Hosting Tipps: Welcher Server für welches Produkt?

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Wer sich seine eigene Webseite einrichten möchte oder eine leistungsfähigere Plattform für seine Webprojekte benötigt, der sucht sicherlich nach der besten Möglichkeit, diese Projekte vernünftig umzusetzen. Das Hosting ist hier natürlich die ideale Lösung, denn so ist sichergestellt, dass beispielsweise die Webseite 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche auch wirklich online ist. Nun gibt es allerdings unterschiedliche Web Hosting Provider, die diesen Service anbieten.

Welche Art von Hosting die richtige ist, hängt von dem jeweiligen Einsatzgebiet und den persönlichen Ansprüchen ab. Wer beispielsweise lediglich einen eigenen Blog erstellen möchte, könnte sich beispielsweise für ein Webhosting- oder WordPress-Hosting-Produkt entscheiden. Wer jedoch eher eine Webseite mit einem Online-Shop betreiben möchte, der sollte sich wohl eher für einen professionellen Hosting-Service entscheiden.

Diese Hosting-Lösungen gibt es

Webhosting (Shared Hosting)

Das Webhosting-Produkt bietet auf einem Server den benötigten Speicherplatz. Hier werden die Ressourcen mit anderen Benutzern geteilt. Aus diesem Grund wird das Webhosting als Shared Hosting bezeichnet. Das macht die Nutzung preisgünstig. Wer nun aber die Hardware nicht mit anderen teilen möchte, der kann sich zum Beispiel für einen dedizierter server OVH entscheiden, was eine ideale Webhosting-Lösung für eine Website oder E-Commerce-Plattform darstellt, die das Maximum an Sicherheit, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit bietet.



Homepage-Baukasten

Ein Homepage-Baukasten ist wohl die einfachste Art eine Webseite zu gestalten und eignet sich ganz besonders gut für Einsteiger. Der Aufbau eines Homepage-Baukasten-Systems ist so konzipiert, dass hier in der Regel keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich sind. Die fertigen Seiten passen sich für gewöhnlich bei beinahe allen Anbietern automatisch an Smartphones und Tablets an. Gespeichert sind die Inhalte für gewöhnlich direkt auf einem Server des jeweiligen Anbieters.

VPS-Serverhosting

Bei einem privaten virtuellen Server (VPS) handelt es sich um einen physischen Server. Dieser kann mittels einer Virtualisierungssoftware in mehrere voneinander unabhängige virtuelle Maschinen unterteilt werden. Auch hier wird die Hardware geteilt. Aus diesem Grund sind die Kosten eines virtuellen Servers im Vergleich zu einem dedizierten Server für gewöhnlich viel niedriger. Ein VPS bieten gegenüber einem Webhosting-Produkt einen großen Vorteil, denn hier erhält man bestimmte garantierte Ressourcen. Dazu zählen beispielsweise RAM oder feste IP-Adressen, welche mit anderen Nutzern nicht geteilt werden. Gegenüber dem normalen Shared Hosting stehen bei VPS sowohl mehr Rechenleistung als auch mehr Flexibilität zur Verfügung.

WordPress-Hosting

Hierbei handelt es sich um einen Server, der spezialisiert und konfiguriert ist auf das Content Management System (CMS) WordPress. Verwendet werden von einigen Anbietern SSD-Festplatten, nginx Webserver, Redis und Firnis-Cache-Systeme ebenso wie spezielle Konfigurationen auf der Server-Ebene. Da WordPress zu den beliebtesten CMS weltweit zählt, wurde es so aber leider eines der beliebtesten Ziele von Hackern. Daraus resultiert von Seiten der Anbieter auch die Übernahme von Updates und automatische Backups. Letztlich kann nur so die maximale Sicherheit sämtlicher Anwendungen gewährleistet werden.

Dedizierter Server

Physische Server sind dedizierte Server. Weil sie ausschließlich von einem Kunden genutzt werden, hat das zur Folge, dass entsprechend auch alle Ressourcen des Servers zur Verfügung stehen. Wer mit Webseiten arbeitet, die ein sehr hohes monatliches Datenaufkommen haben, der ist besonders gut mit einem dedizierten Server bedient. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für die intensive Nutzung von Übertragungsressourcen, ebenso wie für Anwendungen, die einer hohen Flexibilität und Leistung bedürfen.

Hosting-Unternehmen bieten aber noch mehr

Auch wenn die unterschiedlichen Unternehmen verschiedene Schwerpunkte und Dienstleistungen haben, sie bieten Hosting-Provider in der Regel aber noch mehr an.

Domains: Registrierung und Übertragung

Bei der Domain handelt es sich um den Namen bzw. die Adresse, unter der die Webseite im Internet gefunden wird. Die beiden Bestandteile einer Domain sind der Name und die Erweiterung. Die Erweiterung, oder auch Domainendung genannt, bezeichnet zum Beispiel die länderspezifische Top-Level-Domain „de“ für Deutschland. Entsprechend ist die Erweiterungen für die Schweiz „ch“ ode „fr“ für Frankreich.

Zu jeder Webseiteneröffnung gehört ein Domainname, dieser muss ausgewählt und registriert werden, um später die entsprechende Seite identifizieren zu können. Viele Hosting-Provider bieten diesen Service ebenfalls an.

SSL-Sicherheitszertifikate

Für Nutzer, die eine Seite aufrufen, die über ein SSL-Zertifikat verfügt, bedeutet das, dass sie hier sicher surfen können. Das ist natürlich besonders wichtig, wenn es darum geht, persönliche Informationen zu hinterlassen oder Einkäufe zu tätigen, denn hier werden die Daten per Https-Protokoll verschlüsselt übertragen.

Enthalten in den SSL-Zertifikaten sind der Domänenname, das Ablaufdatum des Zertifikats und weitere behördliche Informationen. Sobald ein Browser eine Verbindung mit einer sicheren Seite herstellt, ruft er das SSL-Zertifikat von der Seite auf und überprüft alles.



Ein Augenmerk auf die Verfügbarkeitsgarantie

Für gewöhnlich garantieren Hosting-Anbieter, dass die Webseite mindestens 99,5 oder 99,99 Prozent der Zeit zur Verfügung steht. Im Normalfall befinden sich diese Informationen in den Produktdetails des gewählten Hosting-Produkts. Sollten sie dort nicht vorhanden sein, ist dringend empfohlen, beim Hosting-Anbieter nachzufragen.

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