Wassersparen nicht nötig, aber empfehlenswert!

Wassersparen sinnvoll Wassersparen sinnvoll
Wassersparen sinnvoll

Wassersparen sinnvoll

Trinkwasser ist neben Öl und Strom die wichtigste Ressource, die wir als Menschen besitzen können. Umso unverständlicher ist es da, wie verschwenderisch zum Teil damit umgegangen wird.

Immerhin verbrauchen die Deutschen pro Kopf am Tag ca. 127 Liter Wasser, wobei jedoch gerade einmal nur ca. 3 L für Trinken und Kochen genutzt wird. Wesentlich mehr wird eher als Brauchwasser verwendet, wie zum Beispiel für die Toilettenspülung oder zum Wäschewaschen.

Und obwohl es in Mitteleuropa keinerlei Versorgungsprobleme mit frischem Trinkwasser gibt, sollte dennoch rücksichtsvoll damit umgegangen werden. Zwar behaupten die Kritiker vom Wassersparen, dass durch den reduzierten Verbrauch die öffentlichen Versorgungssysteme und Rohrleitungen aufwendiger gewartet werden müssten, doch dürfte sich dies dennoch rechnen. Auch wenn sich die Fixkosten der Wasserversorger stetig erhöhen.



Vielleicht nur Zukunftsmusik, doch wurden auch schon Pläne angestellt, wie man den Überfluss an Trinkwasser in Deutschland besser nutzen könnte. Großbritannien hat im Gegensatz zu vielen anderen Ländern fast jedes Jahr das Problem, dass Trinkwasser fehlt. Um die regelmäßig aufkommenden Knappheiten zu mindern oder gleich ganz auszuschließen, könnten Pipelines von Deutschland aus nach England gebaut werden. Ähnlich wie für Gas- und Öllieferungen.

In Zukunft deutsches Wasser im Ausland?

Doch momentan scheint dies noch zu teuer zu sein und so bleibt abzuwarten, wie sich die Thematik rund um das Trinkwasser entwickeln wird. Eins ist aber sicher. Wassersparen lohnt sich auch in Deutschland und wer einige Tipps beachtet, wird die Brieftasche kräftig entlasten können.

Technik zum Wassersparen

Möchte man seine Finanzen optimieren und somit mehr Geld für andere Dinge ausgeben können, darf man nicht nur auf die Einnahmenseite schauen. Auch auf der Ausgabenseite lässt sich oft durch bereits kleine Änderungen kräftig sparen.

So ist es auch beim Wasserverbrauch und den Kosten für das Trinkwasser. Genauer gesagt bei den Gebühren für das Abwasser, da hier die höchsten Kosten fällig werden.

Um diese zu umgehen, gibt es zwar auch so „interessante“ Ratschläge wie „Nur nach jedem zweiten Mal auf Toilette gehen spülen“, doch sollte man es nicht übertreiben. Es gibt auch angenehmere Arten und Möglichkeiten, der Natur etwas Gutes zutun. Die einfachste Art sicherzustellen, kein unnötiges Geld auszugeben, liegt in der Wartung der bereits vorhandenen Technik.

Dazu gehört, dass die Wasserhähne in der Wohnung nicht tropfen, die Toilettenspülung nicht nachläuft und dass Geräte wie die Waschmaschine regelmäßig auf Ihre Funktion hin überprüft werden. Allein ein einziger tropfender Wasserhahn, kann einen Mehrverbrauch im Jahr von bis zu 2000 Liter verursachen. Eine ganze Menge also, was mit etwas Aufmerksamkeit leicht zu verhindern ist.

Regenwasser nutzen

Regenwasser nutzen

Als Hausbesitzer lässt sich übrigens am effektivsten Wasser einsparen, wenn man sogenannte Regenwasserbrauchsysteme installiert und nutzt. Diese setzen sich in der Regel aus einem Hauswasserwerk, einer Pumpe, sowie einem Regenwassersammelbehälter*zusammen.

Oftmals werden solche Anlagen speziell für die Hauptverbraucher im Haus eingesetzt. Also für die Toilette, Waschmaschine und im Zweifel auch zum Duschen. Der positive Nebeneffekt dabei ist die Tatsache, dass das Regenwasser viel weniger an Kalk mit sich bringt und somit auch die Anlagen länger kalkfrei bleiben können.

Wer dagegen in einer Mietwohnung lebt, muss mehr auf die eigenen Gewohnheiten setzen und kann dafür auch kleine Helferlein kaufen. Beispielsweise öfters mal eher duschen als baden gehen. Allein dies kann jedes mal bis zu 150 L Wasser sparen. Oder auch einen Sparduschkopf installieren, dies kann ein Duschen mit weniger als 25 Liter ermöglichen. Auch beim Zähneputzen kann gespart werden.

Nutzt man ein Zahnputzglas, anstatt den Mund direkt unter dem Wasserstrahl auszuspülen, sind nochmal bis zu 10 Liter Ersparnis möglich. Doch Einsparen heißt nicht auch immer, auch direkt mit Kompromissen leben zu müssen. In der Küche ist oftmals das Geschirrspülen ein leidiges Thema in der Familie. Kauft man dafür ein Geschirrspüler, hat man einen Streitpunkt weniger in der Familie und man wird zudem auch eine Menge Wasser sparen können.

