Vogelfutter selbst herstellen

Ich bin immer etwas unsicher darüber gewesen, ab wann man zum Winter hin anfangen soll, die Vögel draußen zu füttern. In mancher Literatur wird empfohlen, erst damit zu beginnen, wenn es richtig kalt und frostig ist, damit die Vögel nicht verweichlichen und verlernen sich selbst Futter zu suchen.

Einige Autoren empfehlen schlicht, generell im Dezember damit zu beginnen. Auf einer Vogelfuttertüte las ich, dass man ruhig das ganze Jahr füttern solle. Welcher Sinn dahinter steckt, ist mir schon klar, denn die Hersteller haben ja ganz klar ein Saisongeschäft. Ständig zu Füttern ist mir aber zu teuer. Und ich glaube, im Frühling und Sommer gibt es reichlich Nahrung für die Piepmätze.

Die Auswahl des Futters ist auch nicht so leicht. Einige Vögel fressen ja eher Kerne und einige Fettfutter. Wenn man Mischungen kauft, die beides beinhalten, kann man das Pech haben, dass sehr viele kleine harte Körner übrigbleiben. Das ist mir schon passiert. Da ich  ca. einen 1 Kg  Beutel in drei Tagen verfüttere, hatte ich ziemlich schnell große Mengen dieser Körner auf dem Fensterbrett und im Vogelhäuschen, die ich dann weggetan habe. Seitdem mache ich die Mischung selbst. Ich benutze einen 5 Liter Eimer und mische darin  1000g kernige Haferflocken, 150g ganze Haselnusskerne, 150g Rosinen, 200g Sonnenblumenkerne (günstig bei DM zu kaufen) und 1/3 Tüte Kokosflocken. Dann erhitze ich einen halben Block Pflanzenfett, bis er flüssig ist, gieße das darüber und rühre es gut unter.  

Dazu hänge ich noch Meisenknödel auf. In diesem Jahr ist mir die Entscheidung über den Beginn der Fütterung abgenommen worden. Anfang November suchten nämlich schon die ersten Meisen im Vogelhäuschen nach Nahrung. Inzwischen hat es sich wohl herumgesprochen, dass es hier wieder Leckeres gibt. Denn es kommen schon Hauben-, Schwanz-, Sumpf-, Kohl- und Blaumeisen. Später werden sich hoffentlich auch die Eichelhäher, Spatzen, Kleiber, Gimpel und Buchfinken wieder einfinden, die seit mehreren Jahren kommen.

Die Vögel vor dem Fenster beim Fressen zu beobachten ist oft schöner als Fernsehen oder Kino. Auch Besucher sind davon immer sehr angetan.

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Ich bin immer etwas unsicher darüber gewesen, ab wann man zum Winter hin anfangen soll, die Vögel draußen zu füttern. In mancher Literatur wird empfohlen, erst damit zu beginnen, wenn es richtig kalt und frostig ist, damit die Vögel nicht verweichlichen und verlernen sich selbst Futter zu suchen.

Einige Autoren empfehlen schlicht, generell im Dezember damit zu beginnen. Auf einer Vogelfuttertüte las ich, dass man ruhig das ganze Jahr füttern solle. Welcher Sinn dahinter steckt, ist mir schon klar, denn die Hersteller haben ja ganz klar ein Saisongeschäft. Ständig zu Füttern ist mir aber zu teuer. Und ich glaube, im Frühling und Sommer gibt es reichlich Nahrung für die Piepmätze.





Die Auswahl des Futters ist auch nicht so leicht. Einige Vögel fressen ja eher Kerne und einige Fettfutter. Wenn man Mischungen kauft, die beides beinhalten, kann man das Pech haben, dass sehr viele kleine harte Körner übrigbleiben. Das ist mir schon passiert. Da ich  ca. einen 1 Kg  Beutel in drei Tagen verfüttere, hatte ich ziemlich schnell große Mengen dieser Körner auf dem Fensterbrett und im Vogelhäuschen, die ich dann weggetan habe. Seitdem mache ich die Mischung selbst. Ich benutze einen 5 Liter Eimer und mische darin  1000g kernige Haferflocken, 150g ganze Haselnusskerne, 150g Rosinen, 200g Sonnenblumenkerne (günstig bei DM zu kaufen) und 1/3 Tüte Kokosflocken. Dann erhitze ich einen halben Block Pflanzenfett, bis er flüssig ist, gieße das darüber und rühre es gut unter.  

Dazu hänge ich noch Meisenknödel auf. In diesem Jahr ist mir die Entscheidung über den Beginn der Fütterung abgenommen worden. Anfang November suchten nämlich schon die ersten Meisen im Vogelhäuschen nach Nahrung. Inzwischen hat es sich wohl herumgesprochen, dass es hier wieder Leckeres gibt. Denn es kommen schon Hauben-, Schwanz-, Sumpf-, Kohl- und Blaumeisen. Später werden sich hoffentlich auch die Eichelhäher, Spatzen, Kleiber, Gimpel und Buchfinken wieder einfinden, die seit mehreren Jahren kommen.

Die Vögel vor dem Fenster beim Fressen zu beobachten ist oft schöner als Fernsehen oder Kino. Auch Besucher sind davon immer sehr angetan.

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