Ist Hartz VI gerecht?

Zurzeit gibt es wieder mal viele Diskussionen über Hartz VI. Ich kenne einige Hartz VI Empfänger und habe mir auch schon oft Gedanken darüber gemacht, ob die Zahlungen gerecht sind oder nicht. Die meisten Betroffenen, die ich kenne, kommen nicht gut mit dem empfangenen Betrag aus. Es klingt immer ganz schön, dass die Miete bezahlt wird und der Rest vermeintlich zum Lebensunterhalt dient.

In der Realität ist es aber oft so, dass die Mietnebenkosten wie Heizung, Strom etc. höher sind als der Zuschuss dazu. Telefon braucht auch jeder und vielleicht auch einen Internetzugang, um sich über Stellenangebote zu informieren. Das wird nicht berücksichtigt. Diese Dinge kosten viel Geld, das dann an anderer Stelle fehlt. Und niemand wird allen Ernstes behaupten können, dass man darauf verzichten kann. Ohne Telefon ist man isoliert.

Was mich aber ärgert, ist die Tatsache, dass einige der Hartz VI Empfänger nichts tun, um selbst dafür zu sorgen, dass sie mehr Geld zur Verfügung haben, indem sie beispielsweise einen Minijob annehmen. Der Grund, der dafür oft angegeben wird, ist die Freigrenze von 160 Euro, die man dazu verdienen darf, ohne dass etwas auf die ausgezahlte Summe angerechnet wird. Viele meinen, dass ihnen etwas weggenommen wird bzw. sie umsonst arbeiten, wenn der Lohn, der 160 Euro übersteigt, abgezogen wird. Sie vergessen dabei, dass sie für die finanzielle Hilfe, die sie quasi von ihren arbeitenden Mitbürgern erhalten, keine Anstrengung unternehmen müssen.

Genauso  verhält es sich, wenn alle möglichen Stellen von vornherein abgelehnt werden, weil das monatliche Einkommen dadurch nur geringfügig höher wäre als vorher. Selbst für sein Einkommen zu sorgen bedeutet auch, mehr eigene Entscheidungen treffen zu können und mehr Freiheit zu haben, was z.B. die Wahl der Wohnung betrifft. Hartz VI Empfängern wird die maximale Größe der Unterkunft und der Mietpreis vorgeschrieben.  

Wenn man vom Staat finanziell unabhängig ist, kann man auch Wohngemeinschaften bilden, ohne dem Jobcenter Rechenschaft ablegen zu müssen.

Darüber, wie unsere Behörden mit den Betroffenen umgehen, werde ich gesondert schreiben.



Zurzeit gibt es wieder mal viele Diskussionen über Hartz VI. Ich kenne einige Hartz VI Empfänger und habe mir auch schon oft Gedanken darüber gemacht, ob die Zahlungen gerecht sind oder nicht. Die meisten Betroffenen, die ich kenne, kommen nicht gut mit dem empfangenen Betrag aus. Es klingt immer ganz schön, dass die Miete bezahlt wird und der Rest vermeintlich zum Lebensunterhalt dient.

In der Realität ist es aber oft so, dass die Mietnebenkosten wie Heizung, Strom etc. höher sind als der Zuschuss dazu. Telefon braucht auch jeder und vielleicht auch einen Internetzugang, um sich über Stellenangebote zu informieren. Das wird nicht berücksichtigt. Diese Dinge kosten viel Geld, das dann an anderer Stelle fehlt. Und niemand wird allen Ernstes behaupten können, dass man darauf verzichten kann. Ohne Telefon ist man isoliert.

Was mich aber ärgert, ist die Tatsache, dass einige der Hartz VI Empfänger nichts tun, um selbst dafür zu sorgen, dass sie mehr Geld zur Verfügung haben, indem sie beispielsweise einen Minijob annehmen. Der Grund, der dafür oft angegeben wird, ist die Freigrenze von 160 Euro, die man dazu verdienen darf, ohne dass etwas auf die ausgezahlte Summe angerechnet wird. Viele meinen, dass ihnen etwas weggenommen wird bzw. sie umsonst arbeiten, wenn der Lohn, der 160 Euro übersteigt, abgezogen wird. Sie vergessen dabei, dass sie für die finanzielle Hilfe, die sie quasi von ihren arbeitenden Mitbürgern erhalten, keine Anstrengung unternehmen müssen.

Genauso  verhält es sich, wenn alle möglichen Stellen von vornherein abgelehnt werden, weil das monatliche Einkommen dadurch nur geringfügig höher wäre als vorher. Selbst für sein Einkommen zu sorgen bedeutet auch, mehr eigene Entscheidungen treffen zu können und mehr Freiheit zu haben, was z.B. die Wahl der Wohnung betrifft. Hartz VI Empfängern wird die maximale Größe der Unterkunft und der Mietpreis vorgeschrieben.  



Wenn man vom Staat finanziell unabhängig ist, kann man auch Wohngemeinschaften bilden, ohne dem Jobcenter Rechenschaft ablegen zu müssen.

Darüber, wie unsere Behörden mit den Betroffenen umgehen, werde ich gesondert schreiben.

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