Jaja, die liebe Technik. Obwohl diese Webseite auf einem wahren Kampfserver gehostet ist, scheint dieser mit den damit verbundenen Belastungen nicht so ganz recht klar zu kommen. Da der Server seit einigen Wochen massive Probleme mit der Performance hat und noch einige andere kleine Baustellen besitzt, habe ich mich entschlossen, die Dienste auf zwei Server zu verteilen.
In Zukunft werden also zwei Server dafür zuständig sein, dass SegaPro weiterhin frischen Wind bringt. Die Verbindung der beiden Server erfolgt verschlüsselt. Zudem ist der zweite Server von außen sowieso nicht erreichbar. Beide Server stehen im gleichen Rechenzentrum und nutzen dann die “internen Leitungen” für die Kommunikation. Dies sollte die Reaktionszeiten um einiges besser machen.
Da noch so einige andere Baustellen sind, haben wir beschlossen den jetzigen Haupt Server komplett zu plätten. Es läuft einfach so viel Müll drauf und vor allem wollen wir uns von Plesk trennen.
So komfortabel Plesk auch ist: Das Ding zerstört regelmäßig die Systemkonfiguration des Servers. Wer ein leistungsstarkes Serversystem benutzen will, solle auf Plesk wirklich verzichten. Der Betrieb ohne macht erheblich mehr Arbeit, stellt aber sicher, dass die Server nicht durch irgendwelche Updates geschrottet werden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Seit 2 Wochen sitzen wir bereits in den Vorbereitungen. Morgen wird es ernst, denn da werden wir noch einmal ganz aktuelle Backups ziehen und den Server so schnell wie möglich wieder ans Netz bringen. Die Installation des neuen Debian 6 dürfte eigentlich nicht nicht lange dauern. Problematisch werden dann die Dinge wie SQL und Apache. Diese müssen in Windeseile konfiguriert werden.
Für die Mailserver (wir wechseln auf Zarafa) haben wir bereits Vorbereitungen getroffen. Allerdings werden wir dies nicht alleine machen, sondern wir haben uns Hilfe geholt. Wir haben eine Dienstleistungsfirma aus Hannover damit beauftragt, uns bei der Einrichtung des Servers zu helfen.
Es ist nun also gut möglich, dass dieser Blog und die daran angeschlossenen Seiten immer wieder mal offline sind. Es ist auch möglich, dass die Seiten mal mehrere Stunden oder einen ganzen Tag nicht zu erreichen sind.
SegaPro.de hingegen wird nicht mehr zurückkehren. Ich habe mich dazu entschlossen, den Chatbetrieb einzustellen. Lediglich das Forum werde ich ggfs. noch einmal installieren.
Ich habe eigentlich viel zu lange rausgezögert, was ich nicht wahr haben wollte: Ein Chat in der heutigen Zeit macht einfach keinen Sinn mehr. Und so schön es auch ist, wenn man an einem solchen System schrauben kann: Es ist die Mühe und den Zeitaufwand einfach nicht wert.
Und zum Schluss noch etwas in eigener Sache: Wir sind leider schon wieder mit Baumaßnahmen in unserem Haus beschäftigt. Nachdem wir im Winter den Keller und das EG komplett kernsaniert haben, ist nun das 1. OG dran. Die Bauarbeiten werden noch 1 – 2 Wochen dauern. In dieser Zeit wird es mir leider nicht oder nur schwer möglich sein, neue Artikel einzustellen.
Zudem hat uns ja “B. Scheid” verlassen und wir sind nun noch auf der Suche nach Ersatz. Eigentlich wollten wir bei dieser Gelegenheit gleich zwei Mitarbeiter/innen einstellen, allerdings gestaltet sich die Suche danach nicht so einfach. Trotz Unterstützung der Agentur für Arbeit Hannover sind wir leider noch immer auf der Suche.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag – Ich bin dann mal wieder mit der Stemmmaschine ein Stockwerk weiter oben.
