Wohnungssuche in Deutschland eine Katastrophe

Großstädte wie Berlin, Hamburg oder München besonders betroffen

Wohnungssuche in München, Hamburg und Berlin Wohnungssuche in München, Hamburg und Berlin

Nicht nur Fachleute beklagen einen Wohnungsnotstand in Großstädten. Auch die Verbraucher bemerken das selbst, wenn sie ein neues Heim suchen. Gesprochen wird in Fachkreisen von der sogenannten Landflucht. Immer mehr junge Leute, Studenten und Familien suchen ihr Glück in einer großen Stadt wie Berlin, Hamburg oder München. Hier treffen viele Bewerber auf eine begrenzte Anzahl von Mietwohnungen. Dies treibt wiederum die Preise für die monatliche Miete in die Höhe. Aus diesem Grund bilden sich in den Städten verstärkt Bezirke, in denen einige Menschen nicht oder besonders gern leben wollen – was in der Regel von den eigenen finanziellen Mitteln abhängt.

Wohnungssuche in München, Hamburg und Berlin

Wohnungssuche in München, Hamburg und Berlin

Das viel diskutierte Modell der Zweiklassengesellschaft entwickelt sich. Spätestens bei der Wohnungssuche werden somit schnell gesellschaftliche Probleme auch für die Verbraucher und Steuerzahler zur eigenen Grenzerfahrung.

Als Stadt mit besonders hohen Mietpreisen rangiert München auf dem ersten Platz beim F+B-Mietspiegelindex aus dem Jahr 2013. Demnach sind die Vergleichsmieten in Deutschland um durchschnittlich 1,3 % seit 2012 angestiegen.



Dieser Trend lässt sich bereits seit einigen Jahren beobachten. Die bayrische Hauptstadt liegt laut München.de etwa 65 % über dem bundesweiten Mietpreis für einen Quadratmeter Wohnraum. Die Hansestadt Hamburg befindet sich auf Platz 15 dieser Aufstellung, in der 30 deutsche Städte berücksichtigt worden sind. Viele Studenten und Liebhaber wollen gern im Stadtkern leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Außerdem erfordern lange und flexible Arbeitszeiten einen möglichst kurzen Anfahrtsweg.

Die Lage in der Bundeshauptstadt

Wohnungssuche in Großstädten

Wohnungssuche in Großstädten

Auch wenn Berlin in dieser Aufstellung nicht auftaucht, lässt sich auch hier dieser Trend erkennen.

Insgesamt ist das Leben in der Bundeshauptstadt zwar günstig, aber auch hier die Schere zwischen sehr günstigen und teuren Mietpreisen erkennen.

Unterhalb des Bundesdurchschnitts liegen die Mieten bei 6,03 Euro pro Quadratmeter im westlichen und 5,70 Euro im westlichen Teil der Stadt. Wie man auf Fachseiten wie Immowelt sehen kann, handelt es sich allerdings nur um einen Mittelwert.

Da Berlin sehr groß ist, kann auch hier die Landflucht beobachtet werden. Außerdem sind einige Stadtteile sehr begehrt, wodurch die Vermieter ihre Mietpreise weitestgehend selbst gestalten können. Luxuswohnraum in diesen Bezirken ist für einige Menschen bezahlbar.

Diese Nachfrage bringt einige Hauseigentümer sogar dazu, ihre Mieter mit Sanierungen und anderen Maßnahmen aus den Wohnungen zu vertreiben, um sie anschließend teurer zu vermieten.

Fazit

Das Leben in Großstädten ist sehr stark nachgefragt. Insgesamt wird es allerdings mit jedem Jahr kostspieliger. Dadurch ziehen immer mehr Personen mit einem reichhaltigen finanziellen Hintergrund in diese Städte. Die Folge ist, dass sich das gesamte Stadtbild auch in beliebten multikulturellen Bezirken verändern wird. Hieraus könnten sich langfristig Probleme ergeben.

Nicht selten kommen auf ein Angebot für Wohnraum in deutschen Großstädten bis zu einhundert Bewerber oder mehr. Außerdem ergeben sich hieraus übrigens die sogenannten Problembezirke. Hier sind die Mieten günstig und Menschen, die von wenig Einkommen oder sozialen Leistungen leben müssen, werden regelrecht zusammengepresst und von der Gesellschaft ausgegrenzt – auch wenn sie unverschuldet in diese Situation geraten. Am Ende leiden hierunter im Alltag gesellschaftliche Ziele und Werte wie Integration, Bildung und viele andere Kompetenzen. Insgesamt sind die Problemstellungen sicherlich selbst politisch gemacht worden – die Folgen allerdings für alle spürbar.

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Quelle:
www.f-und-b.de



Bildquellen
Beitragsbild: © panthermedia.net / Rüdiger Rebmann
Mitte: © panthermedia.net / Toni Anett Kuchinke

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