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DVB-T adé – Was ihr zum Systemwechsel wissen müsst und wen die Umstellung von DVB-T betrifft

Siystemwechsel von DVB-T | © panthermedia.net /danr13 Siystemwechsel von DVB-T | © panthermedia.net /danr13

Im März hat in Deutschland nun die Umstellung auf das neue Fernsehformat DVB-T2 stattgefunden. Für viele Nutzer ist dieser Systemwechsel nun mit dem Kauf von neuen Geräten und Abos verbunden.

Was genau ist das neue Format und wie unterscheidet es sich vom herkömmlichen DVB-T?

Zuerst die gute Nachricht für alle, die über Satellit fernsehen – für diese Personengruppe ist kein Umstieg notwendig. Dieser Systemwechsel betrifft nur die Kunden, die vorher DVB-T empfangen haben, diese müssen ihre Geräte nun so umrüsten, dass diese das neue Format DVB-T2 empfangen können. Im neuen Format ist die Qualität von Bild und Ton drastisch gestiegen, was vor allem für die neue Generation von Fernsehern extrem wichtig ist. Damit können nun mehr Programme in einer sehr hohen Qualität angeboten werden. Dabei werden Frequenzen freigegeben, die später von Internettechnologien genutzt werden können und früher vom Fernsehen belegt wurden.

Das neue Format DVB-T 2 ist die zweite Generation des digitalen Antennenfernsehens. Im Vergleich zum Vorgänger DVB-T bietet das neue Format einen besseren Empfang, der sogar mobil funktionieren soll. Wer also ein Abo abschließt, kann seine Lieblingssender künftig auch am Smartphone oder Tablet direkt empfangen. Die Programme sind nun in der Full-HD Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln verfügbar und werde bei einer Frequenz von 50 Hz ausgestrahlt. TV-Programme können über den neuen Hybrid-Standard nach dem Systemwechsel mit Inhalten aus dem Internet kombiniert werden.

Die Umstellung von DVB-T

Infografik: DVB-T2 - steigt Deutschland um? | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

In vielen Regionen hat der Systemwechsel in der Nacht vom 28. März auf den 29. März stattgefunden. Es gibt allerdings noch Regionen, in welchen die Umstellung noch einige Tage oder Wochen andauern wird. Der komplette Systemwechsel soll in Deutschland bis Mitte 2019 stattgefunden haben. Ab diesem Zeitpunkt können nur noch Programme über das neue Format DVB-T 2 empfangen werden.

Welche Geräte werden nun zum Fernsehen mit DVB-T 2 benötigt?

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Wer nun im neuen Format seine bisherigen Sender empfangen möchte, der muss etwas Geld investieren. Dabei wird auf jeden Fall ein Receiver benötigt, der das neue Format empfangen kann. Dieser Receiver ist in den meisten neuen Fernsehern eingebaut. Wer sich keinen komplett neuen Fernseher anschaffen möchte, der kann sich auch einen DVB-T 2 Receiver zulegen, um die Kanäle empfangen zu können. Dabei muss lediglich das DVB-T 2 HD Logo auf dem Gerät zu sehen sein. Ein neues Gerät kostet den Nutzer ungefähr 70 Euro. Dabei ist es allerdings noch nicht getan.

Wer nun auch die privaten Sender sehen möchte, muss für diese bezahlen, denn diese werden ab sofort nun noch in HD Qualität übertragen, der Kunde muss für diese Sender bezahlen, wenn er sie sehen möchte. Dafür eignet sich ein sogenanntes CI+ Modul, welches im Receiver oder im Fernseher eingebaut ist. Der Kunde bezahlt dann einen monatlichen oder jährlichen Beitrag und kann dann auch die privaten Sender in HD empfangen. Die Gebühren betragen 69 Euro im Jahr. Damit sind dann 21 öffentlich rechtliche und 14 private Sender verfügbar. Die genauen Zahlen dieser Sender können sich allerdings noch ändern.

Können Programme aufgezeichnet werden?

In der Regel ist die Aufzeichnung möglich, wenn der Receiver die notwendige Funktion unterstützt. Dies ist bei den neuen Modellen meistens der Fall.

Welche Alternativen gibt es nach dem Systemwechsel?

Richtig gut schlafen | © panthermedia.net /Goodluz

Richtig gut schlafen | © panthermedia.net /Goodluz

Wer sich kein neues Gerät anschaffen und auch keine Jahresgebühren bezahlen möchte, der muss hier auf ein anderes Format umstellen. Dabei gibt es die Optionen Kabel und Satellit, wobei das Satellitenfernsehen in der Regel das günstigere ist. Hier wird nur die Satellitenschüssel und ein Receiver benötigt.

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