Wahlkampf USA 2012 | Ein Volk muss entscheiden

Obama - Romney Obama - Romney
Obama - Romney

Obama – Romney

In den USA heißt es wieder: Republikaner vs. Demokraten. Die Debatte, wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird, geht also weiter.

Vor Kurzem traten die beiden Konkurrenten Barack Obama und Mitt Romney wieder in einer TV-Sendung auf, um sich in einem Wort-Duell einander zustellen.

Für viele war sofort klar – Obama punktete bei den Zuschauern mit seiner Wortgewandtheit. Doch wer das Rennen macht, entscheidet letztendlich das Volk. Um so viele Stimmen wie möglich für sich zu gewinnen, sind mehrere Faktoren ausschlaggebend.



Das Duell – Romney gegen Obama: Endspurt um das Weiße Haus – ZDF Dokumentation 2012

Das Ergebnis bleibt spannend

Amerika ist an sich in zwei Teile geteilt. Die konservativen Republikaner, vertreten von Romney, kämpfen gegen die eher weltoffenen Demokraten, vertreten von Obama. Viele Themen bleiben im Wahlkampf gleich.

Es geht um Steuern, Abtreibung, die Ehe von Homosexuellen, Waffen, Kriege, den Klimawandel und so weiter. Eigentlich nichts Neues im Lande Amerika.

Doch da die Enttäuschung über Obamas vierjähriger Amtszeit bei vielen Amerikanern groß ist, setzten die Republikaner darauf, durch Romney eine gute Chance zu haben, das mächtigste Land der Welt regieren zu dürfen. Doch nach dem TV-Duell war die Hoffnung eigentlich nicht mehr so groß – Zumindest nicht für Romney-Fans.

Laut einer Umfrage waren 46% der Befragten eher für Obama. Die Umfrage der CBS-News hatte sogar heftigere Ergebnisse. 53% stimmten für Obama und nur 23% für Romney. In der ersten Umfrage machte zwar Romney zwar das Rennen, doch im TV-Duell konnte Obama mit seiner Schlagfertigkeit punkten und den Rückstand wieder deutlich aufholen. Jetzt kommt es aber auf die sogenannten Swing States an. Diese neun Staaten schwanken fast naturgemäß noch zwischen den Republikanern und den Demokraten. Es ist also noch alles offen am 6.November 2012.

Außenpolitik im US-Wahlkampf | Journal Reporter

Obama vs. Romney

Obwohl die Umfragen für den aktuellen Präsidenten gut verliefen, hat das noch lange nichts zu bedeuten. Aus Erfahrung weiß man, dass solch ein Ergebnis lediglich eine Vorahnung sein kann, die nicht unbedingt eintreffen muss.

Besonders die Syrien-Debatte und der Streit mit den Atomwaffen im Iran, ist für Obama eine schwere Last auf den Schultern.

Die Republikaner werfen ihm vor, zu wenig Führung zu übernehmen und keine Lösungen angeboten zu haben. Ein riesiger Pluspunkt ist jedoch der Tod von Osama bin Laden, für den sich selbst der Gegner bei „noch Mr. President“ bedankte. Wie immer stellen sich übrigens auch die Promis im Wahlkampf 2012 auf die Seite ihrer Lieblingsparteien. Diese haben einen große Einfluss auf die Wahl. Ob Clooney, Chuck Norris, Clint Eastwood oder Beyoncé – alle mischen mit.

Und obwohl Obama zunächst nicht der beliebtere Kandidat war, sorgte er wieder für Jubel mit seinem Wortspiel über Romnesie. Die ganze Wahl ist ein hin und her gehendes Spiel und das Ende bleibt offen. Am 6.November wird wohl wieder die ganze Welt nach Washington gucken und gespannt warten, wie es nun mit der Zukunft um Amerika weitergehen wird. Denn die Entscheidung bedeutet ebenfalls eine Entscheidung für die ganze Welt. Es wird schließlich ebenfalls über die Zukunft von Syrien, den Iran und über den Umgang mit der Weltmacht China entschieden. So bleibt das Ende der Wahl wohl noch spannend.

Wird der US-Wahlkampf jetzt spannender?


Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!



Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net glen jones

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