Datenklau auf Geschäftsreisen: So handeln Sie richtig

Datenklau

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Mitarbeiter auf Reisen sind in letzter Zeit ein beliebtes Ziel von Datenspionen geworden. Wirtschaftsspionage trifft nicht nur die Waffen- oder Rüstungsindustrie oder bekannte Großkonzerne. Auch mittelständische Unternehmer stehen immer öfter im Visier der Datendiebe. Die Mittelständler sind für die Datenspione auch eine leichtere Beute, weil in diesem Bereich die Sicherheitsvorkehrungen, was den Schutz der sensiblen Firmendaten betrifft, oft mangelhaft sind. Was können Geschäftsreisende (und Privatpersonen) tun, um sich gegen Datenklau auf Reisen zu wehren, erfahren Sie in diesem Artikel.

Grundlegender Schutz

Zu den Must-have auf Reisen gehören in erster Linie Antiviren- und Firewall-Programme, die jeder Reisende auf seinem Laptop oder mobilen Geräten installieren soll. Darüber hinaus sollte man immer [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]sichere Passwörter [/sws_highlight]  verwenden: Die Zugangskontrolle wird sinnlos, wenn als Passwort das eigene Geburtsdatum, der Name des Kindes  oder ähnliche, „sichere“ Passwörter benutzt werden.

Um den Zugang zu seinen Daten richtig zu schützen, muss ein Passwort aus mindestens acht Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen. Optimalerweise wird es vor dem Hochfahren des Computers abgefragt (Systempasswort), damit die Unbefugten nicht mal das Betriebssystem starten können.



Am besten sicheren Fernzugriff nutzen

[sws_red_box box_size=”730″]Heutzutage gibt es leider keine hundertprozentige Datensicherheit. Deswegen sollte man vor der Reise genau überlegen, was mit auf die Reise gehen soll und nur Geräte und Daten mitnehmen, die man für diese Reise auch wirklich braucht. Wenn das Notebook mitgenommen wird, sollte man nur das nötige Betriebssystem aufspielen. Daten, die sich auf einem USB-Stick befinden und am Körper transportiert werden, gelten als unsicher. Sie können zum Beispiel beim Zoll im Zielland unbemerkt kopiert werden. Der sicherste Weg ist ein Remote-Zugriff – wie beispielsweise ein [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]virtuelles privates Netzwerk (VPN) [/sws_highlight] . Dadurch wird der Datenverkehr verschlüsselt und man kann die benötigten Daten aus der ferne am Zielort ohne Bedenken überspielen. [/sws_red_box]

Vor Diebstahl schützen

Man kann sich mit einem speziell dafür vorgesehenen Sicherungskabel an seinen Laptop festketten und damit verhindern, dass der im Vorbeilaufen an der Straße mitgerissen wird. Der Laptop sollte am besten überall mitgenommen werden, in einem Hotelzimmer kann er sonst unbeaufsichtigt leicht zu manipulieren sein.Sollte es doch zu einem Diebstahl kommen, kann man anhand einer Finder-Software den Standort des Laptops feststellen.

Verschlüsselte Daten benutzen

Um auf die Nummer sicherzugehen, sollten die Daten auf dem Laptop und anderen mobilen Datenträgern stets verschlüsselt sein. Dabei muss man jedoch vorsichtig sein und beachten, dass in einigen Ländern, wie zum Beispiel in China, Russland, Weißrussland, Israel, Ukraine, Saudi-Arabien, Iran oder Birma, die [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Nutzung von Verschlüsselungstechnik [/sws_highlight]  gesetzlich stark eingeschränkt ist und eine Genehmigung bedarf.

Im Klartext: Es kann vorkommen, dass eine verschlüsselte Festplatte einfach konfisziert wird. Das funktioniert allerdings auch in die andere Richtung: Der Ausfuhr von Verschlüssellungstechnik aus Deutschland in bestimmte Länder ist untersagt oder man braucht dafür eine spezielle Genehmigung der entsprechenden Behörden.



Mittelstand jetzt. Unternehmen brauchen Datensicherheit.


Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Wolfgang Flöting

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