Tee oder Kaffee | Was ist gesünder?

Tee oder Kaffee trinken Tee oder Kaffee trinken
Tee oder Kaffee trinken

Tee oder Kaffee trinken

Kaffee ist das Lieblingsgetränk des Deutschen. Bis zu 150 Liter trinken wir in nur einem Jahr pro Kopf und zumindest eine Tasse am Morgen, ist für viele schon zum festen Ritual geworden.

Dabei wird dem Kaffee zum Teil noch immer nachgesagt, dass er eigentlich ungesund sein soll. Zu Recht?

Tee und Wasser sind zwar zweifelsfrei gute Optionen, wenn es um eine gesunde Flüssigkeitsaufnahme geht, doch stecken in einem guten Kaffee auch echte Gesundheitsvorteile. Antioxidantien – ein Schlüsselwort, was den Kaffee unter anderem so wertvoll macht. Es hört sich ein bisschen wie ein Pflanzenschutzmittel an, ist in Wahrheit aber die Wunderwaffe gegen Krebserkrankungen. Insbesondere vor Darm-, Haut- und Brustkrebs kann Kaffee wirksam schützen, da hier größere Mengen an Chlorogensäure vorhanden sind.



Was sind Antioxidantien?

Der Verein „Deutsches Grünes Kreuz e.V.“ schreibt auf ihrer Fachseite dazu:

Kaffee enthält größere Mengen an Chlorogensäure (Ester aus trans-Zimtsäure und Chinasäure), die häufigste Form ist die Verbindung aus Kaffeesäure und Chinasäure. Sowohl Cholorogensäure als auch Kaffeesäure zeigen in vitro antioxidative Eigenschaften (1). Eine Tasse mit 200 ml Kaffee enthält zwischen 70 und 350 mg Chlorogensäure (3). Gemäß einer Studie aus dem Jahr 2001 werden etwa 33 Prozent der aufgenommen Chlorogensäure und bis zu 95 Prozent der Kaffeesäure auch tatsächlich resorbiert und über verschiedene Wege zu Hippursäure verstoffwechselt (4), wobei viel von der antioxidativen Wirkung verloren geht (5).

Im Klartext bedeutet es, dass durch den Kaffeegenuss freie Radikale eingefangen und bereinigt werden können. Neben dem wichtigen frischen Obst und Gemüse gehört Kaffee also durchaus zu der wichtigsten Quelle für krebsmindernde Stoffe.

Ist Kaffee also besser als Tee?

Wie bereits beschrieben ist Kaffee zwar durchaus gesund und kann vor schlimmen Erkrankungen schützen, dennoch ist aber der Tee natürlich nicht zuvernachlässigen.

Insbesondere der regelmäßige Konsum von hochwertigen Tee`s, kann das Risiko für Bluthochdruck doch deutlich reduzieren und verschiedene Herzerkrankungen verhindern. Aber wie auch bei dem Kaffee, kommt es immer auf die Qualität des Produktes selbst an.

Bei schlecht verarbeiteten Teesorten können Pestizide mitenthalten sein, die giftig und in jedem Fall zu vermeiden sind. Auch bei dem Kaffee kommt es im Kern auf die Verarbeitungsqualität an. Entkoffeinierter und ungefilterter Kaffee ist dabei übrigens immer ungesünder, als die entsprechende Gegenvariante. Hier wurde früher viel Falsches verbreitet und Aufklärungsarbeit ist dringend notwenig.

Frisch geröstet am besten

Deutsche Anbieter wie Kaffee Partner haben es sich daher auch zur Aufgabe gemacht, in diesem Bereich wieder einiges in das richtige Licht zu rücken. Immerhin ist Kaffee ihr Geschäft und das Unternehmen wird gerne als Maßstab für alle anderen am Markt herangezogen.

Da ist es nur logisch, dass sie auf der Website gerne für ihre umfangreiche Informationsvielfalt werben. Gut so – denn die gläserne Werkstatt ist in Osnabrück mittlerweile zu einer beliebten Anlaufstelle für interessierte Kaffeetrinker geworden und sollte das Angebot noch bekannter werden, dürfte es bald noch wesentlich mehr Besucher geben.

Fazit: In diesem Beitrag ist aus gutem Grund etwas mehr auf den Kaffee eingegangen worden, als auf den Tee an sich. Während Kaffee noch immer mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat, ist Tee schon lange als gesund und gut akzeptiert worden.

In Wahrheit sind aber wohl beide Getränkearten nur so gut oder so schlecht, wie es die Qualität des einzelnen Produktes zulässt und wie viel man davon trinkt.

Ein übermässiger Konsum von Tee kann beispielsweise die Eisenaufnahme im Körper erschweren und bei mehr als 6 Tassen Kaffee am Tag, wird bei komplexen Aufgaben die Denkfähigkeit eingeschränkt.

Genießt man jedoch alles in normalen Mengen und sieht das normale Mineralwasser als Grundlage für den täglichen Bedarf, dürften sich Tee- und aber auch die Kaffeetrinker gleichberechtigt rund herum wohlfühlen.

Kaffee: Wie gesund ist er wirklich? Dr. Sven Hauck, Kardiologe Nürnberg


Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Severin Schweiger
Mitte-Links: ©panthermedia.net Johan Swanepoel

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Dabei wird dem Kaffee zum Teil noch immer nachgesagt, dass er eigentlich ungesund sein soll. Zu Recht?

