Young Real Story von Sweza (Gesponsertes Video)

Telekom präsentiert "Besondere Geschichten"

Digitale Räume für die Kunst der Straße schaffen – dieses zunächst etwas seltsam klingende Projekt verwirklicht momentan der Street-Art-Künstler „Sweza“ in Zusammenarbeit mit der Telekom. Das ganze kursiert derzeit als Videohit unter dem Titel „Young Real Story“, in dem der Künstler seine Kunst und seine Ideen dahinter erklärt.

QRadio und Graffyard

In dem Video der Telekom, zeigt Sweza, welche Projekte er in der Young Real Story parallel verwirklicht. Da ist zum einen das sogenannte „QRadio“, bei dem der Künstler das Bild eines klassischen Ghettoblasters an den Wänden verschiedener Großstädte aufträgt. Jeder dieser Blaster trägt dort, wo man eigentlich das Kassetten-Deck erwarten würde, einen Quick-Response-Code, besser bekannt als „QR-Code“.

Diese Codes lassen sich mit einem Smartphone oder einem Tablet-PC unter Verwendung bestimmter Apps auslesen und leiten die Benutzer dann automatisch zu unterschiedlichen Medien im Internet weiter. Beim QRadio erscheint nach dem Abfotografieren von Swezas Ghettoblastern ein Audioplayer auf den Geräten, der jeweils ein Mixtape abspielt. Der Witz ist dabei, dass jeder Blaster ein anderes Mixtape beinhaltet, sodass die Fotografen der QR-Codes nie genau wissen, was für Musik sie beim nächsten Bild erwartet.

Das andere Projekt der Young Real Story ist eine Herzensangelegenheit für Sweza. Denn jedes Jahr entsteht und verfällt urbane Kunst. Bilder, die neben der aktuellen Zeit zum Malen und Sprayen auch Tage und Wochen an Vorbereitung und Planung verschlungen haben, verschwinden quasi über Nacht, da sie von der Stadt oder von den Besitzern der Gebäude einfach übermalt werden. Mit „Graffyard“ möchte Sweza so viele dieser Street-Art-Kunstwerke erhalten, wenn auch in einer anderen Umgebung.

Dafür reist der Künstler um die ganze Welt und sammelt interessante Bilder der Szene. Für jedes Graffiti erstellt Sweza dann einen QR-Code, welchen er, nachdem die eigentlichen Kunstwerke längst schon übermalt sind, an den Orten der Graffitis wieder aufsprüht. Wenn man diese QR-Codes nun mit einem Scanner einliest, erscheint das Original-Kunstwerk auf dem Display. Dadurch hält der Künstler die unterschiedlichen Kunstwerke in digitaler Form am Leben.

Über den Künstler

Viel ist über Sweza selbst nicht bekannt, da der Künstler – wie andere Kollegen aus der Street-Art-Szene – einen gewissen Grad an Anonymität schätzt, um dem eventuellen Ärger zu entgehen, der mit seiner Kunst einhergeht. Bereits seit 1975 in der Szene unterwegs, erlangte Sweza unter anderem 2003 großen Ruhm als Künstler. Damals erfand er die Kunstfigur „Sweman“, welche er selbst als Abbild der modernen Kultur versteht. Sweza selbst beschreibt seine Figur als „paranoid, Alkohol-abhängig und von urbanen Ungewöhnlichkeiten fasziniert“.

Damit spielt er darauf an, dass er die lebensgroßen Poster seines schwarz-weißen Hippsters mit Zigarette und Sonnenbrille immer in der Nähe anderer Street-Art oder besonders interessanter Umgebungen an die Wände bringt, sodass der Sweman quasi mit seiner Umgebung verschmilzt.

Ein weiteres bekanntes Kunstprojekt von Sweza sind die „Ubos“, comichafte Monsterfiguren, die auf Straßenschildern, Briefkästen, Säulen und Wänden in den unterschiedlichsten Formen und Farben auftauchen. Bei seinen öffentlichen Auftritten trägt Sweza vorzugsweise eine Maske, um seine Identität zu schützen. Das Interessante dabei ist, dass es sich bei dieser Maske um ein grob gepixeltes Bild seines eigenen Gesichts handelt. Dadurch lässt sich zumindest im Ansatz erahnen, wie der Mann aussehen dürfte, der die Street-Art neu erfinden möchte.

Street-Art-Künstler Sweza

Street-Art-Künstler Sweza

Vom Künstler zum Star

Die Telekom hat Sweza im Rahmen ihrer Kampagne „Besondere Geschichten“ vorgestellt, in der einzelne Personen beleuchtet werden, die eine besondere Beziehung zu dem Internet und den Neuen Medien besitzen. Während er in der Street-Art-Szene schon seinen Namen hatte, war seine Idee des QRadios und des Graffyards nur wenigen bekannt gewesen, was auch daran liegt, dass man wirklich mit offenen Augen durch die Straßen gehen muss, um die von Sweza verteilten QR-Codes finden zu können.

Durch das Video zur Young Real Story wurde der Künstler aber mit Hilfe der Telekom auch einem größeren Publikum bekannt und so quasi über Nacht zum Star. Sein Video, welches seit Ende Juli bei dem YouTube Kanal von „Telekom erleben”, zu sehen ist, wurde bereits über 1 Million mal angeklickt und seine QR-Werke sind ein großer Hit. Ebenfalls ist die Facebookseite sehr interessant, sowie Twitter und Instagram.

Das liegt unter anderem auch daran, dass Sweza etwas gelungen ist, was bisher noch nicht viele Künstler geschafft haben: Er hat eine Brücke zwischen der „realen“ und der „digitalen“ Welt geschaffen und flüchtigen Kunstwerken auf diese Weise ein neues Zuhause gegeben. Ob seine Idee andere Künstler zu ähnlichen Projekten inspirieren konnte, bleibt abzuwarten, aber feststeht, dass Sweza mit seiner QR-Kunst weitermachen wird, um Street-Art neu zu beleben.

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Dieser Artikel wurde gesponsert von der Telekom.

Das Thema wurde vorgegeben; nicht aber unsere Meinung.

Bildquelle
Bilder stammen alle von der Telekom