Haus bauen als Alternative zur Mietwohnung | Kosten, Risiko, Übersicht | Teil 2

Haus bauen als Alternative zur Mietwohnung | © panthermedia.net / Mariusz Blach Haus bauen als Alternative zur Mietwohnung | © panthermedia.net / Mariusz Blach

Im ersten Teil über das Thema „Hausbau“ sind wir zunächst darauf eingegangen, wie man eigentlich anfängt ein Haus zu bauen und welche Arten von Häusern es so gibt. Doch außer eine Idee und einem Bauunternehmen, ist auch noch die Planung des Hauses sehr wichtig. Dies ist das bedeutendste Glied in der Kette des Häuserbauens, damit später auch alles so wird, wie man sich das vorgestellt hat. Ein Haus bauen als Alternative zur Mietwohnung bedarf etwas an Planung.

Haus bauen als Alternative zur Mietwohnung

Ohne einen strukturierten und gut durchdachten Plan, ist das Traumhaus weit entfernt. Papierkram bleibt bei solch einem Vorhaben eben leider nicht aus. Es müssen zunächst einige Formalitäten geregelt werden, wie z.B. der Bauvertrag. Hier müssen Baubeschreibungen, Sicherheiten und Versicherungen abgeklärt werden. Die Ausgestaltung vom Bauvertrag ist übrigens immer abhängig davon, wer das Haus bauen soll und was man dabei individuell vereinbart.



Hier gibt es wieder verschiedene Optionen:

  • Bauträger: Wer sich nicht viel Arbeit machen möchte, für den ist dies der ideale Baupartner. Ein Bauträger nimmt einem von der Planung bis zur Schlüsselübergabe jegliche Arbeit ab. Wichtig ist hierbei, einen erfahrenen und vertrauenswürdigen Bauträger zu engagieren. Unbedingt auf das Kleingedruckte achten und alles vom sachkundigen Rechtsanwalt überprüfen lassen!
  • Fertighaushersteller: Dies ist die wohl kostengünstigste Variante eines Eigenheims. Das Haus wird industriell vorgefertigt und in seine einzelnen Bestandteile zusammengesetzt. Dank der modernen Technik ist ein Fertighaus von einem massiv gebauten Haus optisch kaum zu unterscheidbar.
  • Architekt: Bei dieser Variante hat der Bauherr die Möglichkeit sich auszutoben. Das Traumhaus kann nach eigenen Vorstellungen angefertigt werden. Das Honorar ist dabei gesetzlich festgelegt und beträgt ca. maximal 10% der Gebäudekosten.

Baukosten beim Haus bauen

Der wohl wichtigste Punkt für die meisten sind immer die Baukosten. Mit der jeweiligen Baufirma werden diese detailliert besprochen. Das Limit kann festgesetzt werden und der Bauherr wird über anfallende Kosten aufgeklärt. Im Internet gibt es auch sogenannte Baukosten-Rechner. Diese sind allerdings oftmals nicht besonders empfehlenswert, da sie einfach nicht dazu optimiert sind, genauere Kosten zu bestimmen.

Baukostenrechner

Wer neugierig ist, kann gerne mal einen Baukostenrechner nutzen, doch darauf verlassen sollte man sich nicht. Generell kann man die Kosten übrigens in die Investition für das Grundstück, den Hausbau selbst (abhängig vom Haustyp siehe Teil I), Kosten für die Außenanlage und die Baunebenkosten unterteilen. Bei der Bauplanung sollte man ebenfalls den Gesetzgeber mit einbeziehen. Alle Baumaßnahmen sind gesetzlich genauer geregelt. Daher ist es empfehlenswert, als zukünftiger Eigenheimbesitzer, die wichtigsten Einzelheiten zum Verfahren der Baugenehmigung zu kennen.

Budget & Entscheidung

Im Großen und Ganzen sind das alles Punkte, die bei einem Hauskauf beachtet werden müssen. Diese sollten allerdings nicht abschreckend sein, da alle Kosten abhängig sind, wie groß das Haus sein wird und aus welchem Material gebaut wird. Diese und einige andere Faktoren, sind immer vom Budget des Bauherren abhängig. Jeder kann diese Entscheidungen individuell treffen.



Fazit zum Haus bauen als Alternative zur Mietwohnung

Wer mit dem Gedanken spielt ein Haus zu bauen, der kann zunächst alle wichtigen Details mit einem Bauträger, Architekten oder dem Bauunternehmen vorab klären. Wem es dann zu riskant ist, der muss schließlich auch keinen Bauvertrag eingehen. Auch im Internet kann man sich einen groben Überblick über Kosten und Planung verschaffen, wenn man bereits weiß, was man haben möchte. Egal wie man sich entscheidet, sollte man aber immer einen eigenen Rechtsanwalt und einen eigenen Bausachverständigen engagieren!

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