Dieselpartikelfilter – wechseln oder reinigen?

Filter für Autos | © panthermedia.net /zorandim Filter für Autos | © panthermedia.net /zorandim

Dieselpartikelfilter können die Ursache einiger schwerwiegender Reparaturrechnungen sein. Wir haben bei der Caroobi Onlinewerkstatt nachgefragt, was ein DPF genau ist, was bei der Reinigung schiefgehen kann und wie du den DPF deines Autos in einem Top-Zustand halten kannst.

Wenn dein Dieselpartikelfilter (DPF) bisher nie verstopft war, handelt es sich um einen Teil deines Fahrzeugs, von dem du nie aktiv wahrgenommen hast, dass er existiert. Sollte sich jedoch ein Problem entwickeln, wirst du ihn definitiv kennenlernen. Was ist also ein DPF und warum solltest du gut auf ihn achten?

Ein Dieselpartikelfilter sammelt den Ruß, der bei der Verbrennung von Diesel entsteht, und verhindert, dass schädliche Partikel in die Atmosphäre gepumpt werden. Da der DPF den Abgasruß einfängt und speichert (einige nennen sie auch Rußfallen), um die Emissionen von Dieselfahrzeugen zu reduzieren, sind sie irgendwann voll. Durch ihre begrenzte Kapazität muss der eingeschlossene Ruß periodisch geleert oder „abgebrannt“ werden, um den DPF zu regenerieren. Dieser Regenerationsprozess verbrennt den im Filter abgelagerten Ruß sauber und reduziert so die schädlichen Abgasemissionen. Dies trägt dazu bei, den typischen schwarzen Rauch, den du von alten Dieselfahrzeugen insbesondere beim Beschleunigen kennst, zu verhindern. Alle Fahrzeuge, die die Abgasnorm Euro 5 und 6 erfüllen, müssen mit einem DPF ausgestattet sein.



DPF-Warnleuchte

Ganz egal, welche Marke oder Bauart dein Auto hat, der Prozess funktioniert immer auf die gleiche Weise: Die Abgase strömen durch den Filter und lassen große Rußpartikel zurück. Und diese Partikel können Probleme verursachen. Der Ruß kann den Filter blockieren, sodass der Motor nicht läuft und eine Reparaturrechnung hinterlässt, die in die Tausende geht.

Um dies zu verhindern, muss der Ruß bei einer ausreichend hohen Temperatur verbrannt werden, um daraus kleinere Ascheteilchen zu machen, die dann aus dem System ausgestoßen werden können. Wenn dieser Reinigungs- oder Regenerationsprozess unterbrochen wird, treten die meisten Probleme mit DPFs auf.

Wie kümmere ich mich um den DPF meines Autos?

Schwarzer Ruß aus dem Auspuff | © panthermedia.net /Jürgen Fälchle

Schwarzer Ruß aus dem Auspuff | © panthermedia.net /Jürgen Fälchle

Es gibt zwei Arten der Regeneration: passive und aktive. Die passive Regeneration findet normalerweise bei höheren Geschwindigkeiten statt, wenn der Motor bei höheren Drehzahlen läuft – also beispielsweise bei Autobahnfahrten. Um sicherzustellen, dass die Regeneration stattfindet, schlagen die meisten Hersteller vor, dass das Auto alle paar hundert Kilometer über einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten mit einer konstanten Geschwindigkeit von mehr als 70 km pro Stunde gefahren wird.

Regelmäßig schnell oder mit hoher Drehzahl zu fahren, bedeutet aber nicht, dass der DPF nie getauscht werden muss. Er füllt sich trotzdem mit Ruß, nur eben langsamer. Wenn der DPF nicht passiv regenerieren kann, muss der Bordcomputer des Fahrzeugs Maßnahmen ergreifen, um ein Verstopfen des Filters zu verhindern.

Was macht der Bordcomputer mit dem DPF?

Wenn der Computer feststellt, dass der Filter verstopft ist, erhöht er die Temperatur der Abgase, um den Regenerationsprozess zu starten. Dies dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Während dieser Zeit wirst du wahrscheinlich feststellen, dass dein Fahrzeug deaktiviert wird, wenn es über ein Motor-Stopp-Start-System verfügt.

Falls dieser Vorgang jedoch zu oft unterbrochen wird (z. B. wenn du viele kurze Stadtfahrten unternimmst und dein Ziel vor Abschluss der Regeneration erreichst), leuchtet die DPF-Warnleuchte auf. In diesem Fall solltest du das Auto auf einer zweispurigen Straße oder Autobahn für 15 Minuten ununterbrochen fahren, um dem DPF die Möglichkeit zu geben, sich zu regenerieren. Wenn du das Warnlicht ignorierst und im Stop-Start-Verkehr langsam weiterfährst, kann es passieren, dass andere Warnlichter aufleuchten und das Fahrzeug eventuell in den Notlaufmodus wechselt, um Motorschäden zu vermeiden.

Was passiert, wenn das Auto länger nicht benutzt wird?

Tankanzeige Dieselfahrzeug | © panthermedia.net /stadtratte

Tankanzeige Dieselfahrzeug | © panthermedia.net /stadtratte

Wenn der DPF längere Zeit nicht verwendet wird, kann er sich nicht selbst regenerieren und muss daher professionell gereinigt werden. In manchen Fällen ist sogar ein Filterwechsel vonnöten, der beispielsweise hier vorgenommen werden kann. Sollte der DPF ausgetauscht werden müssen, übernehmen die meisten Herstellergarantien die Kosten nicht, wenn der Fehler auf den Fahrstil des Eigentümers zurückzuführen ist und nicht auf einen Filterfehler selbst, sodass du möglicherweise mit einer vierstelligen Rechnung rechnen musst. Daher sollte man die Warnzeichen im Voraus nicht ignorieren!

Du solltest nicht nur sicherstellen, dass dein Auto alle hundert Kilometer die Möglichkeit hat, seinen DPF zu regenerieren. Es lohnt sich auch, das richtige Motoröl zu verwenden und sicherzustellen, dass der Kraftstofftank mindestens zu einem Viertel gefüllt ist. Beide Dinge helfen dem DPF deines Autos, richtig zu funktionieren.



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Dieselpartikelfilter – wechseln oder reinigen?
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