Unternehmensführung 2.0 – erfolgreiche Planung der Kernkomptenzen

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Organisation, Planung, Strukturierung und Umsetzung: Auf diese Herausforderungen trifft jedes Unternehmen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die eigenen Prozessabläufe grundlegend zu optimieren und dadurch Wachstum zu generieren. Wir wollen im folgenden Beitrag auf grundlegende Optimierungsmaßnahmen und eine zielgerichtete Steuerung von Ressourcen eingehen. Dabei soll es uns um Prozessmanagement, ERP-Systeme und schlussendlich um die DHC Methode gehen. Lassen Sie uns gemeinsam abtauchen in die Welt der Unternehmensführung 2.0.

ERP – Steuerung & Planung von Ressourcen

Im Rahmen von Enterprise-Resource-Planning – kurz ERP – besteht die Hauptaufgabe in der zielgerichteten Planung und Steuerung von Ressourcen, Personal und Betriebsmitteln sowie Material und Kapital. Diese Steuerung und Planung erfolgt immer im Hinblick auf den jeweiligen Unternehmenszweck und wird bedarfsgerecht angepasst. Das Ziel ist ein effizienterer Wertschöpfungsprozess sowie eine reibungslose Steuerung der innerbetrieblichen Abläufe. Dabei gehört die Planung des Materialbedarfs übrigens zu den Hauptaufgaben.

Die oberste Prämisse liegt auf der Sicherstellung des benötigten Materials und der Ressourcen, die wiederum für die Produktion einzelner Komponenten benötigt werden. Diese Aufgaben werden mittlerweile nur noch von effizienten und komplexen IT Systemen übergeben.

Worin liegt die eigentliche Rolle des Managements? Im intelligenten Reagieren auf Veränderungen.

Jean-Jacques Servan-Schreiber (*1924)

Ineinandergreifen von Systemen

Im Prinzip lassen sich so genannte ERP Systeme als Zusammenschluss kommunizierender Software-Systeme bezeichnen. Diese Software unterstützt ein Unternehmen in der Planung der eigenen Ressourcen und Materialien. Je größer und komplexer ein Unternehmen ist, desto komplexer sind auch die ERP Systeme, die dann je nach Bedarf in Teilsysteme und Module untergliedert werden. Auf diese Weise haben Sie die Gelegenheit, diese Module beliebig miteinander zu kombinieren.

Folgende Paramter unterscheiden wir im Hinblick auf ERP Systeme:

  • der Wirtschaftszweig und die Branche,
  • die Unternehmensgröße und die Anzahl der Benutzer,
  • der jeweilige Funktionsumfang,
  • die Unterstützung der benötigten Technologien.

Was macht ein optimales System aus?

Ein System und eine Software sind immer nur so gut wie ihre Anwendungsfreundlichkeit. So geht der Trend zu webbasierten Produkten. Die Systemoberfläche erscheint in Form eines Browserfensters. Sie haben auf diese Weise die Möglichkeit, auch externe Zugriffe auf die Benutzeroberfläche vorzunehmen, ohne eine Installation der Software hinnehmen zu müssen und eine praktisch unbegrenzte Anzahl an Arbeitsplätzen auszustatten (je nach Lizenz).

ERP-Systeme und ihr betriebsexternes Potenzial

Ob Kunde, Lieferant oder Kooperationspartner: Je nach Bedarf kann ein Nutzer auf das System in wenigen Klicks zugreifen. Dies vereinfacht die Geschäftsprozesse und deren Abläufe um ein Vielfaches. Darüber hinaus entsteht in diesem Zusammenhang ein nicht zu unterschätzender Zeit- und Kostenvorteil. Ein Großunternehmen ist immerhin darauf angewiesen, das die einzelnen Parameter ineinander greifen und auch außerhalb des Betriebs, die Benutzeroberfläche verfügbar gemacht wird.

Die wichtigsten Facts über ERP-Systeme auf einen Blick:

  • bereichsübergreifende Softwarelösungen,
  • Optimierung betriebswirtschaftlicher Prozesse,
  • einheitliche und benutzerfreundliche Steuerung,
  • Unternehmensexterne Nutzung über webbasierte Software.

Der Kunde kann nur dann einen Mehrwert für sich nutzbar machen, wenn die jeweilige Methodik und Anwendung in einem vorkonfigurierten System verfügbar gemacht wird.

Prozessmanagement

Das Prozessmanagement fast alle Prozesse von der Gestaltung, der Steuerung und der Optimierung sowie der Dokumentation eines Unternehmens zusammen. So lässt sich das Prozessmanagement vielmehr als ein ganzheitlicher Ansatz verstehen. Ein Hauptaugenmerk liegt auf technischen Fragestellungen, aber auch auf den organisatorischen Aufgaben und Funktionen sowie auf einer durchdachten, strategischen Ausrichtung, die auf lange Sicht die Renditen eines Unternehmens verbessert.

Zu den zentralen Fragestellungen im Prozessmanagement gehört: “Wer macht was, wann, wie und womit?”

Das erklärte Ziel: Die vorhandenen Informationen zum Unternehmen und den ablaufenden Prozessen zielgerichtet auf einen Nutzer einzustellen, um die festgesetzten Unternehmensziele zu erreichen.

Leiten Sie ein Unternehmen, sollten Sie sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  •  Kennen Sie Ihre eigenen Geschäftsprozesse,
  • Wie lassen sich die laufenden Prozesse verbessern und optimieren?
  • Wie steht es um die Dokumentation aller Abläufe?
  • Wie optimieren Sie die Kostenkalkulation?
  • Wo verlaufen die Schnittstellen zwischen den einzelnen Prozessen?

