Verderben Geschmacksverstärker gesundes Essen?

Geschmacksverstärker im Essen | © panthermedia.net / seagamess Geschmacksverstärker im Essen | © panthermedia.net / seagamess

Gerade in einer Zeit, in der man an jeder Straßenecke etwas zu Essen bekommt, verschwindet so langsam das Wissen und Know-How des Kochens. Und wenn dann doch gekocht wird, greifen die meisten zu Fertiggerichten. Tütenprodukte also und somit auch zu Geschmacksverstärkern; dass diese Entwicklung einen schlechten Einfluss auf den menschlichen Körper hat, wurde inzwischen sogar schon bewiesen. Der hohe Konsum von Glutamaten und anderen Geschmacksverstärkern schädigt auf lange Sicht den Körper. Verderben Geschmacksverstärker also gesundes Essen?

Geschmacksverstärker im Essen

Nicht selten kommt es bei zuviel an Geschmacksverstärkern sogar zu einer allergischen Reaktion, was sich dann in Kopfschmerzen, einem Schwindelgefühl oder auch Taubheitsgefühle im Nacken äußern kann. Viel mehr leiden jedoch häufiger an Übelkeit, nachdem ein Gericht verzehrt wurde, in dem Geschmacksverstärker verwendet wurden.

Aber nicht nur das ist das Gefährliche an diesen Substanzen. Man wird regelrecht süchtig danach. Der Gaumen gewöhnt sich so sehr daran, dass etwas übernatürlich intensiv schmeckt und aber auch riecht. Deswegen kommen einige Lebensmittelgruppen ohne diese Verstärker auch gar nicht mehr aus. Die Konsumenten verlassen sich darauf, dass alles so intensiv schmeckt und ist das mal nicht der Fall, wird es auch nicht gerne gegessen.

Auswirkungen von Geschmacksverstärkern

Auswirkungen von Geschmacksverstärkern | © panthermedia.net / cristi180884

Auswirkungen von Geschmacksverstärkern | © panthermedia.net / cristi180884

Dadurch, dass eine Art Sucht entsteht, fällt es vielen schwer sich noch wirklich gesund zu ernähren. Da Obst und Gemüse noch ohne Geschmacksverstärker verkauft werden, schmecken diese auch weniger kräftig. Für einige ist das zu wenig. Das Essen wird gemieden, weil es den „neuen“ Geschmacksknospen nicht mehr entspricht. Das ist auch der Grund dafür, warum immer mehr auf fertige Gemüsepfannen zurückgreifen. Auch diese werden natürlich fertig gewürzt und enthalten deshalb oft Glutamate.



Doch selbst wenn man auf diese Gerichte verzichtet, wird es schwer dem zu entkommen. Selbst Gewürzmischungen werden inzwischen mit Glutamaten und anderen Geschmacksverstärkern angereichert. Dabei ist es nicht einmal schwer, seine eigene Gewürzmischung herzustellen. Und genau dazu raten auch immer mehr Fachleute. Immerhin muss man hier schon genauer hinschauen, um nicht doch noch unbewusst Glutamate zu sich zu nehmen.

Auflistung von den gängigsten Glutamaten

Magnesiumchlorid E 511
Glutaminsäure E 620
Mononatriumglutamat E 621
Monokaliumglutamat E 622
Calciumdiglutamat E 623
Monoammoniumglutamat E 624
Magnesiumdiglutamat E 625
Guanylsäure E 626
Dinatriumguanylat E 627
Natriumlactat E 325
Kaliumlactat E 326
Calciumlactat E 327
Adipinsäure E 355
Natriumadipat E 356
Kaliumadipat E 357
Bernsteinsäure E 363
Kaliumchlorid E 508
Calciumchlorid E 509
Dikaliumguanylat E 628
Calciumguanylat E 629
Inosinsäure E 630
Dinatriuminosinat E 631
Dikaliuminosinat E 632
Dicalciuminosinat E 633
Calcium-5-ribonucleotid E 634
Dinatrium-5-ribonucleotid E 635
Glycin E 640
Thaumatin E 957

Inzwischen gibt es sogar diverse Apps, die einem die Gewürze und deren Verwendung beibringen. Sucht man sich nun ein spezielles Gewürz in der Kartei aus, wird dort auch immer beschrieben, zu welchen Gerichten und in welchen Mengen es verwendet werden kann. Viele empfehlen übrigens den Einkauf im Internet, da man hier noch an völlig unbelastete Produkte kommen kann.

In den normalen Supermärkten ist das fast nicht mehr möglich. Möchte man im Netz Lebensmittel einkaufen gehen, solle man immer zwei oder drei Anbieter miteinander vergleichen. So kann man den wirklich günstigsten Preis erhalten. Einzige Bedingung sollte sein, dass der entsprechende Shop bereits gute Bewertungen besitzt und ein Käuferschutzsiegel vorweisen kann.

Fazit zu Geschmacksverstärkern im Essen

Auf lange Sicht muss man sich im wahrsten Sinne des Wortes durchbeißen, wenn man sich gesünder ernähren möchte. Das bedeutet auch, dass man auf viele Gerichte, die einfach sehr lecker sind, verzichten muss. Auch wenn man diese Zuhause nachkocht und auf alles verzichtet, was ein Geschmacksverstärker ist, wird es nicht so schmecken, wie das Original. Das ist aber nur eine gewisse Zeit und dann gewöhnt man sich auch daran. Dann macht es auch irgendwann wieder Spaß, etwas selbst zu kochen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!



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