Online-Videotheken: Vor- und Nachteile der bekannten Video-On-Demand-Dienste

Online-Videodienste im Test

Videodienst

Deutsche Videotheken kämpfen derzeit ums nackte Überleben. Auch die Fernsehsender sind mit den Einschaltquoten höchst unzufrieden. Gut im Rennen sind derzeit Online-Videotheken wie Maxdome, iTunes oder Videoload. Mit diesen Diensten kann man sich Top-Filme auf Wunsch nach Hause holen – ob zu Hause oder unterwegs. Es klappt aber nicht immer so, wie man es sich gewünscht hätte. Auswahl, Bildqualität oder Preise sind vom Anbieter zum Anbieter anders.

Richtiger Spaß erst mit großem Fernseher

[sws_blue_box box_size=”618″]Um mit einer [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Online-Videothek[/sws_highlight]  richtig zufrieden zu sein, muss man ein großes Fernseher-Gerät anschließen. Am einfachsten geht es mit einem internetfähigen Smart-TV. Allerdings sind nicht alle Dienste mit beliebigem Modell kompatibel. Ein iTunes-Nutzer braucht beispielsweise den Netzwerk-Zuspieler Apple TV, um die Movies bequem auf dem TV-Gerät anzuschauen. [/sws_blue_box]

Gutes Angebot bieten Videotheken-Apps auf Smart-TVs ab Baujahr 2012 – Maxdome läuft zum Beispiel auf Fernsehern und Blu-ray-Playern von LG,[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Samsung[/sws_highlight] , Panasonic, Loewe, Philips oder Toshiba. Bei Watchever-App funktionieren solche Modelle wie LG, Philips, Samsung und Panasonic, Videoload, Amazon und Snap finden sich dagegen auf Samsung-Smart-TVs.

Online-Videotheken im Test

  • Apple iTunes: Das iTunes von Apple bietet seinen Kunden die größte Filmauswahl unter den Video-On-Demand-Anbietern. Häufig werden Filme in HD-Qualität angeboten. Was die Preise betrifft, liegt iTunes im Mittelfeld. Der Dienst richtet sich jedoch nur an Nutzer, die Streaming am PC wählen oder Apple-Geräte besitzen.
  • Videoload: Dieser Anbieter hat eine gute Filmauswahl, die Filme sind aber zum Teil ziemlich teuer. Guter Service ist einer der Vorteile vom[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Videoload[/sws_highlight] . Die Einzelabruf-Preise sind jedoch verhältnismäßig hoch, auch das Komplett-Abo aller Film-Kategorien ist nicht gerade günstig. Günstiger wird es hingegen für Vielseher, die nur zwei Kategorien (wie z.B. Movie und TV) buchen. Videoload läuft nur auf den Geräten von Samsung und bei Entertain-Kunden.
  • Maxdome: Bei Buchung eines Flatrate-Abos wird es günstig, die Filmauswahl bleibt dann aber eingeschränkt. Möchte man mehr sehen, muss man dann zusätzlich zum Einzelpreis Filme kaufen oder leihen. Maxdome-Filme kann man sich auf Smart-TVs und Blu-ray-Playern vieler Hersteller anschauen.
  • Watchever: Ein einfaches und übersichtliches Angebot, das einige Lücken hat. Ein einheitlicher Preis ist ein klares und vorteilhaftes Angebot, allerdings ist die Auswahl an Filmen nicht besonders breit. Der Dienst an sich ist unkompliziert, Offline-Modus macht das Anschauen auch auf Smartphones und Tablets möglich.

Schnelles Internet ist Voraussetzung

Video-Dienste benötigen eine schnelle Internetverbindung, weil die Filmdaten erst auf dem PC landen, während man sich den Film anschaut. Wenn die Daten nicht schnell genug transportiert werden, stocken das Bild und der Ton. HD-Filme kann man sich problemlos ab DSL 16.000 anschauen, für normale Auflösung reicht meist DSL 6.000 aus.

GenauSchau: Online-Videotheken – Kino auf Abruf | Servicezeit | WDR


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