Kommentare (0)Eigentlich kann man dazu nicht viel sagen. Wenn man das Video sieht, dann weiss man schon sehr wohl, was gemeint ist. Dazu habe ich noch was passendes, was ich heute noch im laufe des Tagen schreibe. Ist zwar schon etwas älter, aber dennoch sehr sehenswert.
Und nun schaut euch mal das Video an. Weitere Infos findet hier auf der Internetseite von Du bist Terrorist
Du bist Terrorist from lexela on Vimeo.
Habe gerade bei meetinx einen sehr schönen Kurzfilm gesehen. Er ist ansich ganz einfach und kurz gemacht, erzählt aber ein ganzes Leben. Es werden immer Bilder von 1 – 2 Skunden gezeigt. Jedes Bild zeigt einen wichtigen Punkt im Leben dieses Menschen.
Ich habs mir echt zwei mal ansehen müssen, da ich wirklich fasziniert war.
Last Day Dream from torbjon on Vimeo.
Der Chaos Computer Club ruft für den 17. April 2009 zu Protesten gegen die von der Bundesregierung geplanten Internetsperren auf. An diesem Tag werden sich fünf der größten deutschen Internetanbieter im Beisein von Familienministerin Ursula von der Leyen verpflichten, Kinderpornosites auf ausländischen Servern zu blockieren.
Unter dem Motto “Zu Besuch bei Zensursula” ruft die Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) am 17. April 2009 zu Protesten gegen Internetsperren auf. “Wir wollen dabei und präsent sein, wenn die größten deutschen Internetprovider händchenhaltend mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Vertrag unterzeichnen werden, mit dem sie sich ohne jegliche gesetzliche Grundlage verpflichten, unliebsame Inhalte nach Gutdünken des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sperren und zu filtern”, heißt es in dem Aufruf.
Bei den Internetsperren soll es vorerst nur um die Erschwerung des Zugangs zu strafbaren Inhalten gehen. Die Erweiterung des Systems auf die Zensur beliebiger anderer Webseiten sei aber durch eine Anpassung der geheimen Filterliste des BKA jederzeit möglich, mahnt der Hackerclub.
Die Provider würden dabei “knallhart erpresst”, da sie im Falle einer Weigerung in einem Atemzug mit Kinderschändern erwähnt werden. Von der Leyen hatte wörtlich erklärt, wer ihrem Plan widerspreche, wolle “weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen”. Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen hatte Golem.de erklärt, dass das Unternehmen die Absicht habe, am 17. April 2009 den Vertrag zur Sperrung von Kinderpornografie-Seiten zu unterzeichnen. “Aktuell werden noch die letzten Vertragsdetails mit dem Bundesfamilienministerium geklärt”, sagte er. Deutsche-Telekom-Sprecher Frank Domagala wollte sich nicht äußern und verwies auf das zuständige Ministerium.
Der CCC führt an, dass Kindesmissbrauch nicht mit geheimen BKA-Sperrlisten bekämpft werden könne. Denn “die Verbreitung von Bildern und Filmen missbrauchter Kinder ließe sich einfacher verhindern: Ginge es ihr wirklich darum, könnte Zensursula die Betreiber der Server mit den Mitteln des Rechtsstaats belangen”. Die Strafverfolgungsbehörden könnten die Anbieter und Produzenten von Kindesmissbrauchsvideos zwar effektiv verfolgen, täten dies aber nicht. Auch sei keine bessere Ausstattung und Zusammenarbeit der Ermittler geplant.
Treffpunkt am 17. April 2009 um 09:00 Uhr ist das Presse- & Besucherzentrum der Bundesregierung in Berlin-Mitte. (via)
Es ist noch nicht so sehr lange her, da habe ich davon berichtet, dass google einen Einblick in einen eigenen Server gewährt hat. Nun folgt schon wieder der nächste Knaller:
Google hat es nun erlaubt, eines der eigenen Rechenzentren zu filmen und dabei auch wirklich nichts versteckt. Zwar sieht es ziemlich unheimlich aus, da man hinter diesen Wänden alles andere wie ein paar Server vermutet, dennoch ist es wirklich beeindruckend, was google so alles an Technik verwendet.
