Passende Anlageform finden – So gehts!

So finden Sie die passende Anlageform für Ihre Ziele

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Wer sein Geld bei Banken oder an der Börse anlegt, sollte sich zunächst über sein Ziel klar werden, also überlegen, für was gespart wird. Denn auch danach richtet sich die gewählte Form der Geldanlage. Aber auch Ihr Typ spielt eine Rolle: In Fachkreisen werden unterschiedliche Anlage-Typen und -Profile unterschieden.

Anlageart

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Für Banken und Finanzinstituten ist die vorherige Eingruppierung in eine Risikoklasse Pflicht, sobald der Anleger an der Börse oder mit Fondsanteilen handelt. Welcher Typ sind Sie? Hier finden Sie es heraus.

Für den sicherheitsorientierten Anleger steht beispielsweise die Wertentwicklung des eigenen Kapitals an oberster Stelle. Diese geht mit einer sicheren Ertragserwartung einher. Anlageformen wie Anleihen, Aktien oder Fonds eignen sich für diesen Anleger nicht.



Stattdessen sollten Sie auf festverzinsliche Anlageformen wie Sparbriefe, Festgeld- oder Tagesgeldkonten setzen, sofern Sie in diese Gruppe passen. Auch die Geldanlage auf Sparkonten ist möglich.

  • Der konservative Anleger

Konservative Anleger vertrauen auf Sicherheit. Wichtig ist für sie, dass der angelegte Geldbetrag keinem oder nur geringem Risiko ausgesetzt ist. Eine wichtige Rolle spielt zudem, dass der angelegte Betrag von beispielsweise 10.000 Euro erhalten bleibt und keinem Verlust ausgesetzt ist. Entspricht dies Ihren Vorstellungen, kommen für Sie festverzinsliche Wertpapiere, Sparbücher, Sparbriefe, Festgeld-, Tagesgeld- oder Termingeldkonten in Frage. Aber auch Anlagen in Aktien oder Fonds sind nicht ausgeschlossen.

  • Der gewinnorientierte Typ

Für den gewinnorientierten Anlagetyp darf die Investition auch mal etwas spekulativer sein. Auf diese Weise erhöhen sich gleichzeitig die Chancen auf höhere Renditen. Wer sein Geld in einem Aktienfonds anlegt, kann mit Glück die Summe des angelegten Vermögens vermehren. Hierbei besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich die Börse und somit der Kurs des Fonds in umgekehrte Richtung entwickelt. Statt einer renditestarken Anlage hat man mitunter auf das falsche Pferd gesetzt und kann seine Fondsanteile nicht gewinnbringend absetzen. In so einem Fall heißt es: Durchhalten. Zwar ist das Risiko bei Fondsanteilen geringer als bei Aktien, es gibt jedoch auch hier unterschiedliche Risikoabstufungen.

  • Chancenorientiert Anlegen steigert Renditechancen

Gehören Sie zu denen, die gewinnorientiert anlegen möchten, setzen Sie sicher auch auf risikoreiche Anlagen. Dazu zählen alle Arten von Papieren, die mit einem Verlustrisiko verbunden sind, zum Beispiel Aktien, Fonds oder Anleihen. Wer das Risiko nicht scheut, kann in hochspekulative Papiere wie Optionsscheine, Hedgefonds, Zertifikate oder Futures investieren. Hierbei sind jedoch auch vollständige Verluste des eingesetzten Kapitals möglich.

Spielt das Geschlecht eine Rolle?

Mann und Frau

Mann und Frau

Jeder Anleger verfolgt seine eigene Strategie, will sich dadurch Wünsche erfüllen und langfristig Ziele erreichen. Doch neben der Kategorisierung in die bereits genannten Anlage-Typen scheint auch das Geschlecht des Anlegers eine Rolle bei der Wahl seiner oder ihrer Anlage-Strategie zu spielen. Dies legen jedenfalls Studien des Marktforschungsinstituts GfK und des „Wall Street Journals Europe“, der deutschen DAB Bank wie auch die Arbeitserfahrung diverser Finanzdienstleister nahe.

Frauen scheinen bei der Wahl ihrer Geldanlagen weitaus sorgfältiger vorzugehen als Männer. Sie setzen sich zunächst intensiv mit der Geldanlage auseinander, möchten sie verstehen bzw. durchschauen. Haben sich Frauen für eine Anlageform entschieden, so bleiben sie dieser Entscheidung auch länger treu. Laut DAB-Bank führten Frauen im Börsenjahr 2008 durchschnittlich fünf Transaktionen durch – Männer neun. Frauen möchten ein geringeres Risiko eingehen und spekulieren vorsichtiger als Männer. Zwar sind ihre durchschnittlichen Gewinne dadurch auch niedriger, ihre Verluste jedoch auch.

Geldanlage

Geldanlage*

Im Gegensatz zu Frauen sind Männer leidenschaftlicher beim Thema Geld und verstärkt auf der Suche nach dem großen Gewinn. Sie setzen häufig alles auf eine Karte und wechseln schneller von einer Aktie zur nächsten, kaufen und verkaufen eher. Aktien stehen bei Frauen nicht so hoch im Kurs. Sie konzentrieren sich eher auf Festgeldkonten, Renten- und Mischfonds oder auf ein Eigenheim. Sie streuen ihre Anlageformen gut und möchten keine außer Acht lassen.

Sucht man nach dem Grund für diese Unterschiede, sollte man nicht zwingend einen Rückschluss auf die traditionellen Geschlechterrollen ziehen. Sprich: Frauen sind gewissenhaft und müssen sich langfristig um die Zukunft von Familie und Mann kümmern; Männer sind impulsiv und jagen gerne.

Studienergebnisse deuten eher darauf hin, dass Frauen einfach weniger Geld als Männer zur Verfügung haben und daher vorsichtiger damit umgehen müssen. Hätten sie genauso viel Kapital wie ihre männlichen Kollegen, würde sich ihre Anlagestrategie wahrscheinlich den der Männer annähern.

Ziele hinterfragen, Anlagestrategie prüfen

Für alle Anlagetypen gilt, ob Mann oder Frau: Investieren Sie nur in solche Anlagen, deren Prinzip Sie auch verstehen. Darüber hinaus sollten Sie für sich klären, was Risiko für Sie bedeutet. Sind Sie sich nicht sicher, lassen Sie sich zum Beispiel bei Swiss Life Select beraten oder fragen Sie andere Anleger nach ihrer Meinung. Dies hilft oft dabei, sich über die eigene Strategie klarer zu werden.



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Bildquellen

Artikelbild: © panthermedia.net rangizzz
Mitte: © panthermedia.net Jonathan Ross

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