Die Bekleidungsherstellung und ihre Technik in Deutschland

Bekleidungsherstellung und ihre Technik in Deutschland

Dass der Konkurrenzkampf unter den Anbietern von Kleidung immer größer wird, ist nicht zu bestreiten. Man sieht das sehr deutlich an den Preisen, mit denen sie sich die gegenseitig unterbieten.

Selbst wenn viele Verbraucher gezwungen sind zu sparen, sie sollten dennoch immer daran denken, dass die Bekleidungsherstellung leider häufig immer noch von Kindern durchgeführt wird.

Nur so ist es möglich, dass derartige Dumpingpreise teilweise möglich sind. Während beim Kauf von Lebensmitteln bereits ein Umdenken stattfand, so ist das im Bereich der Kleidung noch nicht so. Einige Unternehmen argumentieren damit, dass die Löhne in Deutschland viel zu hoch seien, als dass sie hier günstig produzieren könnten. Ob das allerdings auf Kosten von Kindern der Dritten Welt gehen muss, das kann und sollte bezweifelt werden. Dabei ist die moderne Herstellungstechnik der Bekleidungsindustrie durchaus in der Lage schnell und günstig zu produzieren.



In Deutschland ist die günstige Bekleidungsherstellung möglich

Bezahlbare Kleidung aus Deutschland?

Mit der neuen Technik bei der Bekleidungsherstellung kann auch in Deutschland qualitativ hochwertige und dennoch bezahlbare Kleidung hergestellt werden. Die Verbraucher müssten sich dann auch nicht mehr vor Schadstoffen in den Materialien fürchten, da die Standards hier wesentlich höher sind als in Drittländern. Auch die Kontrolle der Zulieferer wäre für die Verantwortlichen einfacher zu gestalten.

Einige deutsche Unternehmer haben auch den Standort Deutschland nie verlassen und die Produkte sind nicht nur für Gutverdiener erschwinglich. Gerade die Hersteller von Dirndl und von anderen typischen deutschen Trachten betrifft das.

Das kann man auf den verlinkten Seiten auch gut nachlesen – es muss halt nicht immer gleich teuer sein. Dabei bestätigen die Kunden oftmals, dass die Ware aus Deutschland länger hält und auch noch nach vielen Wäschen die Fasson behält. Zudem können auch immer wieder Sonderangebote gekauft und so auch gespart werden. Man muss also nicht Kleidung aus Drittländern kaufen.

Für die Technik der Bekleidungsindustrie gilt es als große Herausforderung, dass die Fasern den Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden und die Schadstoffbelastung auf ein Mindestmaß zu begrenzen ist. In kaum einem anderen Zweig wird so viel Geld für Forschung und Entwicklung ausgegeben, wie hier. Aus diesem Grund ist der Beruf als Techniker in der Bekleidungsherstellung nicht nur sehr gefragt, sondern auch ein Job mit Zukunft.

Techniker in der Bekleidungsherstellung

Das Berufsbild des Technikers in der Bekleidungsherstellung

Wer noch nicht so genau weiß, welchen Beruf er lernen soll, der kann sich mal das Berufsbild des Technikers in der Bekleidungsherstellung anschauen.

Hier kann man bei der Gestaltung neuer Produkte mitwirken oder neue Fertigungstechniken erarbeiten. Der Job wird oftmals in kleinen Ateliers oder großen Industrieunternehmen durchgeführt.

Klassischer Mittelstand ist meines Erachtens hier kaum noch zu finden. Viele Planungen und auch das Organisieren der Abläufe erfolgen dabei am Computer. Ein Techniker der Bekleidungsherstellung muss natürlich erst einmal zunächst eine Ausbildung absolvieren. Diese sollte im engen Zusammenhang mit der Herstellung von Bekleidung stehen. Nach der Abschlussprüfung ist wichtig, dass Berufserfahrung gesammelt wird.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, dann steht der Weg zur Fortbildung an einer Fach- oder Hochschule offen. Der theoretische Unterricht erfolgt ganztägig und die Klassen bestehen aus Teilnehmern, die unterschiedlichen Alters sind und verschiedene Qualifikationen haben. In der Regel endet der Vollzeitunterricht übrigens nach bereits zwei Jahren mit dem Abschlusszeugnis. Wer sich für die berufsbegleitende Alternative entscheidet, der sollte sich jedoch auf eine Ausbildungszeit zwischen drei und vier Jahren einstellen.

Die Warnungen der Verbraucherschützer

gesundheitsschädliche Stoffe in der Bekleidung

Es kommt immer wieder vor, dass unabhängige Tester von Stiftung Warentest oder Ökotest auf gesundheitsschädliche Stoffe in der Bekleidung aufmerksam machen.

Das schadet nicht nur dem Image Einzelner, sondern allen, die an der Bekleidungsherstellung beteiligt sind.

Hier sind gute Techniker gefragt, die sich im Bereich der Textilchemie und Werkstoffkunde bestens auskennen.

Ich bin davon überzeugt, dass nur durch gute Arbeit die Bekleidungsherstellung auch in der Zukunft ihr Image verbessern werden kann. Wie siehst Du das? Ist produzierte Kleidung aus Deutschland eine gute Alternative zu den Billigprodukten aus Fernost, oder ist sie noch immer zu teuer?

Trauriger Trend?:

Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!



Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Carlos Santos
Oben-Links: ©panthermedia.net CandyBox Images
Mitte-Rechts: ©panthermedia.net CandyBox Images
Unten-Links: ©panthermedia.net Laurent Renault

Die Bekleidungsherstellung und ihre Technik in Deutschland
Artikel bewerten

1 Kommentar zu Die Bekleidungsherstellung und ihre Technik in Deutschland

  1. Miriam // 10. Juli 2012 um 09:55 //

    Hier muss ma sich einfach überlegen, ob man ein Dirndl für 40 Euro möchte oder echte Qualität, die deutlich teurer ist. Ich find, ein DIrndl ist sowas persönliches, dass ich da nicht sparen würd! Weil wer billig kauft kauft zweimal!!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die neusten Artikel jetzt per eMail!

Die aktuellsten Artikel per eMail! Probiere es jetzt aus - komplett kostenlos!