Wohnungsmarkt in Deutschland | Provisionsfreie Wohnungen sind knapp

Wohnungsmarkt in Deutschland Wohnungsmarkt in Deutschland
Wohnungsmarkt in Deutschland

Wohnungsmarkt in Deutschland

Das Leben in Deutschland wird nicht günstiger und eine Besserung ist nicht in Sicht. Die Lebensmittelpreise steigen weiterhin konstant an.

Für Strom und Heizöl wurde noch nie soviel bezahlt wie heute und der Benzin- und Dieselpreis hat sich in den letzten 4 Jahren um durchschnittliche satte 20 Cent je Liter erhöht.

„Was soll`s?“ wird sich manch einer denken. „Steige ich halt auf die öffentlichen Verkehrsmittel um!“. Eine sinnvolle Sache. Doch auch der Wohnungsmarkt zieht noch immer so kräftig an, dass eine eigene Wohnung schon bald zum Luxusgut werden könnte. Immerhin muss der deutsche Mieter, ausgehend vom Jahr 2000, durchschnittlich 20 % mehr an Miete zahlen. Eine nicht zu unterschätzende Belastung, dabei sieht die Wohnungsmarktsituation in den Großstädten noch viel alarmierender aus.



In München muss aktuell für eine 70 m² durchaus 800 Euro an Kaltmiete eingerechnet werden. Nach oben sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt. In Berlin kann man bei gleicher Quadratmeterzahl dagegen schon wesentlich günstiger leben, jedoch ist hier auch die Lage der Wohnung ausschlaggebend. Bei lediglich 300 Euro Kaltmiete für über 80 m² Wohnraum ist es nur logisch, dass die Örtlichkeiten in der Regel nicht optimal sind.

Wohnungssituation in München

Auf dem Land kann man übrigens sehr günstige Preise inklusiver einer tollen Aussicht erhalten. Doch eines haben mittlerweile fast alle Wohnungen gemeinsam – sie werden von Immobilienmaklern betreut und das kostet!

Provisionsfreie Wohnungen sind knapp

Auf Wohnungssuche im Internet zu gehen wird immer beliebter. Portale, wie die verlinkte Seite Immowelt oder auch der Anbieter von Immobilienscout24 erleben bereits seid Jahren immer höhere Zugriffszahlen.

Grund für die Wohnungssuche im Internet ist oftmals die Zeitersparnis und die höhere Transparenz von Angaben, gegenüber Kleinanzeigen in der Zeitung.

Immerhin spielt schon lange nicht mehr nur die Kaltmiete eine Rolle. Viel interessanter sind die Nebenkosten geworden, ob eine Kaution hinterlegt werden soll und ob zusätzlich noch ein Makler bezahlt werden muss. Gerade Letzteres wird von vielen häufig als Geldverschwendung angesehen, da die Immobilienmakler in vielen Städten nicht besonders gut angesehen sind. Sie gelten als Preistreiber des Wohnungsmarkts und als Mitmenschen, die dem anderen in die Tasche greifen, ohne dafür eine echte Gegenleistung erbringen zu müssen.

Sehr verständlich, dass es solche Meinungen gibt. Bei der erfolgreichen Vermittlung einer Wohnung sind immerhin Provisionen von 2 Nettokaltmieten durchaus zum Standard geworden. Darüber hinaus muss der Mieter in der Regel eine Kautionsleistung hinterlegen, von bis zu 3 Monatsmieten. Möchte man also eine Mietwohnung beziehen, die eine Kaltmiete von 500 Euro im Monat besitzt, sind erstmal 2500 Euro auf den Tisch zu legen. Dann hat man aber noch nicht einen Fuß in die Wohnung gesetzt und auch die erste Monatsmiete ist noch nicht bezahlt.

Immobilienmakler aus der Sicht der Bevölkerung

Schaut man sich das Video an, ist es irgendwie kein Wunder mehr, wenn verstärkt nach provisionsfreien Wohnungen „gegoogelt“ wird. Das ist zurzeit auch die einzige Stellschraube, wo der Mieter noch dran drehen kann.

Kaution, die reguläre Monatsmiete und auch die Nebenkosten sind ja nur sehr begrenzt vermeidbar.

Der Großteil der Wohnungen auf dem Immobilienmarkt, werden mittlerweile ausschließlich von Immobilienmaklern betreut. Der Grund hierfür ist in der Bequemlichkeit der Vermieter zu suchen. Dieser erteilt dem Makler den Auftrag, die Wohnung zu vermieten. Die Kosten für diese Beauftragung muss jedoch der zukünftige Mieter tragen. Eigentlich eine groteske Vorstellung, dass jemand eine Dienstleistung bezahlen muss, obwohl sie oftmals gar nicht gewünscht wird, oder?