Prozessmanagement – Phasen & Ablauf

In einer ersten Phase bewegen wir uns in der Planung, in der die einzelnen Geschäftsprozesse identifiziert werden. Sie definieren bestehende Abläufe und planen gegebenenfalls Prozesse neu. In diesem Zusammenhang kommen Sie auf die “Geschäftsprozessmodellierung” zu sprechen. Legen Sie Regeln zur Aufzeichnung eines Ablaufes fest, um dann den tatsächlichen Prozess zu identifizieren. Dies bildet einer vielversprechende Basis für die weiterführende Zusammenarbeit.

Fall Management

Im Englischen wird das Fallmanagement als Case  Management bezeichnet und macht einen Case Manager wiederum dafür verantwortlich, die nächsten Schritte für die Bearbeitung eines Prozesses einzuleiten. Im Vergleich dazu wird im Eventmanagement vielmehr kreativ gearbeitet. Doch bedenken Sie: Erst aus der eigentlichen Messbarkeit eines Prozesses, lässt sich auch das Potenzial für die Optimierung herauslesen.

Umsetzung & Überwachung der Prozesse

Bevor schlussendlich ein neuer Prozess umgesetzt wird, geht es an die Prüfung im Hinblick auf die Kosten, den Zeitfaktor und die Qualität sowie die Ressourcen. Auf Grundlage verschiedener Prozessmodelle kann eine erste Simulation erfolgen. In die Überwachung der Unternehmensstruktur sind wiederum langfristige und kurzfristige Tätigkeiten eingebunden. Diese fließen wiederum in die Planung und Optimierung mit ein.

Gesetzliche Vorschriften zur Dokumentation in der Pharmaindustrie

Gerade im Hinblick auf Arzneimittel und in der Halbleiterindustrie legt man höchsten Wert auf die Dokumentation, um die einzelnen Prozesse genauestens nachvollziehen zu können. Die gesetzlichen Vorschriften in Deutschland verlangen zum Beispiel eine konkrete Dokumentation von Medikamenten. So soll ein Nutzer immer nachvollziehen können, wer zu welchem Zeitpunkt was in einer Packung gemischt hat.

Optimierung & Neustrukturierung der Prozesse

Ein Schwerpunkt in der Optimierung eines Unternehmens liegt in der Kostensenkung. Immer mehr Unternehmen müssen mit weniger Mitarbeitern auskommen und diese müssen im Endeffekt produktiver agieren. Auf diese Weise werden die gleichen Ziele erreicht. Eine klare Definition der Aufgabenbereiche und der Verantwortlichen bildet hier eine Basis für den weiterführenden Erfolg. Kundenbewertung, Kundenbindung und Kundengewinnung stellen nur einige Teilaspekte in der Optimierung eines Unternehmens dar. Gerade im Hinblick auf den Wandel der einzelnen Lösungsanbieter und der Software stellen sich ein merkliches Optimierungspotenzial in den letzten Jahren dar.

Die DHC Methode

Bekannte Unternehmen wie die DHC Dr. Herterich & Consultants GmbH entwicklen neben den allgemeingültigen Möglichkeiten auch eigene Lösungsansätze. Da die DHC GmbH in ihrem Bereich besonders innovativ ist wollen wir diese hier als Beispiel nehmen. Zu den eigentlichen Hauptkomponenten der DHC Methode gehören die DHC Industry Best Practices.

Unter dem Begriff “DHC Industry Best Practices” werden Prozesse aus dem Bereich IT Service Management und ERP zusammengefasst. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Pharma- und Medizintechnik. Das Ziel: ein optimaler Mehrwert für jeden Kunden.

Es handelt sich dabei um vorkonfigurierte Systeme, die bereits laufende Prozesse modellieren und anpassen sowie konfigurieren. Eine leistungsfähige und universell einsetzbare Management-Lösung stellt Verbindungen zwischen den Inhalten her. Übernehmen Sie einfach alle Neuerungen, Änderungen und Inhalte. Auf diese Weise ist es Ihnen möglich, den SAP Solution Manager und DHC VISION störungsfrei zu integrieren.

Einführung der SAP-Systeme

Über die DHC Methode können auch bereits bestehende Prozesse bearbeitet werden, was am Mittbewerbermarkt keine Selbstverständlichkeit darstellt. So ist es möglich, im laufenden Betrieb eines Unternehmens entsprechend der Bedürfnisse einzugreifen. Mit der Einführung eines Systems kommen Rapid Deployment Solutions zum Einsatz. Diese Lösungen enthalten wiederum fertige Inhalte und Systeme. Über diese Leistungspakete ist es denkbar, mit einem annehmbaren Aufwand das SAP-System einzuführen. Im Prinzip erfahren jedes System und diese Methode eine entsprechende Unterstützung aus dem Projektmanagement.

Fazit

  • Gerade im Hinblick auf die Unternehmensführung sind in den letzten Jahren enorme Entwicklungen und Veränderungen zu verzeichnen, die sich schlussendlich auf  die einzelnen Berufsfelder und Branchen hin auswirken.
  • Prozessmanagement und ESP Systeme legen den Fokus auf die Optimierung der Abläufe, die Verteilung der Ressourcen und eine Neustrukturierung im Hinblick auf eine Gewinnmaximierung eines Unternehmens.
  • Vorkonfigurierte Systeme stellen eine der grundlegenden Komponenten für den zukünftigen Erfolg dar, denn diese verbinden die Schnittstellen zwischen den Prozessen miteinander und schaffen eine optimierte Verteilung von Ressourcen, Arbeitskraft, Kommunikation und Informationen.

http://www.business-wissen.de/artikel/vertrieb-und-key-account-management-bei-pharma-unternehmen-verbessern/
https://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise-Resource-Planning
https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessmanagement
http://www.projektmanagementhandbuch.de/add-on/prozessmanagement/