Die praktischsten Gadgets für euer Haustier

Glücklicher Hundebesitzer | © PantherMedia / Ischukigor

Habt ihr euch schon einmal gefragt, was euer Haustier wohl anstellt, wenn ihr nicht da seid oder euch gewünscht, das Tier würde auf magische Weise von alleine gefüttert werden, ohne dass ihr euch von der Couch erheben müsst? Dank modernster Technik ist das heutzutage kein Problem mehr. Die neusten und innovativsten Gadgets für Hund, Katze & Co. erleichtern euch das Leben mit euren Vierbeinern, können bei gängigen Problemen wie dem Alleinebleiben helfen und sogar die Kommunikation zwischen Mensch und Tier unterstützen. Wir zeigen euch im Folgenden die besten Gadgets für euer Haustier.

Intelligentes Füttern

Fütterungsautomat | © PantherMedia /
vgunko95@gmail.com

Wer kennt es nicht: Sobald die Fütterungszeit näher rückt, wird das Tier unruhig und fängt an zu betteln, zu quengeln und einem überall hin zu folgen. Das ist natürlich hauptsächlich bei Hunden und Katzen der Fall, die sich frei in der Wohnung bewegen können. Es ist sinnvoll Tiere an Routinen zu gewöhnen und sie immer zur selben Zeit zu füttern. Das gibt ihnen Sicherheit und sorgt dafür, dass sie zur Ruhe kommen können. Doch was, wenn man es mal nicht pünktlich zur Fütterung nach Hause schafft und das Tier nicht warten lassen will? Für diesen Zweck gibt es automatische Futterautomaten. Diese hilfreichen kleinen Maschinen werden auf eine bestimmte Uhrzeit programmiert, zu der sie dann eine vorher bestimmte Menge an Trockenfutter freisetzen. Diese Form von Futterautomaten funktionieren natürlich am besten mit Trockenfutter, denn Nassfutter würde eine ziemliche Sauerei verursachen.

Heutzutage können Futterautomaten jedoch weit mehr als nur Futter zu einer bestimmten Uhrzeit freizugeben. Mit einem intelligenten Futterautomaten mit dazugehöriger App könnt ihr für euer Tier ein individuelles Fütterungsschema erstellen und auf Grundlage von Informationen wie Rasse, Alter und Bewegungsgrad die individuelle Kalorienzufuhr berechnen lassen. Viele intelligente Fütterungsautomaten haben zusätzlich einen Füllstandsensor und benachrichtigen euch, sobald sich das Futter dem Ende neigt und ihr neues kaufen müsst.

Überwachung von unterwegs

Was stellt mein Tier eigentlich zuhause an, wenn ich nicht da bin? Macht es Krach und verärgert die Nachbarn, wird es unruhig, ängstlich und fühlt sich unwohl? Oder legt es sich ruhig auf seinen Platz und schläft eine Runde? Das sind Fragen, die sich wohl jeder Tierbesitzer schon einmal gestellt hat. Dank moderner Technik erhaltet ihr darauf nun eine Antwort, denn mit intelligent – über das Smartphone fernsteuerbaren – Haustierkameras könnt ihr nun von unterwegs jederzeit beobachten, was eure vierbeinigen Freunde gerade treiben. Dafür wird die Kamera an einem Ort platziert, von wo aus man die gesamte Lage gut überblicken kann. Manche Kameras haben einen Bewegungssensor und folgen den Tieren automatisch mit einer schwenkbaren Linse.

Dank interaktiver Funktionen könnt ihr von unterwegs über die Kamera sogar mit eurem Tier sprechen, damit es eure Stimme hört oder aber um es zu ermahnen. Manche Geräte haben die spezielle Funktion, auf Knopfdruck über das Smartphone Leckerlis auszugeben.

Kommunikation mit Buzzern

Hund will Gassi gehen | © PantherMedia / damedeeso

Dieses Gadget funktioniert wohl am besten bei Hunden. Katzen fehlt meist die Lust sich mit den statischen Knöpfen zu beschäftigen, sie legen sich lieber gemütlich in die nächste Ecke. Bei Hunden konnten mit den Kommunikationsbuzzern jedoch bereits große Erfolge erzielt werden. Doch wie genau funktioniert dieses Gadget? Das ist im Grunde ganz einfach. Ihr habt verschiedene Buzzer, auf die ihr einzelne Worte einsprechen könnt. Anfangs solltet ihr euch auf einen Buzzer beschränken und die Anzahl erst erhöhen, wenn der Hund die Botschaft verstanden hat und sie auch anwenden kann. Ein Beispiel: Der Buzzer wurde klar und deutlich mit dem Wort „Raus“, „draußen“ oder „Gassi“ besprochen. Es ist sinnvoll ein Wort zu wählen, das der Hund im entsprechenden Kontext bereits kennt. Nun betätigt ihr den Buzzer jedes Mal, wenn ihr mit dem Hund nach draußen geht. Mit der Zeit sollte er lernen, den Buzzer auch selber zu nutzen und diesen mit der Pfote zu betätigen sobald er raus muss. Damit das funktioniert, muss der Buzzer für den Hund jederzeit erreichbar sein und bestenfalls auch nicht bewegt werden. Denn nur so kann das Tier, sobald mehrere Begriffe und Buzzer im Spiel sind, die unterschiedlichen Knöpfe auseinander halten. Hunde sehen Farben nämlich anders als Menschen, können die Buzzer also nicht allein anhand von Farben auseinander halten.

Damit dieses spaßige Kommunikationsexperiment funktioniert muss der Mensch natürlich auch angemessen reagieren. Signalisiert der Hund über einen Buzzer, dass er nach draußen muss und der Mensch reagiert nicht darauf, hat der Hund den erlernten Zusammenhang schnell wieder vergessen. Deshalb ist es auch nur wenig sinnvoll, einen Buzzer mit dem Begriff „Futter“ oder „Leckerli“ zu versehen. Wir können unseren vierbeinigen Freunden schließlich nicht jedes mal etwas zu fressen vorsetzen, wenn sie danach verlangen. Besonders unter dem Gesichtspunkt, dass manche Hunde keinerlei Maß kennen, wenn es ums Futter geht.

Fazit

Zufriedene Katze | © PantherMedia / AndrewLozovyi

Dank der modernen Technik wird einem der Alltag als Hunde- und/oder Katzenbesitzer ganz schön erleichtert. Egal ob ihr mit eurem Futterautomaten die optimale Kalorienzufuhr für euren Lieblings errechnet habt, ihr von unterwegs überprüft wie sich die Vierbeiner alleine zuhause verhalten oder ob ihr mithilfe von Kommunikationsbuzzern eurem Hund dabei helft, seine Bedürfnisse euch gegenüber klarer auszudrücken: Diese Haustiergadgets machen Mensch und Tier Spaß und sorgen für eine noch engere Bindung zu unseren vierbeinigen Freunden.