Die Freiwillige Feuerwehr | Bildungsauftrag und Sozialarbeit

Die Freiwillige Feuerwehr Die Freiwillige Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr

Egal ob Brand, Wasserschaden oder die einfache „Katze auf dem Baum“ Situation. Die Feuerwehr ist für alle da! Dass der größte Teil Deutschlands aber von der Freiwilligen Feuerwehr betreut wird, wissen die meisten allerdings nicht.

All zu oft bekommt man die Feuerwehr aber zum Glück nicht zu sehen.

Deshalb ist es auch keine Überraschung, wenn man sich nicht so viele Gedanken darüber macht, wer die Freiwillige Feuerwehr eigentlich ist und was sie genau macht. Denn sie ist mehr als nur eine ehrenamtliche Arbeit! Von über 2.000 Städten in Deutschland, gibt es in nur rund 100 eine Berufsfeuerwehr. Selbst in diesen ist noch eine Unterstürzung durch die Freiwillige Feuerwehr vorhanden. Der größte Teil Deutschlands wird jedoch nur von den ehrenamtlichen Mitgliedern betreut. Für viele eine bisher unbekannte Tatsache. Die Arbeit der freiwilligen Einsatzkräfte darf dennoch nicht als Hobby angesehen werden. Es steckt viel Arbeit hinter solch einer wichtigen Säule des öffentlichen Dienstes.

Feuer und Flamme – Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr (1. Teil)

Freiwillige Feuerwehr – mehr als nur Ehrenamt?

Ein Einsatz der Feuerwehr bedeutet in den meisten Fällen auch unmittelbare Gefahr. Die Einsatzkräfte setzen ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel. Und das alles ohne Bezahlung? – Ja, eine Bezahlung an ungefähr eine Million Feuerwehrmänner wäre unmöglich.

Lediglich eine Aufwandsentschädigung wird bezahlt. Daher sind es meist auch ehrenamtliche Mitglieder, die in den Städten ihre Einsatzbereitschaft zeigen.

Solch ein Mut ist allerdings nicht mit anderen ehrenamtlichen Berufen gleichzusetzen. Da ist es nur selbstverständlich, ihnen bestimmte Vorteile zuzusichern. Die kostenfreie Nutzung von Bildungs- und Freizeitangeboten der Gemeinde und die Anrechnung des Dienstes auf die Rente sind einige davon.

Feuer und Flamme – Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr (2. Teil)

Ehrenamt trotz Vollzeitstelle?

Da die Freiwillige Feuerwehr eine ehrenamtliche Tätigkeit ist, müssen die Feuerwehrmänner auch weiterhin anderweitig ihre Brötchen verdienen. Deshalb arbeiten die meisten als Vollzeitkräfte in ihren eigenen Berufen.

Wenn dann ein Einsatz erfolgt, werden sie durch Piper oder Ähnliches benachrichtigt. Die Arbeit sollte ein Brandschützer bei seinem Arbeitgeber vorher gemeldet haben.

Dann ist es für die meisten Arbeitgeber auch gut nachzuvollziehen, wenn sein Mitarbeiter mal den Arbeitsplatz für den guten Zweck verlassen muss. Gesetzlich ist das auch erlaubt, jedoch gibt es auch Ausnahmeregeln, in denen der Chef gegen das Verlassen des Arbeitsplatzes ist. Verboten werden darf das Engagement jedoch nicht. Generell ist es meist keine große Sache für den Dienstvorgesetzten, dass sein Mitarbeiter nebenbei ehrenamtlich tätig ist.

Feuer und Flamme – Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr (3. Teil)

Fazit: Das deutsche Feuerwehrsystem lebt von den freiwilligen Brandschützern. Es ist eine gute Möglichkeit, ehrenamtlich beschäftigt zu sein und dabei einige Vorteile zu genießen. Die Arbeit hinter solch einer Tätigkeit sollte jedoch nicht unterschätzt werden.

Die Sicherheit des Landes kann auch nur gewährleistet werden, wenn es hilfsbereite und engagierte Bürger gibt, die auch geben, anstatt immer nur zu nehmen.

Da sollte die Flexibilität und Mitgliederförderung unterstützt werden – egal ob vom Staat oder von Arbeitgebern. Denn nur so kann für beide Seiten eine Win-Win Situation entstehen und die Sicherheit weiterhin gewährleistet sein. Die Freiwillige Feuerwehr ist daher eine wirklich gute Sache!

Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Artikelbild: ©panthermedia.net Patrick Hille