Warum sich Europa JETZT von den USA lösen müsste

USA-Sicherheit

Schenken wir Clemens Wergin  – US-Korrespondent – zu den aktuellen Aussagen des Krisenmanagements Glauben, sind die Vereinigten Staaten von Amerika Europa in punkto strategischer Planung voraus. Gerade durchdachte Entscheidungen in den Krisenjahren haben die USA zu einer Supermacht wachsen lassen. Im Hinblick auf die Sicherheit offenbarten die Enthüllungen der vergangenen Jahre eklatante Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Sicherheit Ihrer Daten; insbesondere in der Softwarebranche.

Was steckt hinter der US-amerikanischen Großmacht?

Sicherlich haben sich nicht Wenige dabei ertappt, wie angesichts des Dollar-Abstiegs im Zuge der Weltwirtschaftskrise die chinesische Großmacht Stück für Stück an Obama vorbeizog und die eigene Schadenfreude wuchs. Mit der persönlichen Schadenfreude ist vielmehr ein Entzücken verbunden, das auf die wage Ahnung und ein Ende der Macht der USA abzielte. Sechs Jahre danach folgt jedoch eine beeindruckende Wachstumsphase und ein fünfprozentiger Anstieg im Jahr – der Dollarkurs hatte sich mittlerweile wieder erholt.

China  musste hingegen eine leicht hinkende Konjunktur feststellen. Wir scheinen uns in einer immer währenden Depression festzuhalten und kommen angesichts jedweder Veränderung ins Wanken. Werfen wir nur einen Blick auf die aktuelle Neuwahlen und Bewegungen in Griechenland. Ein Abstieg Europas und ein Erstarken der US-Macht sind einzig und allein auf politisch strategische Planungen zurückzuführen. Wirtschaftlich Zustände folgen einzig und allein menschlichen Entscheidungen. Amerikas Erfolg ist zugleich mit einer effektiveren, strategischen Planung zu begründen.

Gefahr für die europäische Sicherheit

Anlässlich der Ukrainekrise ging es vor einiger Zeit um elementare, europäische Sicherheitsfragen, die wiederum landesweit für politisches Aufsehen sorgten. Es ergeben sich kontroverse Diskussionen, die im zunehmenden Maße die Internetsicherheit der NSA hinterfragt. So galt die NSA zwar über viele Jahre als Vertreter einer sicheren Infrastruktur in der Technologiebranche, doch haben die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden ein ganz anderes Bild projiziert. Heute gehen wir davon aus, dass die NSA die Sicherheit im Netz gefährdet.



Seit vielen Jahren sind NSA-Mitarbeiter an der Entwicklung einer sicheren IT-Infrastruktur beteiligt; ihr Ansehen galt bisher als gesichert. Google holte sich bei den NSA-Experten vor drei Jahren Rat, als diese von Hackern aus China angegriffen wurden. Auch renommierte Konferenzen der Sicherheit – wie zum Beispiel des Black Hat – engagierten NSA Mitarbeiter als Redner und Referenten.

NSA

Mediale Enthüllungen bringen das NSA Schiff ins Wanken

Mit den ersten, medialen Enthüllungen – zum Beispiel der Washington Post – wurde bekannt, dass die NSA die Sicherheitslücken für eigene Angriffe auf Computersysteme erwarb. Die Investitionen werden heute auf rund 25 Millionen $ geschätzt.  Auf diese Weise stattet sich die NSA mit einem Interessen- und Informationsvorsprung aus und bietet dem Geheimdienst die Möglichkeit, diese für Angriffe auf Betriebssysteme zu nutzen. Unwiderruflich entsteht ein Widerspruch zwischen dem Interesse an Sicherheit oder dem erfolgreicher Cyberangriffe.

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NSA Strategien zur Enthüllung der Verschlüsselungsstandards

Mit dem Ende des Jahres 2014 soll die NSA globale Infrastruktur mit so genannten Schläferprogrammen infiziert haben. Diese NSA Trojaner sind im Haushaltsplan der NSA vorgesehen. Selbstverständlich lässt sich nicht feststellen, auf welche Programme und Systeme diese Aktion genau abzielte. Es geht der NSA vielmehr um eine gezielte Überwachung. Systeme werden ohne einen bestimmten Grund unsicher. Überdies investiert die amerikanische Regierung  jährlich allein 11 Milliarden Dollar in das Hacken von Verschlüsselungsstandards. Forscher bezeichnen den Moment, in dem die elementaren Verschlüsselungsstandards gelesen werden als Cryptopocalypse.

Fazit

Die europäische Sicherheit steht auf dem Spiel. Gerade die Ereignisse und gezielten Entschlüsselungsinvestitionen der Vereinigten Staaten von Amerika und der NSA haben zur allgemeinen Beunruhigung beigetragen. Clemens Weigel verweist in diesem Zusammenhang auf die immerwährende stagnierende Krise Europas und auf die effektivere Entscheidungsfindung der USA in den vergangenen Jahren. Es ist an der Zeit, dieser zunehmenden Übermacht und dem europäischen Kontrollverlust ein Ende zu setzen, und den Fokus auf eigene Betriebssysteme und IT Lösungen zu legen.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136219117/Warum-die-USA-uns-Europaeern-immer-voraus-sind.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/cyber-angriffe-so-gefaehrdet-die-nsa-die-internet-sicherheit-a-919759.html



Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Rainer Junker
Bild in der Artikelmitte: © panthermedia.net / Gottfried Stampfl Jun

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