Tee und Wasser sind zwar zweifelsfrei gute Optionen, wenn es um eine gesunde Flüssigkeitsaufnahme geht, doch stecken in einem guten Kaffee auch echte Gesundheitsvorteile. Antioxidantien – ein Schlüsselwort, was den Kaffee unter anderem so wertvoll macht. Es hört sich ein bisschen wie ein Pflanzenschutzmittel an, ist in Wahrheit aber die Wunderwaffe gegen Krebserkrankungen. Insbesondere vor Darm-, Haut- und Brustkrebs kann Kaffee wirksam schützen, da hier größere Mengen an Chlorogensäure vorhanden sind.

Was sind Antioxidantien?

Der Verein „Deutsches Grünes Kreuz e.V.“ schreibt auf ihrer Fachseite dazu:

Kaffee enthält größere Mengen an Chlorogensäure (Ester aus trans-Zimtsäure und Chinasäure), die häufigste Form ist die Verbindung aus Kaffeesäure und Chinasäure. Sowohl Cholorogensäure als auch Kaffeesäure zeigen in vitro antioxidative Eigenschaften (1). Eine Tasse mit 200 ml Kaffee enthält zwischen 70 und 350 mg Chlorogensäure (3). Gemäß einer Studie aus dem Jahr 2001 werden etwa 33 Prozent der aufgenommen Chlorogensäure und bis zu 95 Prozent der Kaffeesäure auch tatsächlich resorbiert und über verschiedene Wege zu Hippursäure verstoffwechselt (4), wobei viel von der antioxidativen Wirkung verloren geht (5).

Im Klartext bedeutet es, dass durch den Kaffeegenuss freie Radikale eingefangen und bereinigt werden können. Neben dem wichtigen frischen Obst und Gemüse gehört Kaffee also durchaus zu der wichtigsten Quelle für krebsmindernde Stoffe.

Ist Kaffee also besser als Tee?

Wie bereits beschrieben ist Kaffee zwar durchaus gesund und kann vor schlimmen Erkrankungen schützen, dennoch ist aber der Tee natürlich nicht zuvernachlässigen.

Insbesondere der regelmäßige Konsum von hochwertigen Tee`s, kann das Risiko für Bluthochdruck doch deutlich reduzieren und verschiedene Herzerkrankungen verhindern. Aber wie auch bei dem Kaffee, kommt es immer auf die Qualität des Produktes selbst an.

Bei schlecht verarbeiteten Teesorten können Pestizide mitenthalten sein, die giftig und in jedem Fall zu vermeiden sind. Auch bei dem Kaffee kommt es im Kern auf die Verarbeitungsqualität an. Entkoffeinierter und ungefilterter Kaffee ist dabei übrigens immer ungesünder, als die entsprechende Gegenvariante. Hier wurde früher viel Falsches verbreitet und Aufklärungsarbeit ist dringend notwenig.

Frisch geröstet am besten

Deutsche Anbieter wie Kaffee Partner haben es sich daher auch zur Aufgabe gemacht, in diesem Bereich wieder einiges in das richtige Licht zu rücken. Immerhin ist Kaffee ihr Geschäft und das Unternehmen wird gerne als Maßstab für alle anderen am Markt herangezogen.

Da ist es nur logisch, dass sie auf der Website gerne für ihre umfangreiche Informationsvielfalt werben. Gut so – denn die gläserne Werkstatt ist in Osnabrück mittlerweile zu einer beliebten Anlaufstelle für interessierte Kaffeetrinker geworden und sollte das Angebot noch bekannter werden, dürfte es bald noch wesentlich mehr Besucher geben.

Fazit: In diesem Beitrag ist aus gutem Grund etwas mehr auf den Kaffee eingegangen worden, als auf den Tee an sich. Während Kaffee noch immer mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat, ist Tee schon lange als gesund und gut akzeptiert worden.

In Wahrheit sind aber wohl beide Getränkearten nur so gut oder so schlecht, wie es die Qualität des einzelnen Produktes zulässt und wie viel man davon trinkt.

Ein übermässiger Konsum von Tee kann beispielsweise die Eisenaufnahme im Körper erschweren und bei mehr als 6 Tassen Kaffee am Tag, wird bei komplexen Aufgaben die Denkfähigkeit eingeschränkt.

Genießt man jedoch alles in normalen Mengen und sieht das normale Mineralwasser als Grundlage für den täglichen Bedarf, dürften sich Tee- und aber auch die Kaffeetrinker gleichberechtigt rund herum wohlfühlen.

Kaffee: Wie gesund ist er wirklich? Dr. Sven Hauck, Kardiologe Nürnberg


Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!



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Mitte-Links: ©panthermedia.net Johan Swanepoel

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1 Kommentar zu Tee oder Kaffee | Was ist gesünder?

  1. Nespresso Kaffee Kapseln // 19. Juni 2013 um 15:14 //

    Hierbei kommt es auf den Verzehr bzw. auf die Menge an. Denke eine gesunde Mischung ist Morgens den “Aufwach” Kaffee zu trinken und abends sich mit Grünem Tee zu beruhigen! Bei Kaffee bevorzuge ich folglich auch nur Kapseln, da geht es super schnell, sauber und einfach. Wie vom Barista Spezialisten klappt da jeder Espresso!

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