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19 Feb, 2011
von B.Scheid

Am meiner Seite lebt ein Mensch, der beruflich mit Computern zu tun hat. Es gibt kein Problem, das er nicht lösen kann. Wenn er einem Fehler auf der Spur ist, beißt er sich fest, bis er ihn beseitigt hat. Ab und zu schnappe ich etwas von seinem Wissen auf. Und wenn ich ein PC-Problem habe, dann weiß ich manchmal schon, woran es liegen kann.

Sehr häufig ist nicht der Rechner die Ursache, sondern der Benutzer. Meine Mutter z.B. hat schon oft angerufen, weil sie keine Eingabe mehr über die Tastatur machen konnte. Beim ersten Mal ist mein Mann noch hingefahren, weil er ihr telefonisch nicht helfen konnte. (Schalte den Rechner aus und wieder ein; sind alle Stecker richtig in den Anschlüssen?) Entgegen ihrer Angaben war der Stecker der Tastatur nicht richtig drin. Bei ihr ist es fast immer der Stecker. Auch wenn sie versichert, das schon überprüft zu haben. Wir sind noch ein zweites Mal deswegen hingefahren, und das war`s dann.

In einigen Firmen funktionieren irgendwelche Geräte oft dann nicht, wenn das Reinigungspersonal am Abend vorher da gewesen war. Auch da waren dann immer Stecker lose.

Manche Probleme lassen sich auch schon lösen, indem man einfach richtig liest, was auf dem Bildschirm steht. Und indem man Passwörter korrekt eingibt. Ein häufiger Grund für Störungen sind Viren und Trojaner. Bei uns zuhause haben wir eine Firewall und die Programme Spybot und Antivir. Ohne regelmäßige Updates nützen einem die allerdings auch nicht viel, denn die ungebetenen Gäste sind ständig aktuell.

Es gibt leider auch Software, die den Computer grottenlangsam werden lässt. Neulich hatte ein Bekannter die Demoversion eines Programms installiert, mit dem man den Computer aufräumen kann. Dummerweise war dadurch die Geschwindigkeit des Rechners auf etwa 10% der möglichen Leistung reduziert. Nach Entfernen des Programms lief der PC wieder schnell.  Darauf muss man aber erst mal kommen. Die Liste der Fehlerursachen ist unendlich lang, aber einige kann man auch als Nichtwissender ausschalten.

13 Nov, 2010
von B.Scheid

Es gibt seit Jahrzehnten einen Virus in Deutschland, der im Spätherbst auftritt und sich bis zum 31.12. hartnäckig hält. Dann sind die befallenen Personen schlagartig geheilt. Und das, ohne Medikamente eingenommen zu haben oder sonstwie behandelt worden zu sein.

Die Risikogruppe besteht ausschließlich aus Beamten, Politikern und Angestellten des öffentlichen Dienstes, die ein jährliches Budget aus Steuergeldern für ihre Ressorts zur Verfügung gestellt bekommen. Für alle andern Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr.

Man erkennt den Erkrankten an den folgenden Symptomen:

Nach einem Blick auf den Kalender und der Prüfung des noch vorhandenen Budgets zeigen sich je nach verfügbarer Summe gesteigerte Aktivitäten im Bereich Bestellungen von Dingen, die man nicht unbedingt benötigt, die aber der Restsumme in ihrem Gegenwert entsprechen. Besonders beliebt sind neueste technische Geräte wie Computer, Drucker, Handys oder große Flachbildschirme. In einzelnen schweren Fällen wurde auch die Gier nach exclusiven Füllhaltersets beobachtet. Diese trat aber bislang nur bei einer kleinen Minderheit einer Parallelgesellschaft des deutschen Volkes auf.

Körperliche Symptome sind häufig gesteigerter Blutdruck aufgrund der ungewohnten Geschäftigkeit, damit verbundene Schweißausbrüche und oft Logorrhoe (Redesucht, Sprechdurchfall), die sich vor allem in den Verhandlungen mit den Verkäufern äußert, die überredet werden müssen, noch vor Jahresende eine Rechnung über die begehrten Waren zu schreiben, auch wenn diese noch gar nicht geliefert wurden.

Der volkswirtschaftliche Schaden, den dieser Virus anrichtet, geht jährlich in die Millionen. Dagegen waren die teuren überflüssigen Maßnahmen gegen die Vogel- und die Schweinegrippe Peanuts. Leider gibt es gegen das Verschwendungsvirus keine Impfung. Das einzige Medikament dagegen, welches unter dem Namen „Sparsamer Umgang mit Steuergeldern“ auf den Markt gebracht werde müsste, wird von den verantwortlichen Politikern boykottiert.

