Tipps zu richtiger Pflege der Alufelgen

So pflegen Sie Ihre Aluräder richtig

Alufelgen

Alufelgen sind für ein Auto eine geschmackvolle Krönung eines perfekten Designs. Was vor einigen Jahren noch ein teures Extra bei den meisten Autos war, gehört heutzutage zu Serienausstattung. Alufelgen findet man heute sogar bei den Kleinstwagen. Sie sehen nicht nur viel schöner aus als die alten Stahlfelgen, sondern sind auch viel robuster und leichter. Allerdings brauchen sie viel Pflege, damit sie ihren Glanz nicht zu schnell verlieren.

Straßenschmutz macht Alufelgen zu schaffen

Leichtmetallfelgen werden schnell schmutzig. Verantwortlich dafür sind der ganz normale Straßendreck und Bremsstaub, der beim Bremsen entsteht und sich an den Alurädern festsetzt. Das ist aber ganz normal und gehört zum Autofahren dazu. Hauptsache ist, dass die Klarlackschicht und Pulverbeschichtung unbeschädigt bleibt, sonst lässt sich der gewöhnliche Schmutz mit lauwarmem Wasser und Autoshampoo problemlos beseitigen.

Reinigen Sie Ihre Alufelgen regelmäßig, geht der Dreck leicht weg. Sonst kann es schwieriger werden, weil sich der Schmutz durch die Hitze des Bremssystems in die Oberfläche einbrennen kann. Im solchen Fall kann man dann so zugerichtete Räder nicht alleine mit Wasser reinigen, weil es nichts bringt.

Wenn die Felgen stark verschmutzt sind

Hat sich der Bremsenabrieb an den Alurädern festgebacken, lässt er sich vielleicht mit etwas Glück mit einem handelsüblichen Felgenreiniger entfernen. Wichtig ist, dass der Reiniger säurefrei ist und für lackierte, eloxierte oder unbehandelte Leichtmetallräder geeignet ist. Hat man die regelmäßige Reinigung der Alufelgen vernachlässigt und der Schmutz sitzt so richtig fest, hilft nur noch eine fachmännische Restaurierung der Räder in einer Fachwerkstatt.

Pro Rad wird man in der Regel je nach Felgentyp zwischen 75 und 300 Euro hinblättern müssen. Es kommt oft vor, dass die Klarlackschicht beim Fahren von kleinen Straßensteinchen durchlöchert wird. Auch dann führt kein Weg an einem Fachmann vorbei. Falls man es versucht selbst zu reparieren, kann es nur noch schlimmer werden.

In der Werkstatt schleift man zuerst die Klarlackschicht der Felge ab. Danach wird sie grundiert und bekommt eine neue Lackschicht.

Reparaturen an Felgen sind unzulässig

Man muss sich im Klaren sein, dass aufwendige Felgenreparaturen eigentlich verboten sind. Wenn das Metall, also der Kern einer Felge, beschädigt ist, darf sie nicht mehr verwendet oder repariert werden. Zulässig sind nur kosmetische Reparaturen an der Versiegelung. Etwaige Risse an den Rädern zu schweißen ist verboten, auch irgendwelche Beulen an der Oberfläche darf man nicht versuchen mit einem Hammer oder durch Erhitzen wegzumachen.

Bei solchen Beschädigungen kann eben niemand sagen, ob die Felge danach genauso stabil bleibt wie vor der Beschädigung. Ein Felgenbruch bei hohem Tempo auf der Autobahn kann ein sehr schlimmes Ende haben.

Alufelgen reinigen / Felgen säubern – Anleitung


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