Kindersicherung für den PC

Kindersicherung für den PC | © panthermedia.net / Wavebreakmedia ltd Kindersicherung für den PC | © panthermedia.net / Wavebreakmedia ltd

Wenn Kinder am PC sitzen und das Internet benutzen – egal ob zum Spielen oder Arbeiten, sollte die Sicherheit immer an erster Stelle stehen. Immerhin ist gerade dieses Medium oft Fluch und Segen zu gleich. Eine Kindersicherung für den PC kann diese Sicherheit gewährleisten, denn für den Nachwuchs sind die Bedrohungen aus dem Netz oftmals sehr vielfältig und nicht vorhersehbar.

Wir als Eltern sollten auf jeden Fall eine Kindersicherung für den PC installieren, damit das Internet für das Kind sicherer wird und auch der Computer vor Angriffen geschützt wird. An erster Stelle steht dabei natürlich unser Nachwuchs; direkt danach muss allerdings auch die Hardware stehen, damit Viren, Malware und andere Schadprogramme keine Chance haben.

Kindersicherung für den PC & Virenschutz ist besonders wichtig

Kindersicherung fur den PC wichtig | © panthermedia.net / maxkabakov

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Als Erstes sollte eine gute Virensoftware installiert werden, um den PC kindersicher zu machen. Die Funktion und der Sinn dieses Schutzprogrammes müssen dem Kind dann natürlich auch erklärt werden. Viele Programme bringen sich übrigens automatisch auf den aktuellen Stand, sobald man sich ins Internet einwählt. Der PC ist so vor Angriffen gut geschützt. Aber ein Virenschutz allein reicht natürlich nicht aus.



Um die Kindersicherung für den PC stets aufrecht zu erhalten, sollten auch alle Updates die für das Betriebssystem des Computers bereitstehen, installiert werden. Dadurch werden eventuell vorhandene Sicherheitslücken geschlossen. Vorsicht vor komprimierten Dateien mit den Endungen .rar und .zip; diese sind besonders häufig auffällig.

Kindersicherung für den PC und komprimierte Daten

Werden komprimierte Daten wie zum Beispiel Spiele, Musik oder Bilder (.zip-Dateien) heruntergeladen, besteht die Gefahr, dass hier Trojaner oder gefährliche Viren versteckt sind. Deshalb sollten solche Daten nur von vertrauenswürdigen Seiten heruntergeladen und vor dem Entpacken von der Schutzsoftware auf Viren kontrolliert werden. Vorsicht auch vor ausführbaren Dateien; diese sind nicht minder oft mit Schadprogrammen belastet.

Kindersicherung für den PC und ausführbare Dateien

Häufig werden gefährliche Dateien in Form von .com- oder .exe-Anhängen mit einer E-Mail verschickt. Das Kind sollte deshalb darüber informiert sein, diese Programme unter keinen Umständen zu öffnen. Hier besteht immer die Gefahr, dass ein trojanisches Pferd in das Computersystem eingeschleust wird. Im Zweifelsfall kann man bei einem bekannten Absender nachfragen und sich so vergewissern, dass keine Gefahr besteht. Manchmal bemerkt man es gar nicht, wenn sich ein Schädling einschleicht; und gerade Kinder können die markanten Anzeichen leicht übersehen.

Folgende Punkte können ein Hinweis auf eine mögliche Infizierung des PCs mit Viren oder anderen Schädlingen sein:

  • Der Rechner ist deutlich langsamer als vorher.
  • Auf bestimmte Laufwerke oder Programme kann nicht mehr zugegriffen werden.
  • Der Rechner lässt sich nicht hochfahren.
  • Das Erscheinungsbild des Desktops hat sich verändert.
  • Manche Dateien können nicht abgespeichert werden.
  • Diese Schwierigkeiten können aber auch durch Soft- oder Hardwareprobleme hervorgerufen werden. Im Zweifelsfall ist es besser, den Rat eines Fachmanns einzuholen.

Was tun, wenn der Rechner infiziert ist

Eine Vielzahl von Bedrohungen ist so programmiert, dass sie sich nach und nach im Computersystem ausbreiten. Wenn also der Verdacht besteht, dass der PC infiziert sein könnte, sollten alle wichtigen Daten schnellstmöglich gesichert und der Rechner ausgeschaltet werden. Die Daten können zum Beispiel auf einen USB-Stick gezogen oder auf eine CD gebrannt werden. Dann muss man sich, entweder selbst oder durch einen Fachmann, auf die Suche nach dem Schädling begeben.

Kindersicherung für den PC und Filter-Software

Mit speziellen Sicherheitsprogrammen, auch Filter-Software genannt, kann man das Kind vor unangenehmen Überraschungen schützen die überall im Internet lauern.

Man kann beispielsweise festlegen:



  • wann und wie lange das Kind den PC benutzen kann.
  • ob das Kind Daten aus dem Internet downloaden darf.
  • welche Internetseiten gesperrt werden sollen
  • welche Spiele das Kind benutzen kann und
  • ob über die Internetnutzung ein Protokoll erstellt werden soll.

Empfehlenswerte Software für die Kindersicherung am PC finden Sie im Internet. Eine Anleitung für die interne Kindersicherung von Windows wurde hier veröffentlicht.

Auch Kindersicherung über FritzBox möglich

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