Smarte Zahlungssysteme: Modern Geld empfangen!

Zahlungssysteme online | © PantherMedia / Andriy Popov Zahlungssysteme online | © PantherMedia / Andriy Popov

Neue Zahlungssysteme verändern den Geldtransfer. Sie sorgen dafür, dass sowohl dem Kunden als auch dem Dienstleister der Transfer so einfach und sicher gemacht wird, wie nur möglich. Besonders im Online Handel legen die Kunden sehr großen Wert auf die Bezahlmethoden. Inzwischen haben sich in Deutschland bestimmte Online-Bezahlsysteme zu den Favoriten einzelner Zielgruppen der Kunden, entwickelt.

Wieder andere Bezahlmethoden werden vor allem von den Onlinehändlern besonders bevorzugt. In allererster Linie geht es nun aber darum, hier die Bedürfnisse von Shop-Betreiber und Kunde in Einklang zu bringen. Wir schauen auf die Anbieter, denen der Spagat aus Kunden- und Verkäufer-Bedürfnissen am besten gelingt.

Das Internet und die Bezahlmethoden

Die Bezahlmethoden im Internet sind recht vielfältig. Zu den Klassikern wie der Kreditkartenzahlung gesellen sich aber inzwischen einige andere Methoden hinzu, die ebenfalls viel Anklang finden. Sumup Zahlungslinks zum Beispiel sind eine besonders komfortable Methode. Hier wird ein Zahlungslink mit dem Kunden online geteilt und mit wenigen Klicks ist die Rechnung bezahlt.



Auf sumup.de kann man sehen, wie einfach und unkompliziert diese Zahlungsmöglichkeit ist. Hier wird dem Kunden einfach ein Zahlungslink per SMS, Facebook, WhatsApp oder anderen Messenger-Diensten geschickt und das Unternehmen erhält die Zahlung vor der Auslieferung.

Kreditkarte, das am häufigsten genutzten Zahlungsmittel

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz ist die international etablierte Kreditkarte das am häufigsten genutzten Zahlungsmittel. Hier erfolgt die Bezahlung beim Kaufabschluss über das Kreditkarteninstitut oder eine Bank.

Für die Händler bedeutet diese Zahlungsmethode allerdings, dass sie, abhängig vom Kreditkartenanbieter und der Branche, einen Teil der Umsatzsumme an das Kreditkarteninstitut abtreten müssen. Die Höhe kann hier 0,7 bis 3,2 Prozent des Umsatzes betragen. Dafür bieten die Kreditkarten den Vorteil, dass sie eine relativ hohe Sicherheit aufweisen und der Transaktionsprozess zum größten Teil automatisiert ist.

E-Payment macht es dem Kunden und dem Händler einfach

E-Payment | © PantherMedia / dedivan1923

E-Payment | © PantherMedia / dedivan1923

E-Payment ist ein elektronischer Zahlungsverkehr. Hierbei kann es sich um traditionelle Zahlungsmöglichkeiten aber auch um moderne Online-Zahlungssysteme handeln. Hier soll dem Kunden der Kauf und die Transaktion deutlich leichter gemacht werden. Von Seiten der Anbieter wird hier ein guter Service geleistet. Besonders viel Wert wird dabei auf den Verkäuferschutz gelegt.

➜ Skrill

Bei diesem E-Payment-Dienstleister “Skrill” werden mehr als 20 Online-Bezahlsysteme vereint. Hier arbeitet man weltweit mit über 80 Banken zusammen. So werden die Verarbeitung und die Zahlungen stark vereinfacht. Benötigt wird dafür ein Benutzerkonto bei Skrill. Dadurch wird der Dienst auf der Website eingebunden und die bevorzugten Bezahlmethoden werden gebündelt bereitstellt. Beim Empfang einer Zahlung belaufen sich die Transaktionsgebühren auf 2,9 Prozent des Rechnungsbetrages.

➜ Sofortüberweisung

In jedem Webshop lässt sich dieses Online-Zahlungssystem schnell und einfach einbinden. Die Sofortüberweisung funktioniert mit den Online-Banking-Daten des Kunden. Wurden alle notwendigen Daten übermittelt, erhält der Verkäufer die sofortige Zahlungsbestätigung und gleichzeitig die Legitimation, den Geldbetrag beim zuständigen Geldinstitut selbst einzuziehen. Hierbei handelt es sich um ein relativ sicheres System, denn der Verkäufer erhält alle wichtigen Bankdaten. Es entfallen mindestens 0,9 % des Umsatzes als Transaktionsgebühren.

➜ Amazon Payments

Im Internet etabliert sich aktuell die Bezahlmethode Amazon Payments. Diese Methode nimmt den Verkäufern viel Arbeit ab. Gleichzeitig bietet sie dem Kunden einen sehr guten Service. Mit einem Klick ist der Amazon-Kauf getätigt. Allerdings handelt es sich hier um einen Online-Marktplatz. Das bedeutet, der Händler muss genau überlegen und abwägen, ob für den eigenen Shop die Verknüpfung mit Amazon auch wirklich profitabel ist.

Es ist auch möglich, dass Anbindung für die eigene Markenbildung wenig förderlich ist. Sollte es sich allerdings um ein konkurrenzloses und einzigartiges Produkt handeln, das bei Amazon verkauft wird, ist das Amazon Payment definitiv eine praktische Bezahlmethode. Zwischen 1,9 Prozent und 0,35 Euro pro Zahlung liegen die Transaktionsgebühren.

➜ PayPal und PayPal Plus

Das wohl bekannteste Online Zahlungssystem ist PayPal. Gerade als Händler profitiert man hier von der Effizienz in der Zahlungsabwicklung und gleichzeitig von der langjährigen Erfahrung des Dienstleisters. Bei der Kundschaft schafft der PayPal-Käuferschutz viel Vertrauen bei der Kundschaft. PayPal Plus bedeutet, dass hier auch die Zahlung per Kreditkarte akzeptiert wird, ohne dass man als Kunde über einen PayPal-Account verfügt.

➜ Ingenico Payment Services

Wer neben dem Online-Bezahlverfahren für seinen Webshop auch Zahlungs-Terminals in lokalen Geschäften benötigt, für den bietet sich der Ingenico Payment Services an. Zum einen erfolgt hier die Datenverarbeitung in Echtzeit und zum anderen ist das System durch Tokenisierung extrem gut geschützt.



➜ Stripe

Bei Stripe handelt es sich um eine aufstrebende Firma für Online-Zahlungssysteme aus den USA. Sie agiert in 25 Ländern und punktet insbesondere durch den exzellenten Service. Wenn es darum geht, zu irgendeinem Zeitpunkt die Kundendaten von einem Webshop-System in ein anderes migrieren zu müssen, so ist Stripe bestens dafür vorbereitet.

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