Immobilienmakler auf dem NDR


Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Erol Alis

Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Wohnungsmarkt in Deutschland

Wohnungsmarkt in Deutschland

Das Leben in Deutschland wird nicht günstiger und eine Besserung ist nicht in Sicht. Die Lebensmittelpreise steigen weiterhin konstant an.

Für Strom und Heizöl wurde noch nie soviel bezahlt wie heute und der Benzin- und Dieselpreis hat sich in den letzten 4 Jahren um durchschnittliche satte 20 Cent je Liter erhöht.

„Was soll`s?“ wird sich manch einer denken. „Steige ich halt auf die öffentlichen Verkehrsmittel um!“. Eine sinnvolle Sache. Doch auch der Wohnungsmarkt zieht noch immer so kräftig an, dass eine eigene Wohnung schon bald zum Luxusgut werden könnte. Immerhin muss der deutsche Mieter, ausgehend vom Jahr 2000, durchschnittlich 20 % mehr an Miete zahlen. Eine nicht zu unterschätzende Belastung, dabei sieht die Wohnungsmarktsituation in den Großstädten noch viel alarmierender aus.

In München muss aktuell für eine 70 m² durchaus 800 Euro an Kaltmiete eingerechnet werden. Nach oben sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt. In Berlin kann man bei gleicher Quadratmeterzahl dagegen schon wesentlich günstiger leben, jedoch ist hier auch die Lage der Wohnung ausschlaggebend. Bei lediglich 300 Euro Kaltmiete für über 80 m² Wohnraum ist es nur logisch, dass die Örtlichkeiten in der Regel nicht optimal sind.

Wohnungssituation in München

Auf dem Land kann man übrigens sehr günstige Preise inklusiver einer tollen Aussicht erhalten. Doch eines haben mittlerweile fast alle Wohnungen gemeinsam – sie werden von Immobilienmaklern betreut und das kostet!

Provisionsfreie Wohnungen sind knapp

Auf Wohnungssuche im Internet zu gehen wird immer beliebter. Portale, wie die verlinkte Seite Immowelt oder auch der Anbieter von Immobilienscout24 erleben bereits seid Jahren immer höhere Zugriffszahlen.

Grund für die Wohnungssuche im Internet ist oftmals die Zeitersparnis und die höhere Transparenz von Angaben, gegenüber Kleinanzeigen in der Zeitung.

Immerhin spielt schon lange nicht mehr nur die Kaltmiete eine Rolle. Viel interessanter sind die Nebenkosten geworden, ob eine Kaution hinterlegt werden soll und ob zusätzlich noch ein Makler bezahlt werden muss. Gerade Letzteres wird von vielen häufig als Geldverschwendung angesehen, da die Immobilienmakler in vielen Städten nicht besonders gut angesehen sind. Sie gelten als Preistreiber des Wohnungsmarkts und als Mitmenschen, die dem anderen in die Tasche greifen, ohne dafür eine echte Gegenleistung erbringen zu müssen.

Sehr verständlich, dass es solche Meinungen gibt. Bei der erfolgreichen Vermittlung einer Wohnung sind immerhin Provisionen von 2 Nettokaltmieten durchaus zum Standard geworden. Darüber hinaus muss der Mieter in der Regel eine Kautionsleistung hinterlegen, von bis zu 3 Monatsmieten. Möchte man also eine Mietwohnung beziehen, die eine Kaltmiete von 500 Euro im Monat besitzt, sind erstmal 2500 Euro auf den Tisch zu legen. Dann hat man aber noch nicht einen Fuß in die Wohnung gesetzt und auch die erste Monatsmiete ist noch nicht bezahlt.

Immobilienmakler aus der Sicht der Bevölkerung

Schaut man sich das Video an, ist es irgendwie kein Wunder mehr, wenn verstärkt nach provisionsfreien Wohnungen „gegoogelt“ wird. Das ist zurzeit auch die einzige Stellschraube, wo der Mieter noch dran drehen kann.

Kaution, die reguläre Monatsmiete und auch die Nebenkosten sind ja nur sehr begrenzt vermeidbar.

Der Großteil der Wohnungen auf dem Immobilienmarkt, werden mittlerweile ausschließlich von Immobilienmaklern betreut. Der Grund hierfür ist in der Bequemlichkeit der Vermieter zu suchen. Dieser erteilt dem Makler den Auftrag, die Wohnung zu vermieten. Die Kosten für diese Beauftragung muss jedoch der zukünftige Mieter tragen. Eigentlich eine groteske Vorstellung, dass jemand eine Dienstleistung bezahlen muss, obwohl sie oftmals gar nicht gewünscht wird, oder?

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Artikelbild: ©panthermedia.net Erol Alis



Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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