Wie man sich bei einem Verkehrsstau verhalten soll

Staus auf der Autobahn gekonnt vermeiden

Stau

Laut einer Studie verbringt jeder Deutsche pro Jahr im Schnitt 36 Stunden im Stau. Die meiste Zeit im Stau verbringen die Stuttgarter, die rund 58 Stunden dafür opfern müssen, dicht gefolgt von Hamburg und Köln mit jeweils 57 und 55 Stunden. Spitzenreiter in Europa sind Mailand oder Paris, wo man rund 70 Stunden im Stau stehen muss.

Wie ein Stau entsteht

Die Gründe für einen Verkehrsstau sind unterschiedlich. Schon ein leichtes Abbremsen auf der Autobahn kann einen Stau begünstigen. Bei einem plötzlichen Bremsmanöver entstehen Kettenreaktionen, in deren Folge der folgende Autofahrer etwas stärker bremsen muss. Im Endeffekt kommt es zu völligem Stillstand.

Es kommt davon, dass ständiges Wiederanfahren mehr Zeitverlust bedeutet als das Bremsen selbst. Unfälle auf der Autobahn führen oft zu Staus, wenn vorbeikommende Autofahrer zu Gaffern werden und den Verkehr dadurch immer mehr verlangsamen.



Eine Rettungsgasse freilassen

Ist man in einem Stau stecken geblieben, sollte man auf jedem Fall daran denken, dass die Polizei- und Rettungsfahrzeuge eine möglichst freie Fahrt zu Unfallstelle haben müssen. Die Bildung einer Rettungsgasse ist das A und O und kann Leben retten. Die Gasse sollte in der Mitte zwischen den zwei Spuren gemacht werden, bei dreispuriger Autobahn bleibt dann der mittlere Fahrstreifen frei.

Reißverschlussverfahren sollte vor Baustellen und Fahrbahnverengungen unbedingt eingehalten werden, um einen fließenden Verkehr zu ermöglichen. Die Spur sollte am besten am Ende der Verengung gewechselt werden.

Sicher ist sicher: Die Ausstattung für den Ernstfall

Bei längeren Strecken ist die Gefahr größer, dass wir in einen Stau geraten. Deswegen sollte man vorsichtshalber genügend Proviant mit am Bord haben, vor allem wenn Kinder unterwegs sind. Ein Stau verbunden mit einem Stop and Go kann mitunter stundenlang dauern, eine Notversorgung ist deshalb Pflicht. Es können zum Beispiel Bananen oder Äpfel sein, die sich hervorragend als Snack zwischendurch eignen.

Außerdem braucht man noch etwas zu trinken, wie Wasser oder Säfte, die mitgeführt werden sollen. Belegte Brote sind schwer haltbar und sollten vor allem bei Hitze in einer Kühlbox transportiert werden. Darüber hinaus sollten Sie Müllbeutel mitnehmen, um die Reste und Abfall sicher zu verstauen. Zu einer Grundausstattung gehören ebenso Kekse oder Pfefferminzbonbons, die man über längere Zeit im Handschuhfach aufbewahren kann.



Wasser am besten in Plastikflaschen transportieren, da diese weniger wiegen und nicht so viel Platz beanspruchen. Damit die Kinder sich nicht langweilen, nehmen Sie ein paar Spiele oder ein MP3-Player mit.

Bei Staubildung: Rettungsgasse


Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Tatjana Balzer

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