httpv://www.youtube.com/watch?v=zRwPSFpLX8I
Interessant wäre nun noch, wie viel Rechenzentren google überhaupt hat. Ein neues wird ja nun in Östereich gebaut. Die Bauzeit soll 2 Jahre betragen. Hut ab, google. (via)
Erstmals zeigt google der Öffentlichkeit, was in den Servern steckt. Die Server verfügen über einige Features die helfen sollen, Strom zu sparen. So wird zum Beispiel auf eine “normale” USV verzichtet. Jeder Server hat seinen 12 Volt Akku, welcher direkt direkt an an Netzteil gekoppelt ist. Die Umwandlung von 12 Volt auf 5 Volt geschieht direkt auf dem Mainboard. Dies macht die Boards zwar ein paar Dollar teurer, jedoch soll es so möglich sein das Netzteil näher an die Maximalleistung heran zu bringen.
Google hat bislang nie viel über die eigenen Server erzählt. Es wurde nur immer wieder betont, dass das eigene Rechenzentrum von google einiges zu bieten hat. Zudem wurde gesagt, dass die Rechner einige Besonderheiten haben, die google helfen sollen, effektiver zu arbeiten.
Auf der Konferenz “GoogleData center Efficiency Summit” gab das Unternehmen nun Details zu seinen Servern und Rechenzentren preis.
Die in den Servern eingesetzten Mainboards sind eine Spezialanfertigung von Gigabyte, kommen ohne Grafikchip daher und verfügen über acht Speicherslots. Als Prozessoren kommen x86-Chips von Intel und AMD zum Einsatz.
Die Server belegen dabei zwei Höheneinheiten im Rack. Die darin verbauten Lüfter laufen immer mit der minimalen Umdrehungszahl, die notwendig ist, um die Komponenten unter einer vorgegebenen Temperatur zu halten.
Insgesamt 1.160 einzelne Server packt Google in einen Container, der jeweils eine Leistungsaufnahme von bis zu 250 kW hat.
Anbei ein Video von einem google-Server:
Am 1. April wird sich der Wurm “Conficker” im Internet nach Updates umsehen. Allerdings geht man nicht davon aus, dass der Virus “ausbricht” oder eine neue Virenwelle auslöst. Teilweise war in den Medien zu lesen, dass der Wurm sehr viel Unheil anrichten soll. Davon gehen Experten nun aber nicht mehr aus.
Drei Versionen gibt es von Conficker. Am meisten verbreitet ist die Variante “B”. Sie versucht bereits seit geraumer Zeit Updates von 250 Domains nachzuladen, die der Wurm täglich neu errechnet. Eine Initiative rund um Microsoft und ICANN hat den verwendeten Algorithmus bestimmt und beobachtet beziehungsweise blockiert diese Domains.
Deshalb haben die Wurm-Autoren bei Conficker.C die Latte weiter angehoben und die Zahl deutlich erhöht. 50.000 Domainnamen erstellt der Wurm jeden Tag und greift sich daraus zufällig 500, auf denen er tatsächlich nachschaut, ob ein Update bereitliegt. Zwar wurde auch dieser Algorithmus bereits geknackt, aber jeden Tag 50.000 Domains zu registrieren, übersteigt die Kapazitäten der Anti-Conficker-Aktivisten.
Es stellt sich natürlich die Frage, was Conficker.C auf den Servern finden wird. Die ehrliche Antwort lautet: Man weiß es nicht. Es spricht jedoch einiges dafür, dass am 1. April überhaupt nichts passieren wird. So weisen etwa die Antiviren-Experten von F-Secure in ihren FAQs darauf hin, dass ein eventuell geplantes Update genauso gut am 5. April stattfinden könnte, wenn die Aufmerksamkeit wieder etwas nachgelassen hat. Was ein solches Update dann bewirken könnte, ist derzeit reine Spekulation. Für einen allgemeinen Alarm sieht jedenfalls auch die Conficker Working Group derzeit keinen Anlass.
(via)