Forex-Handel: Kompakter Überblick zu Chancen & Risiken

Forex Handel | © PantherMedia / Pichet Wissawapipat Forex Handel | © PantherMedia / Pichet Wissawapipat

Der Forex-Handel ist weltweit ständig aktiv. Aus diesem Grund sind Trades im Grunde genommen rund um die Uhr möglich, was diese Form des Investments so besonders beliebt gemacht hat. Gerade Day Trader und Kurzzeittrader sind hier besonders aktiv, denn hier ist das Öffnen und Schließen von Positionen innerhalb von Stunden und sogar Minuten möglich. Hier jetzt der Artikel: Forex-Handel – Kompakter Überblick zu Chancen & Risiken.

Forex oder FX ist die Abkürzung für Foreign Exchange. Das bedeutet in der Übersetzung: „Der Handel mit Devisen“. Beim Forex Handel werden immer zwei Währungen gegeneinander gehandelt. Weil die Währungen immer paarweise gehandelt werden, spricht man hier von Währungspaaren. Unterschieden werden diese Währungspaare in drei Gruppen. Diese Gruppen resultieren aus ihrer Handelshäufigkeit.

Die Währungspaare, die am meisten gehandelt werden heißen Majors. Minors sind die Währungspaare, die ein geringeres Handelsvolumen aufweisen. Meistens gibt es bei diesen Devisenpaaren keinen US-Dollar. Zu guter Letzt gibt es noch die Exotics. Bei ihnen handelt es sich um selten gehandelte Währungspaare. Diese bestehen oftmals aus einer Hauptwährung und einer Währung aus einem Schwellenland, dabei kann es sich auch um ein aufstrebendes Entwicklungsland handeln.



Allerdings ist der Forex Handel auch hochriskant. Darum ist es extrem wichtig, dass sich gerade Neuanleger mit den Chancen und Risiken des FX-Handels intensiv auseinandersetzen.

Diese Chancen bietet der Forex-Handel

Forex-Handel mit Chancen | © PantherMedia / Dario Sabljak

Forex-Handel mit Chancen | © PantherMedia / Dario Sabljak

Normalerweise ist im Bereich des Handels mit Aktien, Rohstoffen und ETFs immer eine ganze Menge Geduld gefragt, da sich hier die Kurse häufig nur sehr langsam verändern. Der Forex Markt hingegen ist der schnellste Markt von allen. Hier verändern sich nicht nur die Währungskurse täglich, sondern die Devisen werden rund um die Uhr gehandelt.

Zudem können hier noch sogenannte Hebel zum Einsatz kommen, dank derer auch kleine Kursveränderungen große Auswirkungen erhalten können. Im Forex Handel ist es nicht unüblich, dass hier die Investoren mehrmals täglich Positionen öffnen und schließen. Auf diese Weise profitieren sie von kurzfristigen Kursentwicklungen.

Bei Forex Brokern ist das Kapital im Bereich der Micro Trades manchmal nur für einige Minuten oder Stunden gebunden. Aus diesem Grund eignet sich das Forex Trading unter anderem auch für Anleger, die nur über ein geringes Kapital verfügen.

Hier liegt der deutlichste Unterschied zwischen dem Forex-Investment und dem klassischen ETF- oder Aktien-Investment, da hier das Vermögen eher langfristig gebunden ist. Wer sich für diese Art des Investments interessiert, kann über einen Online-Broker schnell und einfach in den Forex-Handel einsteigen.

Diese Risiken birgt der Forex Handel

Forex-Handel mit Risiko | © PantherMedia / Olivier Le Moal (YAYMicro)

Forex-Handel mit Risiko | © PantherMedia / Olivier Le Moal (YAYMicro)

Der Vorteil, dass man bei Forex Handel die Möglichkeit hat, mit bereits kleinen verfügbaren Geldbeträgen ins Geschäft einzusteigen, birgt in sich aber auch ein echtes Risiko. Denn viele Neueinsteiger werden hier in Versuchung geführt. Wichtig ist, sich genau vor jedem Forex Trade genau zu überlegen, ob man im Ernstfall den Verlust des eingesetzten Kapitals auch wirklich verkraften kann. Fakt ist nämlich, das im FX-Handel die Gefahr eines Komplettverlustes gegeben ist.

Gerade die Hebel, durch die extreme Gewinne generiert werden können, und die so charakteristisch für den Forex Handel sind, bergen gleichzeitig auch ein sehr hohes Verlustrisiko.

Dank des Einsatzes eines Hebels, kann ein Trade um einen zuvor festgelegten Faktor erhöht werden. Beschränkt sind die Hebel im FX- Handel meisten auf einen Faktor von 1:30. Dadurch lassen sich eben auch mit kleinen Kapitaleinsätzen hohe Renditen erzielen. Gleichzeitig steigen aber auch ebenso proportional die Verlustrisiken.

Aus diesem Grund wurden von Seiten der Aufsichtsbehörden entsprechende Regularien und Gegenmaßnahmen festgelegt und die Wirkung von Hebeln auf binäre Optionen und CFDs für Kleinanleger beschränkt. Außerdem müssen die Anbieter aus diesem Grund nun eine automatische Verlustbegrenzung, eine Nachschusspflicht und eine Risikowarnung bereitzustellen. Dies bedeutet für den Finanzmarkt einen deutlichen Eingriff. Dadurch wird aber deutlich, wie hoch die Risiken für den Handel mit Derivaten und binären Optionen sein können.

Ein weiterer Punkt, der hier schnell zum Risiko werden kann, ist die Tatsache, dass gerade der Forex Markt extrem abhängig ist von den weltweiten politischen Entwicklungen.

Grundsätzlich gilt das natürlich auch für Aktien und ETFs. Der Unterschied liegt aber vor allem darin, dass bei politischen Krisen die Anleger immer noch auf die sichernde wirtschaftliche Stärke der zugehörigen Unternehmen hoffen können.



Bei Währungen sieht das allerdings vollkommen anders aus, so unterliegen gerade diese in Krisenzeiten sehr starken Schwankungen.

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