Keramik | Das Material der Zukunft?!

Keramik früher und heute Keramik früher und heute
Keramik früher und heute

Keramik früher und heute

Dass Keramik für den Menschen schon seit seiner Entdeckung viel Nutzen bringen konnte, zeigen bereits die archäologischen Funde.

Kein Wunder, schließlich lässt sich Ton, immerhin der Grundstoff für Keramik, immer wieder neu erfinden und zu den unterschiedlichsten Formen und Gegenstände bringen.

So wurde schon zu altertümlichen Zeiten Geschirr aus Keramik genutzt, da es einfach bessere Eigenschaften als Holz oder dergleichen besaß. Zudem fand Keramik auch sehr schnell Einzug in diverse andere Bereiche, sodass schnell klar war, wie vielfältig dieses Material eigentlich ist. Die guten Eigenschaften von gebrannter Keramik inspirierten natürlich schnell auch sehr viele Künstler, da diese sich am Ton nach Herzenslust austoben konnten. So entstanden über die Jahre unzählige Kunstwerke aus Keramik, die heute zum Teil von unschätzbarem Wert sind.

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Auch wenn die Keramik immer wieder einmal aus dem Mittelpunkt verschwand, überdauerte die Nutzung des Materials wahrlich Jahrtausende. Auch heute noch werden viele alltäglich Dinge aus Keramik gefertigt und gerne genutzt.

Keramik im Einsatz

Eine absolute Hochzeit erlebte Keramik dabei in den 80er und 90er Jahren. Gerade Geschirr galt in dieser Zeit als absoluter Renner. Ganze Kollektionen wurden hier entworfen, sodass vom Kaffeegedeck bis hin zur Suppenschüssel einfach alles aus Keramik gefertigt wurde.

Doch nicht nur das, auch in anderen Bereichen wird das Material verwendet. Hier sollten explizit Kachelöfen, Dachziegel und künstlerisch gestaltete Figuren erwähnt werden.

Danach folgte eine Zeit, in der Keramik zwar weiterhin verwendet wurde, jedoch nicht mehr so stark gefragt war. Doch gerade in den letzten Jahren lässt sich nun erkennen, dass wieder vermehrt Produkte aus diesem Material gefertigt werden. Insbesondere sollten hier auch die Keramikpfannen erwähnt werden, da diese einfach den Markt für Bratpfannen revolutioniert haben.

Ratgeber Keramikpfannen

Ratgeber Keramikpfannen

Es gibt sogar extra Webseiten im Netz, die sich ausschließlich mit dem Thema Keramikpfannen auseinandersetzen, wie man bei der verlinkten Seite schön sehen kann. Aber die Beliebtheit ist auch kein Wunder.

Die keramische Beschichtung dieser Pfannen sorgt für hervorragende Brateigenschaften, was sicherlich jedem Hobbykoch genauso zugutekommt, wie jedem Profi. Angefangen von der sehr guten Antihaft-Wirkung bis hin zur gleichmäßigen Wärmeverteilung bieten Keramikpfannen so eine echte Bereicherung für jede Küche.

Zudem sollte auch noch erwähnt werden, dass Keramik als Pfannenbeschichtung natürlich unbedenklich ist, da es sich hierbei um ein Naturprodukt handelt und zudem keinerlei Abgaben von Partikel an die Speisen erfolgt. Ein deutlicher Vorteil gegenüber anderen beschichteten Pfannen!

Pfannkuchen in einer Keramik-Pfanne

Keramik in der Zukunft

Dass die Verwendung von gebranntem Ton wahrlich Jahrtausende überdauert hat, lässt sich aus heutiger Sicht sicherlich sehr gut nachvollziehen. Unzählige Einsatzmöglichkeiten sprechen einfach für Keramik und bieten ein Höchstmaß an Flexibilität.

Nichtsdestotrotz suchten und suchen die Menschen immer wieder nach Alternativen. Schnell zeigte sich hier, dass Ton nicht gleich Ton ist.

Je nachdem, wie man diesen aufbereitet, lassen sich daraus nämlich unterschiedliche keramische Erzeugnisse gestalten. Besonders feiner Ton wird zum Beispiel zu Porzellan verarbeitet, wobei hier so gut wie keine Steine oder andere Einschlüsse mehr im Ton vorhanden sein dürfen.

Keramik als Zukunftsmaterial

Keramik als Zukunftsmaterial

Erst dies in Kombination mit der Beimengung von anderen Stoffen ermöglicht die Produktion von feinem und filigranen Porzellan. Zudem gibt es natürlich auch das andere Extrem, welches in Form von Steinzeug daherkommt.

Hierbei wird der Ton so ursprünglich wie möglich verwendet, was wiederum zu einem anderen Ergebnis führt.

Unter dem Strich lässt sich also sagen, dass Keramik unter all diesen Möglichkeiten sozusagen den goldenen Mittelweg (PDF) darstellt. Der Ton ist deutlich feiner als bei Steinzeug, was eine sehr viel feinere Gestaltung zulässt. Einmal gebrannt erweist sich Keramik zudem als sehr viel robuster als man meinen möchte, sodass die Einsatzmöglichkeiten stetig wachsen und in der Zukunft sicherlich noch ausgebaut werden!

Innovationspotenziale für Systemintegration durch Einsatz

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