Folgeschäden durch die Infektion sind sehr unwahrscheinlich, solange die Bundesbürger sich weiterhin alles bieten lassen und am Wahltag entweder gleich zuhause bleiben oder sich entscheiden, den Unfug in der Finanzpolitik weiterhin zu unterstützen.

22 Sep, 2010
von B.Scheid

Kleine Geräte und Computerprogramme zum Thema Gedächtnistraining oder auch Gehirnjogging sind scheinbar seit einiger Zeit sehr beliebt. Sogar bei Aldi habe ich kürzlich etwas Derartiges im Wochenangebot gesehen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, sein Gehirn mittels einfacher Tricks und ohne technische Hilfsmittel zu trainieren. Meine Oma hat täglich das Kreuzworträtsel in der Tageszeitung gemacht, bis sie schon über 90 Jahre alt war. Sie konnte zwar schlecht hören und sehen, aber geistig war sie noch auf der Höhe.

Wenn wir unsere kleinen grauen Zellen nicht benutzen, dann verkümmern sie im Laufe der Zeit ebenso wie Muskeln, die nicht aktiv sind. Die Computertechnologie mit immer mehr Software hat dazu geführt, dass wir oft gar nicht mehr selbst denken müssen, wo dies früher noch der Fall war. Seit Einführung der Geldkartenzahlung, die ja immer mehr zunimmt, brauchen wir nicht mal mehr unser Geld zu zählen. Ich persönlich ziehe allerdings bei täglichen Einkäufen das Bargeld immer noch vor, weil ich dann einen besseren Überblick über meine Mittel habe.

Außerdem habe ich in Büchern zwei Möglichkeiten für mich entdeckt Gedächtnistraining zu betreiben, die mich keinen Strom kosten, sondern nur meine geistige Energie.

Erstens versuche ich mir ab und an zu merken, was ich einkaufen will, anstatt es auf einen Einkaufszettel zu schreiben. Bei einer großen Menge von Teilen kann man sich aus den benötigten Dingen eine Geschichte basteln. Das ist einfacher, als eine Liste im Kopf zu behalten. Beispiel: Ich brauche Eier, Mett, Hundefutter, Bananen, Taschentücher, Brot und Mineralwasser. Die Geschichte dazu:  Ich mache Frikadellen aus Eiern, Brot und Mett. Als ich meinem Hund das letzte Ei füttern will, rutsche ich auf einer Bananenschale aus. Dabei fällt mir das Ei herunter und geht kaputt. Mit Taschentüchern, die ich vorher mit Wasser nass mache, wische ich den Boden sauber.

Das funktioniert auch bei längeren Listen. Und wenn ich nur ein paar Teile kaufe,  rechne ich aus, wieviel sie insgesamt kosten und zähle meistens schon das Geld ab. Ein Nebeneffekt für mich ist dabei, dass ich genau auf die Preise schaue und, wenn ich eine drastische Verteuerung bemerke, eventuell entscheide, auf ein anderes Produkt umzusteigen oder ganz auf die Ware zu verzichten. Wenn ein Produkt wie Milkaschokolade plötzlich 20 % mehr kostet, finde ich das nämlich ziemlich unverschämt und habe keine Lust das zu unterstützen.

15 Apr, 2009
von admin

Der Chaos Computer Club ruft für den 17. April 2009 zu Protesten gegen die von der Bundesregierung geplanten Internetsperren auf. An diesem Tag werden sich fünf der größten deutschen Internetanbieter im Beisein von Familienministerin Ursula von der Leyen verpflichten, Kinderpornosites auf ausländischen Servern zu blockieren.

Unter dem Motto “Zu Besuch bei Zensursula” ruft die Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) am 17. April 2009 zu Protesten gegen Internetsperren auf. “Wir wollen dabei und präsent sein, wenn die größten deutschen Internetprovider händchenhaltend mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Vertrag unterzeichnen werden, mit dem sie sich ohne jegliche gesetzliche Grundlage verpflichten, unliebsame Inhalte nach Gutdünken des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sperren und zu filtern”, heißt es in dem Aufruf.

Bei den Internetsperren soll es vorerst nur um die Erschwerung des Zugangs zu strafbaren Inhalten gehen. Die Erweiterung des Systems auf die Zensur beliebiger anderer Webseiten sei aber durch eine Anpassung der geheimen Filterliste des BKA jederzeit möglich, mahnt der Hackerclub.

