Wer wird Millionär?

Geldregen Geldregen
Geldregen

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Doku-Soaps, Quizsendungen oder auch große Blockbuster findet man in dem deutschen Fernsehprogramm wie Sand am Meer.

Doch ähnlich wie beim Essen, bei der Musik und bei der Kleidung unterscheiden sich auch in Bezug auf das Fernsehprogramm die vielen verschiedenen Geschmäcker. Ein Programm zu finden, welches von allen Zuschauern gern gesehen wird, fällt somit oftmals schwer.

Eine Sendung, die allerdings durchweg von nahezu allen Personen sämtlicher Alters- und Gesellschaftsklassen gern gesehen wird, stellt die Ratesendung „Wer wird Millionär?“ dar. Denn das Konzept aus Allgemein-, Fach- und Expertenwissen gemischt mit einer regen Publikumsbeteiligung und einem sympathischen Moderator spricht sowohl das Vorschulkind als auch den Teenager, die Hausfrau, den Geschäftsmann und den Rentner an.



Geschichte von Wer wird Millionär

Seit rund 13 Jahren (1999) flimmert die allseits bekannte Quizsendung Wer Wird Millionär bereits über die Bildschirme zahlreicher deutscher Fernsehschirme. Rekordeinschaltquoten konnten jedoch erst im Jahre 2011 verzeichnet werden:

Mit einem Marktanteil von rund 17 Prozent (circa 7 Millionen Zuschauer) galt die Serie zu dieser Zeit als eine der meist gesehenen TV-Shows. Seit dem Beginn der Aufzeichnung moderierte übrigens lediglich Günther Jauch die Sendung.

Ob ein Fortbestehen der Show ohne dem charismatischen Sympathieträger überhaupt eine Chance hätte, wird deshalb von vielen Zuschauern und PR-Experten stark bezweifelt. Günther Jauch konnte sich im Laufe der Zeit nämlich zum regelrechten Lieblings-Quizmaster des deutschen Fernsehens entpuppen – einen ebenbürtigen Ersatz zu finden, dürfte alles andere als einfach werden.

Mittlerweile wurde an dem Format der Sendung übrigens immer weiter gefeilt, sodass es bezüglich des Layouts und der Sonderregeln bereits sechs verschiedene Auflagen gibt. Die aktuellste Version stammt aus dem Jahre 2012 und bringt als große Erneuerung einen Spezial-Publikumsjoker mit sich. Doch ihrem erfolgreichen Quizprinzip blieb die Show stets treu – so konnte im Laufe der Sendergeschichte eine Gewinnsumme von rund 75 Millionen Euro an die Kandidaten ausgeteilt werden! Derzeit wird die Sendung übrigens stets montag- und freitagabends ausgestrahlt. In ihren Anfängen war die Show zudem im Sonntagvorabendprogramm vertreten.

Spielprinzip und Regelwerk

Die größte Hürde, auf den begehrten Stuhl bei Wer Wird Millionär zu gelangen, stellt mit Sicherheit die Auswahlprozedur dar. So haben sich schon manche Kandidaten jahrzehntelang beworben, bis sie sich endlich die Chance auf das Studio hatten.

Hinzu kommt außerdem noch eine kleine Publikumsrunde, in der zunächst fünf Kandidaten gegeneinander antreten und eine Einstiegsfrage besonders schnell beantworten müssen.

Unterstützung gibt es für den Kandidaten in Form des 50:50-, Telefon- und Publikumsjokers. Eine Absicherung findet der Spieler bei der klassischen Spielvariante bei 500 und 16.000 Euro. Wird die „Risikovariante“ gewählt, entfällt jedoch die zweite Sicherheitsstufe – im Gegenzug darf der Kandidat allerdings noch einen zusätzlichen Publikumsjoker benutzen.

Innerhalb der letzten 13 Jahre gab es übrigens ganze 22 Kandidaten, die gänzlich ohne Gewinn den Stuhl räumen mussten, da noch nicht einmal die erste Sicherheitsstufe überschritten werden konnte. Übrigens: Jeder Kandidat darf sich nur ein einziges Mal an den Fragen versuchen – an der Publikumsrunde darf wiederum beliebig oft teilgenommen werden.

Sondersendungen und weitere Produktionen

Eine Sondersendung mit Tradition stellt das jährlich stattfindende Prominenten-Special dar. Hier treten bekannte Gesichter aus Film und Fernsehen gegen den Mann mit den Tausend Fragen auf, spielen jedoch einzig und allein aus wohltätigen Gründen.

Weitere bekannte Sonderformate gab es bereits in den Formen eines Blind-Date-, eines Familien- und eines 2-Chance-Specials. Im vergangenen Jahr durften Endemol (der Produzent) und RTL außerdem eine ganz besondere Jubiläumssendung feiern:

und zwar die 1.000 Wer Wird Millionär Sendung! Neben den Sendungen an sich gibt es übrigens schon zahlreiche Spiele für den PC und andere Spielkonsolen zu finden. Im Internet lässt sich zudem jede Show kostenlos als Wiederholung ansehen. Und auch auf den Duden konnte die Sendung mittlerweile Einfluss nehmen! So erhielten mittlerweile alle Jokerarten einen Eintrag in der Grammatiklektüre. Auszeichnungen für die Sendung gab es zudem in Form zweier Deutscher Fernsehpreise und eines Bambis.



Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Thomas Firsching

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