Konsumschulden | Oft hilft nur noch die Schuldnerberatung!

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Konsumschulden

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Schulden machen ist in. Was uns der Staat im großen Stil vormacht, gehört auch für einen nicht unerheblichen Bevölkerungsanteil inzwischen zur Normalität.

Was kostet die Welt? – Ich kauf sie mir! Es ist für viele Menschen schwierig, den permanenten Verlockungen der Dauer-Werbung zu widerstehen.

Werbung begleitet uns den ganzen Tag. Schon früh am Morgen werden wir damit aufgeweckt, in großflächigen Plakaten grüßen uns die neuesten Handys, das tollste Auto und der beste Computer auf dem Weg zur Arbeit und abends sind die Werbeunterbrechungen im Fernsehen schon fast so lange wie der gesamte Film.

Kein Wunder, dass das geweckte Verlangen auch in konkrete Käufe umgesetzt wird. Dabei wird uns die Bezahlung ausgesprochen leicht gemacht. Man kann so bequem per Karte, oder einfach mit einer Unterschrift bezahlen. Da nimmt so mancher einen ordentlichen Dispositionskredit in Kauf, oder unterzeichnet gleich einen Kreditvertrag. Wir brauchen so vieles: Möbel für die Wohnung, ein neues Auto, eine schicke Garderobe. Man will modisch sein und auf dem neuesten Stand. Und alles kostet Geld. Viel Geld. Oftmals viel zu viel.

Konsum kritisch beobachtet

Da ist die plötzliche Arbeitslosigkeit, zusätzliche Einkommensquellen, die unvermittelt wegfallen, und schon fehlt Geld an allen Ecken und Enden. Laut Schuldneratlas 2011 sind 6,4 Millionen Bürger über achtzehn Jahre überschuldet.

Damit kann im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Schuldnerrückgang verzeichnet werden. Doch die Statistik ist für den einzelnen kein Trost.

Keiner hat gerne Schulden. Deshalb stellt sich für die Betroffenen die Frage, wie die Schulden am schnellsten abgebaut werden können.

Diese Möglichkeiten gibt es dafür:

  1. Genaue Buchführung. Zunächst einmal müssen alle Schulden akribisch erfasst werden. Nur wer einen Überblick besitzt, kann auch seine Schulden abbauen. Es empfiehlt sich, alle Posten zu addieren und nichts auszulassen.

  2. Sparen. Einsparmaßnahmen finden und festlegen. Der Betroffene muss sich kritisch hinterfragen, welche Ausgaben sein müssen und worauf man verzichten kann. Kostenintensive Freizeitbeschäftigungen sollten dringend durch Freizeitvergnügen ersetzt werden, die umsonst sind, wie Fahrrad fahren, wandern oder selber Musik machen.

  3. Schuldnerberatung. Der Gang zum Schuldnerberater. Dabei hat ein Schuldner die Wahl zwischen kostenlosen Beratungsstellen wie die Caritas und aber auch kostenpflichtigen Einrichtungen. Diese werden nochmals eingeordnet zwischen gewerblichen Anbietern ohne einer gesetzlichen Grundlage und richtigen Anwaltskanzleien. Wann immer man kann, sollte man sich für die Kanzlei entscheiden.

kostenpflichtige Schuldnerberatungen bieten auch Beratungs-Hotlines

kostenpflichtige Schuldnerberatungen bieten auch Beratungs-Hotlines

Schuldnerberatung ist häufig Teil einer rechtsanwaltlichen Beratung und deshalb nicht umsonst.

Der Vorteil liegt aber darin, dass hier gleichzeitig auch Rechtsauskünfte mit eingeholt werden können und der Schuldner eine umfangreiche Beratung auch hinsichtlich seiner rechtlichen Möglichkeiten bezüglich der Rückzahlung erhält. Schuldenfrei dank professioneller Beratung ist durchaus möglich. Häufig versuchen die Berater auch durch außergerichtliche Vergleichsverhandlungen die Schuldenlast in den Griff zu bekommen.

Bei einer rechtsanwaltlichen Schuldnerberatung ist er also grundsätzlich gut aufgehoben, wie man bei der oben verlinkten Seite auch gut sehen kann.

Öffentliche Schuldnerberatungen sind dagegen in der Regel kostenlos und werden von öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen getragen. Hier kann der Schuldner sein Problem schildern, wird aber auch keine Rechtsberatung erhalten. Öffentliche Beratungsstellen gibt es dafür im gesamten Bundesgebiet und sind für jeden Bürger da. Mitarbeiter, die meist eine Ausbildung als Sozialpädagogen haben, erarbeiten einen Entschuldungsplan mit ihren Klienten.

Schuldnerberater in Aktion – Prioritätenkreis


Für welche Beratungsstelle sich ein Schuldner entscheidet, ist Geschmackssache. Denn die Beratung ist bei den meisten Stellen qualifiziert, unabhängig davon, ob der Betroffene ein kostenloses, oder kostenpflichtiges Angebot in Anspruch nimmt.

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Artikelbild: ©panthermedia.net Josef Philipp
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Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!