat sie, den Mann doch in seine Wohnung zu tragen. Die Polizei weigerte sich, mit der Aussage, dass sie für soetwas nicht zuständig ist.
Dieser Artikel ging letze Woche durch viele Zeitungen und auch hier wollte ich diese Geschichte einmal beiläufig erzählen, denn mein Erlebnis ist ja ähnlich gewesen. Der Mann musste 4 Stunden im Treppenhaus warten, bis der Strom wieder da war und er in seine Wohnung konnte.
Ich für meinen Teil werde die Sache nun selbst in die Hand nehmen. Man darf ja sowieso alles machen, wenn man sich nicht erwischen lässt, nicht wahr liebe Polizeidirektion Garbsen?
An dieser Stelle würde ich einmal vorschlagen, dass sich einige Polizisten einmal überlegen, ob sie nicht vielleicht doch den falschen Beruf gewählt haben. Das selbe hatte der Autor aus der Zeitung übrigens auch gesagt und ich stimme ihm zu.
In diesem Sinne freue ich mich auf die nächste Verkehrskontrolle…… guten Abend.
Oftmals hat man das Problem, dass man bei Youtube ist und sich ein paar seiner liebsten Stücke ansieht. Zu ärgerlich ist es, wenn man dann wieder mal nicht bei Youtube ist und den selbstgeschriebenen Hit seines Freundes oder einfach nur den Karaoke-Abend vom letzten Wochenende nicht auf seinem MP3-Player hat. Dies muss jedoch nicht sein, denn es gibt Dienste, mit denen man sehr einfach und schnell die Stücke die man so auf Youtube findet in MP3´s umwandeln kann.
Da ich nicht weiss, in wie weit das legal ist, werde ich hier keine Links zu Seiten posten, die solche Software anbieten. Es gibt Onlinedienste die dieses ermöglichen. Diese sollten über google zu finden sein. Ein Dienst nennt sich Video2MP3.
Ich wünsche euch viel Spaß beim hören des Karaoke-Gesangs auf eurem MP3 Player.
GEMA-Chef Harald Heker hat kritisiert, dass Youtube gemachte Sperrzusagen nicht einhält. Am 31. März 2009 war eine Vereinbarung zwischen dem Youtube-Eigner Google und der GEMA über die Vergütung musikalischer Inhalte auf der Videoplattform ausgelaufen. Die Verhandlungen über eine Fortsetzung gestalten sich schwierig.
Der Vorstandschef des Musikrechteverwerters GEMA, Harald Heker, wirft dem Google-Unternehmen Youtube vor, gemachte Zusagen bei den neuen Vertragsverhandlungen nicht einzuhalten. “Wenn ich mich bei Youtube umschaue, kann ich bisher nicht entdecken, dass bislang in größerem Umfang Videos gesperrt worden sind”, sagte Hecker dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Wenn Musikvideos auf Youtube abgerufen werden, zahlt Google im Rahmen einer Vereinbarung mit der GEMA dafür Lizenzgebühren. Da die Partner Google und GEMA sich nach dem Auslaufen der Vereinbarung nicht einigen konnten, sagte Google zu, den Zugriff auf die Musikvideos in Deutschland erst einmal zu sperren.
Anders als Google behauptet, habe die GEMA zudem nie 12 Cent pro Musikvideoabruf eingefordert. “Die Ausgangsbasis war 1 Cent. Youtube spricht von 12 Cent nur im Rahmen seiner Kampagne gegen uns.” Die Urheber seien nicht dafür da, dass Youtube auf ihre Kosten mit Werbung Geld verdiene, sagte Heker.
(via)
Wer meint, dass Tiere sich nicht für Musik interessieren der sollte sich mal folgende Videos anschauen:
httpv://www.youtube.com/watch?v=RLsKlqiyuX0
httpv://www.youtube.com/watch?v=v-UE1kN38wo
Das ist doch mal musikalisch.
Die Verhandlungen sind vorerst gescheitert
Von Google heißt es mittlerweile in einer Stellungnahme zu den Vorgängen, die von der GEMA geforderte Gebühr für eine Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit mit YouTube sei “beispiellos hoch in der Geschichte der Online-Musik”. Der veröffentlichte GEMA-Tarif liege mehr als fünfzig Mal über dem, was die Verwertungsgesellschaft PRS for Music vor einigen Wochen von YouTube in Großbritannien gefordert habe: “Und schon die PRS-Forderung überstieg eindeutig das für uns wirtschaftlich Tragbare. Übertragen auf den Kauf einer CD würde dies bedeuten, dass ein Musikliebhaber in Deutschland für eine herkömmliche CD mehr als 500 Euro zahlen müsste.”
Es gebe bei den Verhandlungen mit der GEMA zwei Hindernisse: “einerseits die bereits erwähnten unerschwinglichen Lizenzgebühren und andererseits einen Mangel an Transparenz”, erklärt Patrick Walker, bei Google als “Director of Video Partnerships” unter anderem für Europa zuständig, weiter. Man sei aber weiterhin interessiert, mit der GEMA eine Lösung zu finden. “Bis es so weit ist, müssen wir wegen des Auslaufens der Vereinbarung und der damit verbundenen Unsicherheiten Musikvideos von unseren Musik-Partnern bis auf weiteres auf YouTube in Deutschland sperren.” Man hoffe dafür auf Verständnis der Nutzer.
Deutsche Nutzer werden demnächst deutlich weniger Musikvideos auf YouTube ansehen können, denn Google streitet mit der GEMA um die dafür fälligen Lizenzgebühren. Die Forderungen der GEMA seien deutlich zu hoch, so Google.
Wenn Musikvideos auf YouTube abgerufen werden, zahlt Google im Rahmen einer Vereinbarung mit der GEMA derzeit Lizenzgebühren. Doch diese Vereinbarung läuft nun aus, und die für eine Fortsetzung der Kooperation von der GEMA geforderten Gebühren findet Google zu hoch.
“So liegt der veröffentlichte GEMA-Tarif mehr als fünfzig Mal über dem, was die vergleichbare Verwertungsgesellschaft ‘PRS for Music‘ vor einigen Wochen von uns in Großbritannien gefordert hat. Und schon die PRS-Forderung überstieg eindeutig das für uns wirtschaftlich Tragbare. Übertragen auf den Kauf einer CD würde dies bedeuten, dass ein Musikliebhaber in Deutschland für eine herkömmliche CD mehr als 500 Euro zahlen müsste”, schildert der zuständige Google-Mitarbeiter Patrick Walker den Streit.
Darüber hinaus kritisiert Walker die mangelnde Transparenz der GEMA, denn diese weigere sich, “das Repertoire der Werke, die sie vertritt, offen zu legen”.
Google sei weiterhin daran interessiert, mit der GEMA eine für beide Seiten akzeptabele und nachhaltige Lösung zu finden. Bis es so weit ist, sieht sich Google gezwungen, den Zugriff auf die Musikvideos seiner “Partner” in Deutschland bis auf Weiteres zu sperren: “Eine Plattform wie YouTube zu unterhalten, verursacht erhebliche Kosten und es wäre für uns wirtschaftlich untragbar, wenn wir auf die im Raum stehende Forderung der GEMA eingehen würden.”