Strom als Luxusgut | Was kann man dagegen tun?

Strom wird wieder teurer Strom wird wieder teurer
Strom wird wieder teurer

Strom wird wieder teurer

Schon in einem vorangegangenen Artikel hatten wir geschrieben, dass die Ökostrom-Umlage zu 2013 erhöht werden soll. Von eigentlichen 3,59 Cent pro Kilowattstunde soll sie nun auf 5,3 Cent angehoben werden.

Das sind immerhin fast 50 Prozent mehr, die der Kunde nun zahlen soll. Doch das scheint noch nicht zu reichen.

Die Netzbetreiber nutzen die Gunst der Stunde, um auch noch einmal selbst kräftig in die Taschen der Verbraucher zu greifen. Die Entgelte für die Stromdurchleitung sollen immerhin um rund 10 Prozent erhöht werden und einige Dienstleister wollen sogar satte 27 Prozent mehr haben. Als Grund wird hier wieder einmal die Energiewende genannt. Die neuen Erzeugungsquellen müssen ja auch an das normale Netz angeschlossen werden. Das würde mehr kosten, als die Konzerne tragen könnten.



Steigende Strompreise – nano (3sat)

Welche Optionen haben die Kunden?

Natürlich gibt es die allgemeinen Tipps. Man soll jährlich den günstigsten Stromanbieter suchen und immer wieder vergleichen. Doch auch da werden viele Verbraucher den Anstieg merklich spüren.

Ein bekanntes Vergleichsportal im Internet geht sogar davon aus, dass ein Beispielhaushalt von 4.000 Kilowattstunden im Jahr eine Mehrbelastung von guten 135 Euro tragen werden muss.

Nur durch die Ökostrom-Umlage und der Entgelte für Stromdurchleitung! Da ist es schon berechtigt, dass die Verbraucher ihre Wut kaum zurückhalten können. Vor allem bringt ein Preisvergleich bei der Ökostrom-Umlage nicht viel, da sie ja von jedem Stromanbieter pro Kilowattstunde pauschal berechnet wird.

Selbst ist der Mann?

Selbst ist der Mann?

Da bleibt den Nutzern nur noch der Weg in die Selbstversorgung. Das ist auch der Grund, warum die Photovoltaikanlagen wieder einen kleinen Boom durchleben und sie auch weiterhin gefördert werden.

Weil die Nachfrage derzeit recht groß ist, greifen übrigens auch immer mehr Kreditunternehmen diesen Missstand auf und bieten gezielte Finanzierungen dafür an.

Allerdings muss man auch ein wenig suchen, um eine günstige Solaranlagen Finanzierung finden zu können. Wie man auf der verlinkten Seite gut sehen kann, bietet beispielsweise die bekannte Ethikbank solch eine geförderte Finanzierung an. Das Kreditinstitut ist in unseren Augen besonders empfehlenswert, da hier noch mit Anstand gearbeitet wird.

Leben mit der Energiewende – TV-Dokumentation

Doch leider kann sich nicht jeder eine Solaranlage leisten und außerdem gibt es in Deutschland natürlich viele, die lediglich zur Miete wohnen. Da kommt so ein Model einfach nicht infrage. Auch wenn es noch so unbefriedigend ist, aber Mieter werden solche Preise einfach hinnehmen müssen.

Man hat keine große Wahl, da man ja den Strom auch einfach immer benötigt.

Allerdings kann jeder Einzelne dagegen demonstrieren und versuchen damit etwas zu verändern. Man muss sich jedoch stets vor Augen halten, dass hier nicht nur die Stromkonzerne die Hand aufhalten. Die Ökostrom-Umlage geht in den Haushalt vom Bund.

Der Griff in die Brieftasche

Der Griff in die Brieftasche

Auch dieser greift mehr als gerne zu, wenn es darum geht, die „Energiewende“ anzutreiben. Man kann also nur hoffen, dass dem Bund auch irgendwann mal auffallen wird, dass man mit solch einer Preispolitik nicht weiter kommen wird.

Eines Tages wird die Stimmung schlagartig umschwenken und die Politik wird dazu gezwungen sein, etwas daran zu ändern.

Die Stromkonzerne generieren trotz der doch angeblich so hohen Kosten immerhin noch Milliarden an Gewinne. Daher sind die Strompreiserhöhungen für die meisten auch einfach nicht zu verstehen. Man wird sehen, wie sich die Situation irgendwann verändern wird.

