Neurodermitis

Ernährung und Leben umstellen

Neurodermitis Neurodermitis

Wenn der Juckreiz auf der Haut plötzlich einen Namen bekommt, verändert sich das Leben in vielerlei Hinsicht, denn bei Neurodermitis gibt es einige Dinge, die die betroffenen Personen für ihre Gesundheit tun können. Häufig wird die Ernährung umgestellt, damit die Hautreizungen nicht gefördert werden. Zur Behandlung der juckenden Hautpartien muss nicht zwingend Cortison eingesetzt werden. Auch für die Cremes gibt es einige Alternativen. Ganz wichtig ist bei einer Erkrankung, dass seelischer Stress vermieden wird. Dieser löst oftmals einen Krankheitsschub aus. Die Umsetzung einer solchen Umstellung muss nicht kompliziert sein.

Neurodermitis

Neurodermitis

Grundsätzlich gibt es für Personen, die unter einer Neurodermitis leiden, keine allgemeingültigen Vorschriften bezüglich der Ernährung.

In einigen Büchern zu diesem Thema wird empfohlen, dass kein Zucker auf dem Speiseplan Platz finden soll. Diese Theorie hat sich inzwischen in vielen Fachkreisen als nicht richtig erwiesen.



Betroffene Menschen sollten in der Regel ihre individuellen Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel beobachten.

Häufig gibt es bei einem übermäßigen Verzehr folgender Nahrungsmittel einen leichten bis starken Schub:

  • Zitrusfrüchte
  • Nüsse
  • Fettiges
  • Süßes

Allerdings ist dies keine allgemeingültige Aussage. Viele Patienten, die sich eingehend mit dem Thema beschäftigen, begegnen darüber hinaus dem Begriff Borretschöl. Hierbei handelt es sich um ein hochwertiges Produkt, das häuifg in kapselform zur Nahrungsergänzung eingesetzt wird. Es ist angereichert mit wichtigen essentiellen Fettsäuren, die sich positiv auf den Organismus auswirken und das Immunsystem stärken. Viele dieser Säuren werden über die Ernährung nicht in ausreichender Menge dem Körper zugeführt. Aus diesem Grund greifen auch Personen ohne Erkrankung auf diese Borretschöl-Kapseln zurück. Aber es gibt noch viel mehr zu beachten!

Muss es unbedingt Cortison sein?

Um den Juckreiz zu mindern und die Haut zu heilen nutzen viele Menschen mit einer Neurodermitis Cremes auf der Basis von Cortison. Da dieser Wirkstoff aber auch bekannt für die aggressive Heilung und einige Nebenwirkungen ist, werden oftmals Alternativen eingesetzt. Diese bestehen nicht selten aus Fetten oder pflanzlichen Stoffen. Auch Urea verschafft vielen Patienten eine Linderung. Solche Pasten werden in vielen Fällen auch in den Apotheken oder von den Hautärzten angemischt.

Die Cremes wirken in erster Linie lindernd auf die Haut ein. Der Juckreiz soll abklingen, damit die betroffenen Personen durch nächtliches Kratzen die Hautstellen nicht zusätzlich reizen. In der Regel entfalten die Salben auch eine Regenerierung und unterstützen die Hautzellen, damit sich schon bald ein gesundes Hautbild zeigt. Wichtig ist, dass Cortison normalerweise nur in extremen und schwerwiegenden Fällen zum Einsatz kommen sollte.

Weniger Stress bringt mehr Wohlbefinden

Leben mit Neurodermitis

Leben mit Neurodermitis

Viele Langzeitbeobachtungen haben ergeben, dass Stress Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat. Häufig beobachten Patienten, dass ihre Haut nach oder während einer stressigen Zeit reagiert. Vermehrter Juckreiz und Schlaflosigkeit können die Folge sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Aufregung und seelische Anspannungen bestmöglich vermieden werden.

Allerdings gestaltet sich diese Theorie in der Praxis nicht besonders leicht in der Umsetzung. Äußere Einflüsse entfalten eine Wirkung, der sich die wenigsten Menschen intuitiv entziehen können. Hierfür gibt es spezielle Angebote, bei denen die betroffenen Personen Entspannungstechniken erlernen. Auf diese Weise holen sich die Menschen aus den stressigen Situationen und nehmen Abstand zu den Problemen.

Fazit

Das Leben mit der Neurodermitis ist nicht einfach, kann aber erleichtert werden. Spezielle Cremes sind oftmals eine sinnvolle Alternative zum Cortison, das eher in Extremfällen und bei langwierigen Beschwerden eingesetzt wird. Über die Ernährung können die betroffenen Personen mindestens für mehr Wohlbefinden sorgen. Eine konkrete Diätempfehlung gibt es nicht. Allerdings erleben viele Menschen die Einnahme von Kapseln aus Borretschöl als hilfreich. Interessant ist auch, dass Stress für den Juckreiz und Krankheitsschübe verantwortlich sein kann. Diesen zu vermeiden, wird den Interessenten durch das Erlernen von Entspannungstechniken erleichtert.



NEURODERMITIS – Ursachen und Auslöser

Bildquellen
Beitragsbild: © panthermedia.net / Astrid Gast
Mitte: © panthermedia.net / artono9

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