Die Provider würden dabei “knallhart erpresst”, da sie im Falle einer Weigerung in einem Atemzug mit Kinderschändern erwähnt werden. Von der Leyen hatte wörtlich erklärt, wer ihrem Plan widerspreche, wolle “weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen”. Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen hatte Golem.de erklärt, dass das Unternehmen die Absicht habe, am 17. April 2009 den Vertrag zur Sperrung von Kinderpornografie-Seiten zu unterzeichnen. “Aktuell werden noch die letzten Vertragsdetails mit dem Bundesfamilienministerium geklärt”, sagte er. Deutsche-Telekom-Sprecher Frank Domagala wollte sich nicht äußern und verwies auf das zuständige Ministerium.

Der CCC führt an, dass Kindesmissbrauch nicht mit geheimen BKA-Sperrlisten bekämpft werden könne. Denn “die Verbreitung von Bildern und Filmen missbrauchter Kinder ließe sich einfacher verhindern: Ginge es ihr wirklich darum, könnte Zensursula die Betreiber der Server mit den Mitteln des Rechtsstaats belangen”. Die Strafverfolgungsbehörden könnten die Anbieter und Produzenten von Kindesmissbrauchsvideos zwar effektiv verfolgen, täten dies aber nicht. Auch sei keine bessere Ausstattung und Zusammenarbeit der Ermittler geplant.

Treffpunkt am 17. April 2009 um 09:00 Uhr ist das Presse- & Besucherzentrum der Bundesregierung in Berlin-Mitte.  (via)

23 Mrz, 2009
von admin

Wenn man seinen Computer verkaufen will, möchte man natürlich die persönlichen Daten nicht weitergeben. Nun ist es aber meistens leider so, dass es relativ einfach ist, gelöschte Daten von der Festplatte wieder sichtbar zu machen.

 

Auf sw-guide.de habe ich einen Interessanten Artikel gefunden, wie man die Daten seiner Festplatte sicher löschen kann.

23 Mrz, 2009
von admin

Es ist jedesmal das selbe zu beobachten:  Nach dramatischen Amokläufen an Schulen wird immer wieder neu diskutiert: Schuld sind Computerspiele in denen Waffen genutzt werden.

 

Aktuell bin ich gerade bei heise.de auf folgenden Interessanten Beitrag gestossen:

Bundespräsident Horst Köhler hat schärfere Bestimmungen für gewaltverherrlichende Killerspiele gefordert. “Sagt uns nicht der gesunde Menschenverstand, dass ein Dauerkonsum solcher Produkte schadet? Ich finde jedenfalls: Dieser Art von ‘Marktentwicklung’ sollte Einhalt geboten werden”, sagte Köhler am Samstag in Winnenden beim Staatsakt für die 15 Opfer des Amoklaufs vom 11. März.

 

Bayerns Innenminister Herrmann sagte der “Welt am Sonntag” zum Thema Computer-Killerspiele: “Die freiwillige Selbstkontrolle der Spieleindustrie funktioniert nicht richtig. Ich erwarte, dass die Bundesprüfstelle wesentlich schärfer hinschaut, was auf dem Markt ist.” Bisher werde die Freigabe “sehr großzügig gehandhabt”, obwohl ständig über Killerspiele geklagt werde. Es könne auch nicht sein, dass sich ein Spielevertreiber bei einer Anzeige auf die Freigabe durch die Selbstkontrolle berufe und die Staatsanwaltschaft deswegen das Verfahren einstelle.

Wenn ich soetwas sehe könnt ich jedesmal ausflippen. Ich denke man sollte eher weniger die Schuld bei anderen suchen (hier Hersteller solcher Spiele) sondern sich einfach mal fragen, was die Eltern wohl falsch gemacht haben. Ich selbst habe diese Art von Spielen auch auf und ab gespielt, dies gibt mir aber noch lange nicht das Verlangen, Leuten um mich herum etwas anzutun.

 

Zudem kann man die Schuld solcher Vorfälle auch den Eltern geben oder im Freundeskreis suchen. Wie sollte ein Kind an eine Waffe kommen? Dies hat nicht wirklich etwas mit Computerspielen zu tun, sondern die Eltern hätten darauf achten sollen, die Waffen entsprechend zu verschliessen.

 

Es gibt sicherlich eine Menge an ereignissen, die für eine solche Tat verantwortlich sind, aber hört doch endlich mal auf, die Schuld immer den Computerspielen zuzuschreiben.

 

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