Gutes Infovideo zum Thema “Wassersparen”. Schon sehr deutsch – irgendwie. 😉


Weitere Informationen sind auf der Webseite vom Ministerium der Finanzen einzusehen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net nick jene
Mitte-Links: ©panthermedia.net yogesh more

Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Trinkwasser ist neben Öl und Strom die wichtigste Ressource, die wir als Menschen besitzen können. Umso unverständlicher ist es da, wie verschwenderisch zum Teil damit umgegangen wird.

Immerhin verbrauchen die Deutschen pro Kopf am Tag ca. 127 Liter Wasser, wobei jedoch gerade einmal nur ca. 3 L für Trinken und Kochen genutzt wird. Wesentlich mehr wird eher als Brauchwasser verwendet, wie zum Beispiel für die Toilettenspülung oder zum Wäschewaschen.

Und obwohl es in Mitteleuropa keinerlei Versorgungsprobleme mit frischem Trinkwasser gibt, sollte dennoch rücksichtsvoll damit umgegangen werden. Zwar behaupten die Kritiker vom Wassersparen, dass durch den reduzierten Verbrauch die öffentlichen Versorgungssysteme und Rohrleitungen aufwendiger gewartet werden müssten, doch dürfte sich dies dennoch rechnen. Auch wenn sich die Fixkosten der Wasserversorger stetig erhöhen.

Vielleicht nur Zukunftsmusik, doch wurden auch schon Pläne angestellt, wie man den Überfluss an Trinkwasser in Deutschland besser nutzen könnte. Großbritannien hat im Gegensatz zu vielen anderen Ländern fast jedes Jahr das Problem, dass Trinkwasser fehlt. Um die regelmäßig aufkommenden Knappheiten zu mindern oder gleich ganz auszuschließen, könnten Pipelines von Deutschland aus nach England gebaut werden. Ähnlich wie für Gas- und Öllieferungen.

In Zukunft deutsches Wasser im Ausland?

Doch momentan scheint dies noch zu teuer zu sein und so bleibt abzuwarten, wie sich die Thematik rund um das Trinkwasser entwickeln wird. Eins ist aber sicher. Wassersparen lohnt sich auch in Deutschland und wer einige Tipps beachtet, wird die Brieftasche kräftig entlasten können.

Technik zum Wassersparen

Möchte man seine Finanzen optimieren und somit mehr Geld für andere Dinge ausgeben können, darf man nicht nur auf die Einnahmenseite schauen. Auch auf der Ausgabenseite lässt sich oft durch bereits kleine Änderungen kräftig sparen.

So ist es auch beim Wasserverbrauch und den Kosten für das Trinkwasser. Genauer gesagt bei den Gebühren für das Abwasser, da hier die höchsten Kosten fällig werden.

Um diese zu umgehen, gibt es zwar auch so „interessante“ Ratschläge wie „Nur nach jedem zweiten Mal auf Toilette gehen spülen“, doch sollte man es nicht übertreiben. Es gibt auch angenehmere Arten und Möglichkeiten, der Natur etwas Gutes zutun. Die einfachste Art sicherzustellen, kein unnötiges Geld auszugeben, liegt in der Wartung der bereits vorhandenen Technik.

Dazu gehört, dass die Wasserhähne in der Wohnung nicht tropfen, die Toilettenspülung nicht nachläuft und dass Geräte wie die Waschmaschine regelmäßig auf Ihre Funktion hin überprüft werden. Allein ein einziger tropfender Wasserhahn, kann einen Mehrverbrauch im Jahr von bis zu 2000 Liter verursachen. Eine ganze Menge also, was mit etwas Aufmerksamkeit leicht zu verhindern ist.

Regenwasser nutzen

Regenwasser nutzen

Als Hausbesitzer lässt sich übrigens am effektivsten Wasser einsparen, wenn man sogenannte Regenwasserbrauchsysteme installiert und nutzt. Diese setzen sich in der Regel aus einem Hauswasserwerk, einer Pumpe, sowie einem Regenwassersammelbehälter*zusammen.

Oftmals werden solche Anlagen speziell für die Hauptverbraucher im Haus eingesetzt. Also für die Toilette, Waschmaschine und im Zweifel auch zum Duschen. Der positive Nebeneffekt dabei ist die Tatsache, dass das Regenwasser viel weniger an Kalk mit sich bringt und somit auch die Anlagen länger kalkfrei bleiben können.

Wer dagegen in einer Mietwohnung lebt, muss mehr auf die eigenen Gewohnheiten setzen und kann dafür auch kleine Helferlein kaufen. Beispielsweise öfters mal eher duschen als baden gehen. Allein dies kann jedes mal bis zu 150 L Wasser sparen. Oder auch einen Sparduschkopf installieren, dies kann ein Duschen mit weniger als 25 Liter ermöglichen. Auch beim Zähneputzen kann gespart werden.

Nutzt man ein Zahnputzglas, anstatt den Mund direkt unter dem Wasserstrahl auszuspülen, sind nochmal bis zu 10 Liter Ersparnis möglich. Doch Einsparen heißt nicht auch immer, auch direkt mit Kompromissen leben zu müssen. In der Küche ist oftmals das Geschirrspülen ein leidiges Thema in der Familie. Kauft man dafür ein Geschirrspüler, hat man einen Streitpunkt weniger in der Familie und man wird zudem auch eine Menge Wasser sparen können.

Gutes Infovideo zum Thema “Wassersparen”. Schon sehr deutsch – irgendwie. 😉


Weitere Informationen sind auf der Webseite vom Ministerium der Finanzen einzusehen.

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