Serie zur Geldanlage Teil 1 | Eine Finca auf Mallorca

Finca auf Mallorca

Finca auf MallorcaGeld sparen lohnt sich schon lange nicht mehr in dieser noch nie da gewesenen Niedrigzinsphase, im Gegenteil; jeden Tag verliert der Sparer etwas von seinem Geld, weil die Inflationsrate höher ist als der Sparzins. Da das Thema alle von uns betrifft, haben wir uns von Segapro für eine Artikelserie entschieden. Heute im Teil 1: Die Immobilie.

Eine Alternative zur regulären wären aktuell auch noch Aktien, aber deren Kurse können plötzlich, nicht zuletzt auch wegen des ungebremsten Computerhandels, so drastisch einbrechen, dass mit einem Schlag mehr als die Hälfte des Kapitals vernichtet wird. Aus diesen Gründen liegt der Gedanke nahe, das Ersparte in bleibende Werte zu investieren und dazu gehören wohl vor allem Immobilien.

Doch auch hier ist natürlich Vorsicht geboten, denn eine Immobilie ist nicht gleich eine Immobilie. Wer sich beispielsweise ein schönes, großes, massives Einfamilienhaus mit riesigem Gartengrundstück und gutem Baumbestand auf dem platten Land in der strukturschwachen Region von Mecklenburg-Vorpommern oder im Landkreis Lüchow-Dannenberg kauft, wird bald merken, dass er dieses Haus wohl niemals ohne einen riesigen Verlust verkaufen kann. Zu beachten ist also weniger die Qualität und Bausubstanz des Objekts, als auf die Lage mit Blick auf die Wachstumsaussichten der Region zu schauen.



Immobilienpreise auf Mallorca

Mallorca ist so ein Paradebeispiel für eine gelungene Investition in Immobilien. Wer in der Vergangenheit diesen Schritt gewagt hat, konnte garantiert Gewinne machen und wenn es sich auch nur um eine verfallene Holzhütte gehandelt hat.

Der Trend steigender Immobilienpreise auf Mallorca ist noch immer ungebrochen; d. h. ein Einstieg sollte noch nicht zu spät sein. Selbstverständlich gibt es da auch kurzfristiges Auf und Abs, ähnlich wie bei Aktienkursen, aber dahinter stecken in der Regel saisonal bedingte Faktoren. Unter den Kaufinteressenten findet man momentan viele Spanier, die auf den Balearen eine Zweitimmobilie suchen, aber der Anteil der Ausländer, insbesondere aus den Ländern Deutschland, England und in den letzten Jahren – vermehrt auch aus der Schweiz und Österreich, Skandinavien und Russland, nimmt ständig weiter zu.

Es gibt auf den Balearen einheimische Bewohner, die ihren Traum vom eigenen Haus deshalb nicht verwirklichen können, weil die Preise stets schneller gestiegen sind, als sie Eigenkapital ansparen konnten. Hinzu kommt jetzt noch die Wirtschaftskrise in Spanien. Auch das ist eine beklagenswerte Seite steigender Immobilienpreise. In der Folge, obwohl ja die Ausländer viel Geld ins Land tragen, gibt es einige Einwohner, die nicht so richtig gut auf Ausländer zu sprechen sind, Tendenz steigend. Bei der zum Teil katalanischen Bevölkerung handelt es sich um sehr stolze Menschen. Wer das Eis brechen möchte, sollte ein bisschen bewandert sein in der katalanischen Geschichte und die Namen und das Wirken großer Katalanen kennen. Das sollte aber Interessierte in keinem Fall vom Kauf einer Immobilie auf Mallorca abhalten.

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Marktlage auf Mallorca

Insbesondere bei Zweitimmobilien in exklusiver Lage wurde Ende Mai 2013 ein durchschnittlicher Preisanstieg um ca. 30% gegenüber dem Vorjahreswert festgestellt. Das ist eine Zahl, die wohl kaum von einer anderen Geldanlage übertroffen werden kann.

Für normale, etwas weniger luxuriöse Immobilien, wird der Markt sogar schon so langsam richtig eng, obwohl man sie heute noch finden kann. Man muss sich aber beeilen, denn Mallorca hat sich in Europa tatsächlich zu einem der preisintensivsten Standorte entwickelt. In der Konsequenz sollten sich Kaufinteressierte mit begrenztem Budget auch etwas mehr im Hinterland umsehen, bevor der Boom dort die Preise unbezahlbar macht. Besonders hohe Preissteigerungen sind übrigens bei qualitativ hochwertigen Ferien-Immobilien auf Mallorca zu verzeichnen, wo der Markt schon sehr eng geworden ist.

Bezahlbare Immobilien auf Mallorca

Immobilien auf MallorcaAuf der großen Hauptinsel der Balearen gibt es Regionen z. B. in den Bergen, die zurzeit noch nicht so heiß begehrt sind, weil sie z. B. doch recht weit von der Küste entfernt sind oder die Verkehrsanbindung noch etwas ausbauwürdig ist.

Solche heute noch bezahlbaren und vielleicht etwas versteckten Objekte auf eigene Faust zu finden, ist nicht so ganz leicht. Zu empfehlen ist da unbedingt ein guter Makler, der sich auf Mallorca auskennt. Sie haben in ihrem Portfolio oftmals bereits geeignete Fincas und aber auch großzügig geschnittene Villen zu bieten. Darüber hinaus besitzen sie die Kenntnisse über Bauprojekte, die entweder kurz vor dem Abschluss oder noch in Planung stehen. Die Hinweise der Makler werden Ihre Aufmerksamkeit mit Sicherheit auch auf das Künstlerdorf Deia oder auf die ehemaligen Fischerdörfer von Portixol, Palma Es Molinar oder Ciudad Jardin richten.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die Inselgruppe der Balearen im Wesentlichen aus den 5 Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera besteht. Wem der Immobilienmarkt auf Mallorca zu eng geworden ist, sollte den Makler ggf. nach den Möglichkeiten bzw. nach Kontakten zu den Nachbarinseln fragen und seinen Fuß auch einmal dort hin setzen; es lohnt sich bestimmt.

Weitere Informationen: www.infomallorca.net/index.de.html



Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Andreas Prolingheuer
Mitte-Unten: ©panthermedia.net Ingeborg Knol

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