Super Idee | Solarkollektor Bau + Test (Eigenbau) MN Projekt


Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Dan Lavric
Mitte-Links: ©panthermedia.net Konstantin Gastmann
Unten-Links: ©panthermedia.net Farzin Salimi

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Die Netzbetreiber nutzen die Gunst der Stunde, um auch noch einmal selbst kräftig in die Taschen der Verbraucher zu greifen. Die Entgelte für die Stromdurchleitung sollen immerhin um rund 10 Prozent erhöht werden und einige Dienstleister wollen sogar satte 27 Prozent mehr haben. Als Grund wird hier wieder einmal die Energiewende genannt. Die neuen Erzeugungsquellen müssen ja auch an das normale Netz angeschlossen werden. Das würde mehr kosten, als die Konzerne tragen könnten.

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Nur durch die Ökostrom-Umlage und der Entgelte für Stromdurchleitung! Da ist es schon berechtigt, dass die Verbraucher ihre Wut kaum zurückhalten können. Vor allem bringt ein Preisvergleich bei der Ökostrom-Umlage nicht viel, da sie ja von jedem Stromanbieter pro Kilowattstunde pauschal berechnet wird.

Selbst ist der Mann?

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Da bleibt den Nutzern nur noch der Weg in die Selbstversorgung. Das ist auch der Grund, warum die Photovoltaikanlagen wieder einen kleinen Boom durchleben und sie auch weiterhin gefördert werden.

Weil die Nachfrage derzeit recht groß ist, greifen übrigens auch immer mehr Kreditunternehmen diesen Missstand auf und bieten gezielte Finanzierungen dafür an.

Allerdings muss man auch ein wenig suchen, um eine günstige Solaranlagen Finanzierung finden zu können. Wie man auf der verlinkten Seite gut sehen kann, bietet beispielsweise die bekannte Ethikbank solch eine geförderte Finanzierung an. Das Kreditinstitut ist in unseren Augen besonders empfehlenswert, da hier noch mit Anstand gearbeitet wird.

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Doch leider kann sich nicht jeder eine Solaranlage leisten und außerdem gibt es in Deutschland natürlich viele, die lediglich zur Miete wohnen. Da kommt so ein Model einfach nicht infrage. Auch wenn es noch so unbefriedigend ist, aber Mieter werden solche Preise einfach hinnehmen müssen.

Man hat keine große Wahl, da man ja den Strom auch einfach immer benötigt.

Allerdings kann jeder Einzelne dagegen demonstrieren und versuchen damit etwas zu verändern. Man muss sich jedoch stets vor Augen halten, dass hier nicht nur die Stromkonzerne die Hand aufhalten. Die Ökostrom-Umlage geht in den Haushalt vom Bund.

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Auch dieser greift mehr als gerne zu, wenn es darum geht, die „Energiewende“ anzutreiben. Man kann also nur hoffen, dass dem Bund auch irgendwann mal auffallen wird, dass man mit solch einer Preispolitik nicht weiter kommen wird.

Eines Tages wird die Stimmung schlagartig umschwenken und die Politik wird dazu gezwungen sein, etwas daran zu ändern.

Die Stromkonzerne generieren trotz der doch angeblich so hohen Kosten immerhin noch Milliarden an Gewinne. Daher sind die Strompreiserhöhungen für die meisten auch einfach nicht zu verstehen. Man wird sehen, wie sich die Situation irgendwann verändern wird.

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Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!



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Artikelbild: ©panthermedia.net Dan Lavric
Mitte-Links: ©panthermedia.net Konstantin Gastmann
Unten-Links: ©panthermedia.net Farzin Salimi

1 Kommentar zu Strom als Luxusgut | Was kann man dagegen tun?

  1. Das mit der Selbstversorgung habe ich auch schon ins Auge gefasst. Die Idee mit dem Eigenbau einer Solaranlage ist mir aber neu. Das würde ich vom Profi machen lassen, aber schon Oma und Opa haben vieoles selbst gebaut, wenn sie konnten. Wir sollten wirklich versuchen, uns weitgehend unabhängig zu machen, wie es vor hunderten von Jahren schon war. Damals allerdings ohne Strom, der heute nicht mehr wegzudenken ist. Schwierige Situation. 🙁

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