Sichere Geldanlage – Welche Finanzprodukte noch empfehlenswert?

Sichere Geldanlage Sichere Geldanlage
Sichere Geldanlage

Sichere Geldanlage

Die Wirtschaftskrisen der jüngsten Vergangenheit führen zu großen Unsicherheiten in der Bevölkerung.

Hohe Kursschwankungen an den Börsen und immer wieder Nachrichten über finanzielle Schwächen der Kreditinstitute sind nur einige, dafür aber sehr gewichtige Gründe, warum es einen Wandel der Risikobereitschaft bei der Wahl von Geldanlagen auch im privaten Bereich gibt.

Immer mehr Anleger orientieren sich in Richtung einer sicheren Geldanlage. Zu groß ist bei den meisten Anlagewilligen die Angst vor dem Verlust des eigenen Geldes und daher verzichten viele lieber auf eine möglichst hohe Rendite. Zugunsten einer hohen Sicherheit eben. Um die Möglichkeiten einer sicheren Geldanlage kennenzulernen und seinen persönlichen Favoriten zu finden, werden hier jetzt einige Varianten vor- und gegenübergestellt.



Geldanlage 2012: Sichere Investments nicht mehr möglich


Informieren Sie sich über attraktive Formen der Geldanlage, bei denen die Sicherheit groß geschrieben und das Risiko bis auf ein Minimum reduziert oder sogar komplett vermieden wird.

Möglichkeit 1: Das Festgeld

Eine traditionelle und sehr beliebte Form der sicheren Geldanlage ist das sogenannte Festgeld. Hierbei handelt es sich um eine herkömmliche Spareinlage, bei der die Rendite anhand der ausgezahlten Zinsen erzielt wird.

Das Geld wird bei dieser Anlageform, für die es in der Regel eine Mindestanlagesumme gibt, auch für eine bestimmte Laufzeit festgeschrieben. In dieser Zeit kann nicht über das Anlageguthaben verfügt werden.

Diese Festschreibung des Geldes honoriert das Geldinstitut mit einem attraktiven Zinssatz. Je länger die Laufzeit ist, desto höher fällt in der Regel auch die Verzinsung aus. Meistens werden von Banken Laufzeiten von 3, 6 oder 12 Monaten, manchmal aber auch von mehreren Jahren angeboten. Die hohe Sicherheit erlangt das Festgeld dabei aufgrund des für Spareinlagen gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherungsfonds. Diese Sicherungseinrichtung garantiert, dass die Einlagen der Anleger auch dann gesichert sind, wenn das Kreditinstitut zahlungsunfähig werden sollte.

Tagesgeld und Festgeld Vergleich – ARD Ratgeber Geld


Bei Festgeldern herrscht übrigens weder ein Währungs- noch ein Kursrisiko, wodurch die Sicherheit noch einmal verstärkt wird.

Möglichkeit 2: Das Tagesgeld

Das Tagesgeld gewinnt als sichere Geldanlage auch immer mehr an Bedeutung und auch an Beliebtheit. Hierbei handelt es sich um eine flexible Spareinlage, die mit einer hohen Sicherheit und denselben Argumenten wie beim Festgeld angeboten wird.

Neben einer möglichst hohen Sicherheit spielt bei vielen Leuten auch die Verfügbarkeit über das Geld eine große Rolle.

In einem solchen Fall bietet das Tagesgeld einen enormen Vorteil gegenüber dem Festgeld, weil es weder einen Mindestanlagebetrag noch eine Laufzeit der Geldanlage gibt. Somit kann zum einen schon ab dem ersten Euro von der Verzinsung profitiert werden. Zum anderen besteht beim Tagesgeld jederzeit die Möglichkeit, über sein Anlageguthaben frei zu verfügen.

Richtige Geldanlage

Richtige Geldanlage

Die Verzinsung ist im Gegenzug dafür aber oft etwas geringer als beim Festgeld. Daher ist es vor einer Entscheidung für eine der beiden Anlageformen wichtig zu überlegen, ob man zugunsten einer höheren Rendite für einige Zeit auf sein Geld verzichten kann.

Unsere Empfehlung ist das Tagesgeldkonto, da hier annehmbare Zinsen gezahlt werden und selbst bei einem Börsencrash ist die Geldanlage sicher angelegt. Für längere Laufzeiten als die des Festgeldes oder Tagesgeldes stehen bei vielen Banken auch sogenannte Sparbriefe mit noch höheren Zinsen oder auch die Sparformen des Bundes wie beispielsweise Bundesschatzbriefe zur Verfügung, bei denen ebenfalls eine sehr hohe Sicherheit besteht.

Gold & Festgeld: Beliebt, aber riskanter als gedacht?

Eine optimale Geldanlage kann also auch risikolos und dennoch attraktiv sein. Das Thema „Sparbuch“ behandeln wir übrigens noch in einem extra Artikel, da sich hierzu einige Fehlinformationen im Internet finden lassen.



Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Gertrude Kaindl
Mitte-Links: ©panthermedia.net Thomas Huster

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