Samsung Galaxy Tab 10.1N darf in Deutschland verkauft werden

Patentrecht Patentrecht
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Nachdem sich Apple und Samsung nun bereits seit Jahren um angeblich verletzter Patentrechte streiten, kann Samsung einen ersten Teilgewinn feiern. Als das Galaxy Tab 7.0 auf den Markt kam, hatte Apple damals direkt eine Klage wegen einer Patentrechtsverletzung eingereicht.

Auch bei dem Galaxy Tab 10.1 wurde geklagt. Zu Recht, wie es ausschaut. Das hatte zur Folge, dass Samsung beide Tablets sofort vom Markt nehmen musste und nicht mehr verkauft durfte. Auch wenn bei einigen Händlern am Anfang des Verbotes noch einige Geräte gab, war es Samsung selbst strickt untersagt, sie selbstständig zu vertreiben.

Angeblich war das Galaxy Tab dem Ipad 2 von der Optik her viel zu ähnlich und daher kopiert. Das sahen dann auch die Richter so, weshalb die Tablets nicht verkauft werden dürfen. Um aber dieses Verbot zu umgehen, hat Samsung ein Redesign gestartet und das neue Galaxy 10.1 N auf den Markt gebracht. Auch hiergegen hatte Apple zuerst versucht zu klagen, weil von Samsung angeblich das Geschmacksmuster kopiert worden sein soll. Da stimmten die Richter aber nicht zu und Apple hat verloren. Nun darf Samsung endlich die Galaxy Tabs 10.1N verkaufen.




Wo ist der Unterschied zwischen den beiden Tabs?

Die wohl auffälligste Veränderung wurde am Gehäuse vorgenommen. Der Vorgänger sah dem Ipad 2 wirklich viel zu ähnlich, weshalb Samsung das Design deutlich verändern musste. Nun hat das Case einen breiten Metallrahmen erhalten und trägt seine Lautsprecher direkt an der Seite.

Der nette Nebeneffekt dabei ist, dass der Klang nun viel satter aus den Boxen kommt. Auch der Schriftzug von Samsung selbst wurde verändert. Der Name wurde nun unten auf dem Gehäuse angebracht und glänzt silberfarben. Dadurch soll sich das Tab noch einmal deutlicher vom Ipad unterscheiden. Außerdem kommt das neue Galaxy mit einem anderen Betriebssystem daher. Nach wie vor wird hier zwar auf Android zurückgegriffen, doch es wurde jetzt die 3.2 Version aufgespielt und angepasst. Die neue Android-Version scheint zudem für einen geringeren Stromverbrauch zu sorgen. Der Akku kommt mit einer Ladung ein bisschen weiter, als sein Vorgänger und im Durchschnitt hält eine Akkuladung nun bis zu 8 Stunden.

Samsung Galaxy Tab

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Auch an dem Display wurde erstaunlicherweise gearbeitet. Das neue Display kann zwar nicht so gut wie sein Vorgänger abschneiden, ist aber dennoch sehr gelungen. Jedoch wurde bei dem neuen Bildschirm einen leichten Rotstich festgestellt.

Diesen Unterschied kann man aber nur bei einem weißen Bild erkennen und stört in der normalen Benutzung nicht weiter. Dennoch konnte das Samsung mal besser. Dafür hat das Galaxy Tab 10.1N aber einen besseren Schwarzwert und kann daher die Bilder auch kontrastreicher darstellen.

Wer sich damals auf das Galaxy Tab 10.1 gefreut hatte, darf auch mit dem N-Model glücklich werden. Es gab keine großen Veränderungen und man erhält sogar eine überarbeitete und verbesserte Version des 10.1. Alles in allem kann man also keinen großen Unterschied zwischen den einzelnen Tabs erkennen. Gerade Laien dürften auch mit dem neuen Galaxy Tab sehr zufrieden sein, da wahrscheinlich nur ein Kenner die Differenzen erkennen wird.

Man darf aber in Zukunft gespannt sein, wie weit dieser Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung noch gehen wird. Vielleicht können sich beide Unternehmen auf lange Sicht einigen und so unnötige Klagen verhindern. Letztendlich werden durch Verkaufsverbote und Klagen nur die Kunden verunsichert und am Kauf eines Gerätes gehindert.


Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net Dawid Krupa
Oben-Links: © panthermedia.net Dawid Krupa
Mitte-Links: © panthermedia.net Jiri Cafourek

Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Nachdem sich Apple und Samsung nun bereits seit Jahren um angeblich verletzter Patentrechte streiten, kann Samsung einen ersten Teilgewinn feiern. Als das Galaxy Tab 7.0 auf den Markt kam, hatte Apple damals direkt eine Klage wegen einer Patentrechtsverletzung eingereicht.

Auch bei dem Galaxy Tab 10.1 wurde geklagt. Zu Recht, wie es ausschaut. Das hatte zur Folge, dass Samsung beide Tablets sofort vom Markt nehmen musste und nicht mehr verkauft durfte. Auch wenn bei einigen Händlern am Anfang des Verbotes noch einige Geräte gab, war es Samsung selbst strickt untersagt, sie selbstständig zu vertreiben.

Angeblich war das Galaxy Tab dem Ipad 2 von der Optik her viel zu ähnlich und daher kopiert. Das sahen dann auch die Richter so, weshalb die Tablets nicht verkauft werden dürfen. Um aber dieses Verbot zu umgehen, hat Samsung ein Redesign gestartet und das neue Galaxy 10.1 N auf den Markt gebracht. Auch hiergegen hatte Apple zuerst versucht zu klagen, weil von Samsung angeblich das Geschmacksmuster kopiert worden sein soll. Da stimmten die Richter aber nicht zu und Apple hat verloren. Nun darf Samsung endlich die Galaxy Tabs 10.1N verkaufen.


Wo ist der Unterschied zwischen den beiden Tabs?

Die wohl auffälligste Veränderung wurde am Gehäuse vorgenommen. Der Vorgänger sah dem Ipad 2 wirklich viel zu ähnlich, weshalb Samsung das Design deutlich verändern musste. Nun hat das Case einen breiten Metallrahmen erhalten und trägt seine Lautsprecher direkt an der Seite.

Der nette Nebeneffekt dabei ist, dass der Klang nun viel satter aus den Boxen kommt. Auch der Schriftzug von Samsung selbst wurde verändert. Der Name wurde nun unten auf dem Gehäuse angebracht und glänzt silberfarben. Dadurch soll sich das Tab noch einmal deutlicher vom Ipad unterscheiden. Außerdem kommt das neue Galaxy mit einem anderen Betriebssystem daher. Nach wie vor wird hier zwar auf Android zurückgegriffen, doch es wurde jetzt die 3.2 Version aufgespielt und angepasst. Die neue Android-Version scheint zudem für einen geringeren Stromverbrauch zu sorgen. Der Akku kommt mit einer Ladung ein bisschen weiter, als sein Vorgänger und im Durchschnitt hält eine Akkuladung nun bis zu 8 Stunden.

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Auch an dem Display wurde erstaunlicherweise gearbeitet. Das neue Display kann zwar nicht so gut wie sein Vorgänger abschneiden, ist aber dennoch sehr gelungen. Jedoch wurde bei dem neuen Bildschirm einen leichten Rotstich festgestellt.

Diesen Unterschied kann man aber nur bei einem weißen Bild erkennen und stört in der normalen Benutzung nicht weiter. Dennoch konnte das Samsung mal besser. Dafür hat das Galaxy Tab 10.1N aber einen besseren Schwarzwert und kann daher die Bilder auch kontrastreicher darstellen.

Wer sich damals auf das Galaxy Tab 10.1 gefreut hatte, darf auch mit dem N-Model glücklich werden. Es gab keine großen Veränderungen und man erhält sogar eine überarbeitete und verbesserte Version des 10.1. Alles in allem kann man also keinen großen Unterschied zwischen den einzelnen Tabs erkennen. Gerade Laien dürften auch mit dem neuen Galaxy Tab sehr zufrieden sein, da wahrscheinlich nur ein Kenner die Differenzen erkennen wird.

Man darf aber in Zukunft gespannt sein, wie weit dieser Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung noch gehen wird. Vielleicht können sich beide Unternehmen auf lange Sicht einigen und so unnötige Klagen verhindern. Letztendlich werden durch Verkaufsverbote und Klagen nur die Kunden verunsichert und am Kauf eines Gerätes gehindert.




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